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Empfang via Internet Vom vorhandenen Programm direkt ins Netz

Stand: 21.10.2011

Inhaltlich handelt es sich bei der BR-Mediathek um Direkt-Übernahmen der vorhandenen Programme, die live oder in Form von Podcasts über das Internet verbreitet werden. Der BR bietet keine Inhalte an, die exklusiv für das Internet produziert oder zusammengestellt wurden. Er ist daher kein sogenannter Web-Caster.

Technische Voraussetzung für den Empfang der Livestreams ist ein internetfähiger Computer mit der entsprechenden Abspielsoftware. Sowohl für unsere Livestreams als auch für die Audio- und Videoplayer, die in unseren Webseiten integriert sind, benötigen Sie lediglich einen Flash-Player. Sie können etwa den Adobe Flash-Player oder den VLClayer kostenlos im Internet downloaden. Die Angebote sind aber auch mit vielen Programmen abspielbar, die standardmäßig mit dem Betriebssystem vorinstalliert sind (Windows Media Player, iTunes).

Immer mehr Hersteller bieten Radios mit Internetanschluss an. Man schließt sie direkt oder via Funkverbindung (W-LAN) an eine DSL-Leitung an und holt sich die weite Radiowelt des Internets auf den Lautsprecher. Das geht inzwischen auch mit vielen Handys und Smartphones. Während der Mediathek-Nutzer die Livestreams des BR ohne Extrakosten sehen oder hören kann, zahlt der Bayerische Rundfunk für jeden abgerufenen Stream Transferkosten. Im Unterschied zur "klassischen" Programmverbreitung, bei der an eine beliebig hohe Anzahl von Empfängern gesendet wird, handelt es sich beim Streaming um Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, für die je nach Dauer und Datenmenge Kosten entstehen.

Internet-Fernsehen nicht gleich IPTV

"Internet-Fernsehen" und "IPTV" sind zwei Begriffe, die oft in einen Topf geworfen werden. Abgesehen davon, dass beide Formen von Fernsehen in der Regel über Drahtleitungen in die Wohnung kommen, unterscheiden sie sich aber grundsätzlich voneinander: Mit Internet-Fernsehen oder auch Web-TV werden alle Video-Angebote im allgemein zugänglichen Internet bezeichnet, die auf dem Rechner über eine Abspielsoftware oder direkt im Browser genutzt werden können. Dazu gehören die BR-Mediathek, Videoplattformen wie YouTube, aber auch Internetdienste wie die Livestream-Plattform Zattoo.

Nicht immer ist Fernsehen im Internet ein Vergnügen, da Bilder ruckeln können oder die Bildqualität insgesamt mitunter niedrig ist. Die Anbieter von IPTV dagegen garantieren, dass Fernsehbilder, Radioprogramme und Video-On-Demand-Inhalte in einer gleichbleibend hohen Qualität auf den Fernsehschirm oder den PC-Monitor gelangen. Dadurch soll künftig auch hochauflösendes Fernsehen (HDTV) ohne lange Ladezeiten oder Unterbrechungen möglich sein. IPTV verwendet zwar auch das Internet-Protokoll (IP) für die Übertragung, findet aber in einem geschlossenen Hochgeschwindigkeits-Datennetz (ADSL2+ oder VDSL) statt und ist nicht im Internet zugänglich. Um IPTV zu nutzen, muss ein gesonderter Vertrag mit einem IPTV-Provider (derzeit: "T-Home" von Telekom, "Alice" von Hansenet oder "Vodaphone TV" von Vodaphone) abgeschlossen werden, durch den in der Regel zusätzliche Kosten entstehen. Der Bayerische Rundfunk speist seine Hörfunk- und Fernsehprogramme wie auch die anderen Rundfunkanstalten der ARD und das ZDF in die Netze der IPTV-Anbieter ein.