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Kriegsparteien Katholische Liga

Im Jahre 1609 schlossen sich auch die katholischen Fürstentümer zusammen, dies war die Reaktion auf die Gründung der protestantischen Union.

Stand: 21.12.2015

Konfessionen 1618

Wer gehörte zur Katholischen Liga?

Als Antwort auf die protestantische Union gründete Ferdinand II, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, 1609 ein katholisches Verteidigungsbündnis: Die "Katholische Liga“. Sie sollte der Verteidigung des Landfriedens und der katholischen Sache dienen.

Ihr Anführer war Maximilan I, Herzog von Bayern.

Mit dabei waren die Hochstifte Würzburg, Konstanz, Augsburg, Passau und Regensburg, die Reichsklöster Kempten und Ellwangen, aber auch die Kurfürstentümer Köln, Trier und Mainz.

Finanziell unterstützt wurde die Liga vom spanischen König und der römischen Kurie.

Die Truppen der Liga trugen vor allem in der Anfangsphase des Dreißigjährigen Krieges wesentlich zu den Siegen der katholisch-kaiserlichen Seite bei. So schlugen sie 1620 das Heer der böhmischen Aufständischen am Weissen Berg. Mit Hilfe spanischer Truppen eroberte die Liga die Pfalz. Sie stieß auch nach Norddeutschland vor. Ihre Armee schlug 1626 die Truppen des dänischen Königs Christian IV in der Schlacht bei Lutter am Barenberge.

1635 wurde die Liga als Folge des Prager Friedens aufgelöst.


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