alpha Lernen - Chemie

Metalle Die plastische Verformbarkeit

Von: Claudia Fröhlich, Andreas Ziegler

Stand: 22.04.2020

Schau dir zunächst das Video auf die folgenden Punkte hin an:

  • Beschreibe, was geschieht, wenn auf ein Metall Druck ausgeübt wird.
  • Erkläre die Verformbarkeit (Duktilität) mit Hilfe des Elektronengasmodells.
  • Beschreibe Situationen im Alltag, in denen Metalle verformt werden.

Weiter unten findest du im Lerncheck die Antworten zu den Fragen und vertiefende Informationen.

Lerncheck: Die plastische Verformbarkeit

Frage

Beschreibe, was geschieht, wenn auf ein Metall Druck ausgeübt wird.

Antwort

Das Metall lässt sich verformen. Es ist duktil.

Frage

Erkläre die Verformbarkeit (Duktilität) mit Hilfe des Elektronengasmodells.

Antwort

Beim Verformen eines Metalls werden die Atomrümpfe und Elektronen immer so verschoben, dass keine neuen Bindungssituationen entstehen können. Das Elektronengas hält weiterhin die Atomrümpfe zusammen.

Frage

Beschreibe Situationen im Alltag, in denen Metalle verformt werden.

Antwort

Zum Beispiel Herstellung von Hufeisen in der Schmiede, Herstellung eines Goldringes, Schrottpresse

Verformbarkeit von Metallen

Metalle lassen sich verformen, das bedeutet: Sie besitzen die Fähigkeit, ihre Form unter einer Krafteinwirkung zu verändern und diese Form nach der Einwirkung beizubehalten. Im Gegensatz dazu würde ein elastischer Stoff, etwa ein Gummi, seine ursprüngliche Form wieder einnehmen und ein spröder Stoff, zum Beispiel ein Salzkristall, mit sofortigem Brechen reagieren.

Verformbarkeit von Salzen

Salze lassen sich nicht verformen. Sie sind spröde. Salze bestehen aus einem Ionengitter. Wie die Abbildung eines Kochsalzkristalls auf Teilchenebene zeigt, befinden sich in dem Ionengitter positiv geladene Ionen und negativ geladene Ionen auf festen Plätzen.