Unternehmen - Medienforschung

BR-Hörfunk bleibt die Nummer 1 in Bayern

media analyse 2017 Radio I BR-Hörfunk bleibt die Nummer 1 in Bayern

Stand: 08.03.2017

Medienforschung - Radionutzung | Bild: BR; colourbox.com

Der BR baut seine Marktführung im bayerischen Radiomarkt aus. Täglich hören über sechs Millionen Menschen die Radioprogramme des Bayerischen Rundfunks. Bayern 1 ist das Programm mit dem höchsten Marktanteil, B5 aktuell das erfolgreichste Infoprogramm Deutschlands. Bayern 2 stellt einen neuen Reichweitenrekord auf. Das hat die media analyse 2017 Radio I ergeben, in der die Radionutzung repräsentativ ermittelt wird.

Fast jeder zweite bayerische Radiohörer entscheidet sich täglich für mindestens ein Radioprogramm des Bayerischen Rundfunks (47,1%). Dies sind bundesweit 6,03 Mio. Menschen, davon 5,33 Mio. in Bayern.

BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner:

"Wir freuen uns, dass der BR seine Marktführung im bayerischen Radiomarkt ausbauen konnte. Bayern 1 und Bayern 2 sind heute die klaren Gewinner. Das zeigt: Gute Unterhaltung, Hintergrundinformationen und Geschichten aus der Region kommen beim Publikum gut an. Auch alle anderen BR-Radiowellen bleiben auf hohem Niveau. Kurz: Öffentlich-rechtliches Radio erreicht weiter tagtäglich Millionen von Menschen und bleibt auch in dieser sich wandelnden Medienwelt eine Erfolgsgeschichte."

BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner

BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs:

"Unmittelbar nach dem Rekordergebnis der letzten Befragung nun mit B5 aktuell wieder so exzellente Hörerzahlen vorlegen zu können, zeugt von großer Qualität, inhaltlicher Tiefe und harter Arbeit. Diese Zeiten sind wichtig für die Demokratie. Die Menschen in Bayern wissen, dass die Grundlage für den gesellschaftlichen Diskurs verlässliche und glaubwürdige Informationen sind."

BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs

Bayern 1 schalten täglich 2,95 Mio. Hörerinnen und Hörer bundesweit ein. Dies entspricht einer Tagesreichweite von 23,8 Prozent in Bayern (ma 2016/II: 23,6%). Der Marktanteil stieg von 23,1 Prozent auf 24,5 Prozent – das ist der Spitzenwert in Bayern für den Sender mit dem Motto "Die beste Musik für Bayern".

B5 aktuell kann den Rekordwert des Vorjahres (ma 2016/II: 6,5%) nahezu halten: 6,2 Prozent der Bayern schalten Deutschlands erfolgreichstes Informationsprogramm ein. Bundesweit erreicht B5 aktuell täglich 800.000 Menschen. Damit ist B5 aktuell nicht nur in absoluten Hörerzahlen, sondern auch bezogen auf die Reichweite im Sendegebiet das Kultur- und Informationsprogramm mit den meisten Hörern.

Bayern 2 gewinnt erneut Hörer hinzu: Täglich schalten 610.000 Hörerinnen und Hörer das Kultur- und Informationsprogramm ein. Dies entspricht einem Zugewinn von 70.000 Hörern. Die Reichweite für das vielfach preisgekrönte Programm stieg in Bayern von 4,5 Prozent auf 4,8 Prozent – ein neuer Rekordwert.

BAYERN 3 baut seinen Marktanteil von 15,3 Prozent auf 16,2 Prozent aus – das Ergebnis einer konsequenten Modernisierung des Programms auf allen analogen und digitalen Plattformen. Damit erreicht das jüngste UKW-Programm des Bayerischen Rundfunks neben einem ständig wachsenden Online-Publikum nach wie vor eine sehr große Fangemeinde im Radio. BAYERN 3 erzielt eine Reichweite von 21,1 Prozent (ma 2016 Radio II: 21,9%). Bundesweit hören damit 2,67 Mio. Menschen ihren "Lieblingsmix im Radio" mit viel neuer Musik und den Hits von morgen.

BR-Klassik erreicht täglich 280.000 Menschen und 2,0 Prozent der Bayern (ma 2016/II: 2,1%). Zum Vergleich: Die Tagesreichweite von Klassik Radio liegt in Bayern bei 1,1 Prozent.

Mit Bayern 2, BR-Klassik und B5 aktuell verfügt kein anderes Bundesland über mehr Kultur- und Informationsprogramme als Bayern. Dies schätzen die bayerischen Hörer. Die Reichweite dieser Programme liegt in Bayern bei 11,8 Prozent, bundesweit bei 9,3 Prozent.

Über die Digitalprogramme des Bayerischen Rundfunks liegen in der media analyse keine Hörerzahlen vor, da sie nicht mit Namensnennung abgefragt werden.

Zur Erhebung

Für die media analyse 2017 Radio I haben vier unabhängige Marktforschungsinstitute deutschlandweit fast 70.000 Menschen befragt. Rund 8.000 Interviews wurden über Mobilfunk-Nummern durchgeführt.