Wiesn-Protest Vegetarier demonstrieren gegen Fleischkonsum
Das Oktoberfest kostet jedes Jahr eine halbe Million Hühner das Leben, auch unzählige Ochsen und Schweine enden auf den Tellern hungriger Besucher. Für rund 300 Vegetarier und Veganer Grund genug, auf die Straße zu gehen.
Die Tierrechtler aus ganz Deutschland demonstrierten am Samstag in der Münchner Innenstadt unter dem Motto "Wiesn Meat Out". Mehrere Tierrechtsbewegungen hatten sich zusammengeschlossen, um die Fleischesser auf dem Oktoberfest kurz vor dem Weltvegetariertag am Montag zum Umdenken zu bewegen. Ihr Vorwurf: Auf der Wiesn werde rücksichtslos konsumiert. Wiesn-Sprecherin Astrid Ganssen hielt dagegen, man habe inzwischen 20 Bio-Anbieter, die vom Hendl bis zur Bratwurst inzwischen alles lieferten.
Ausgehend vom Marienplatz zogen die Demonstranten zur Theresienwiese. Für die Abschlusskundgebung hatten sich die Organisatoren bewusst den Münchner Schlachthof ausgesucht.
Feierfreuden ohne Tierleiden
Die Menschen hätten auf die Demonstration positiv reagiert, viele hätten sich spontan angeschlossen, sagte Mitorganisatorin Julia Mandoki von Animals United. Auf das Oktoberfest-Gelände selber wollten die Vegeatrier und Veganer nicht gehen. Stattdessen verbreiteten sie ihre Botschaft lediglich via Lautsprecher über die Theresienwiese:
"Man kann Traditionen und Feiern auch ohne Tierleiden erleben."
Mitorganisatorin Julia Mandoki von Animals United

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