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Sachtexte Ergänze die Sprachhandlungen

Von: Prof. Dr. Juliane Köster

Stand: 16.11.2016

Symbol | Bild: Angela Smets/BR

Ergänze die Sprachhandlungen, die mit dem jeweiligen Inhalt verknüpft sind. Du kannst dabei aus folgendem Angebot an Wiedergabeformeln auswählen:

Feststellen, (die Folgen) darstellen, behaupten, vermuten, bezweifeln, einwenden, widersprechen, begründen, erklären, zustimmen, ein Beispiel anführen, verallgemeinern, befürchten, beabsichtigen, schlussfolgern, warnen, zitieren.

Joachim Jakobs: "Identitätsdiebstahl: die unterschätzte Gefahr"
Sprachhandlungen: Was tut der Autor?Inhalt: Was sagt der Autor?
"[...] Katastrophen gibt es auch im Kleinen: Wer über Name und Geburtsdatum eines Menschen verfügt, kann im Internet in dessen Namen und auf dessen Rechnung einkaufen gehen. Die Ware geht an beliebige Adressen, die mit dem Namen des Betroffenen beschriftet sind, die Rechnung per Schufa und Inkasso-Unternehmen an das Opfer selbst.
Da in der Folge die Bank und alle übrigen Dienstleister die Verträge kündigen wollen, muss der Betroffene viel Geld und Zeit in seinen Anwalt investieren, um seinen guten Ruf wieder herzustellen.
Nachdem die Beute wirtschaftlich ausgesogen ist, bleibt nicht mehr viel übrig: Einzelne behaupten gar, ihr Leben sei 'zerstört'.
Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass über die Hälfte der US-Führungskräfte 'besorgt' oder 'sehr besorgt' wegen der Gefahr eines Identitätsdiebstahls ist. [...]
Nochmal zur Erinnerung: Name und Geburtsdatum reichen aus, um einen Menschen in Wallung zu versetzen. Wer unser Bestes will, braucht nur zu schauen, wem wann auf Facebook zum Geburtstag gratuliert wird. Oder er holt sich die Daten bei einem unserer vielen Dienstleister – vom Arzt bis zur Zulassungsstelle – mit denen wir uns umgeben. [...]"

(aus: Joachim Jakobs: Identitätsdiebstahl: die unterschätzte Gefahr, ZDNet.de, 19. Juni 2012)

Lösung

Sprachhandlungen: Was tut der Autor?Inhalt: Was sagt der Autor?
Stellt dar / Erklärt, wie Identitätsdiebstahl bei Privatpersonen funktioniert."[...] Katastrophen gibt es auch im Kleinen: Wer über Name und Geburtsdatum eines Menschen verfügt, kann im Internet in dessen Namen und auf dessen Rechnung einkaufen gehen. Die Ware geht an beliebige Adressen, die mit dem Namen des Betroffenen beschriftet sind, die Rechnung per Schufa und Inkasso-Unternehmen an das Opfer selbst.
Stellt die Folgen dar und begründet sie.Da in der Folge die Bank und alle übrigen Dienstleister die Verträge kündigen wollen, muss der Betroffene viel Geld und Zeit in seinen Anwalt investieren, um seinen guten Ruf wieder herzustellen.
Stellt die Folgen dar und zitiert Betroffene.Nachdem die Beute wirtschaftlich ausgesogen ist, bleibt nicht mehr viel übrig: Einzelne behaupten gar, ihr Leben sei 'zerstört'.
Zieht eine SchlussfolgerungEntsprechend ist es nicht verwunderlich, dass über die Hälfte der US-Führungskräfte 'besorgt' oder 'sehr besorgt' wegen der Gefahr eines Identitätsdiebstahls ist. [...]
Warnt die Leser vor Leichtfertigkeit und führt Beispiele an.Nochmal zur Erinnerung: Name und Geburtsdatum reichen aus, um einen Menschen in Wallung zu versetzen. Wer unser Bestes will, braucht nur zu schauen, wem wann auf Facebook zum Geburtstag gratuliert wird. Oder er holt sich die Daten bei einem unserer vielen Dienstleister – vom Arzt bis zur Zulassungsstelle – mit denen wir uns umgeben. [...]"

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