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Ausweitung des Konfikts Der Dänisch-Niedersächsische Krieg

Der protestantische König von Dänemark tritt in den Krieg ein und will seine eigene Macht in Norddeutschland ausbauen und sich gegen Schweden behaupten.

Stand: 10.08.2016

Dänische König | Bild: Bayerischer Rundfunk

1625 tritt auch der protestantische König Christian IV. von Dänemark in den Krieg ein, unterstützt von England, den Niederlanden und Frankreich. Die zweite Phase des Dreißigjährigen Krieges beginnt: Der Dänisch-Niedersächsische Krieg. Der König von Dänemark möchte seine eigene Macht in Norddeutschland ausbauen und sich gegen Schweden behaupten. Dem Feldherrn der katholischen Liga Tilly und dem kaiserlichen Oberbefehlshaber von Wallenstein gelingt es, die Dänen zum Rückzug zu bewegen im Frieden von Lübeck im Jahr 1629.

Kaiser Ferdinand ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. Der Habsburger hat 1629 das Restitutionsedikt erlassen, mit dem die Rekatholisierung Deutschlands abgesichert werden soll. Ohne Einverständnis der evangelischen Reichsstände soll der geistliche Besitzstand im Reich wieder auf den Stand des Jahres 1552 gebracht werden. Damit aber stellt er sich nicht nur gegen die Stände, sondern provoziert auch die protestantischen Mächte, wie zum Beispiel Schweden und ihren König Gustav II. Adolf.


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