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Empfang via Kabel Fragen & Antworten zur analogen Kabelabschaltung

Stand: 15.01.2018

Fragezeichen | Bild: BR/Henrik Ullmann

Zur Info:

Vodafone stellt für Landshut und Dingolfing unter www.vodafone.de/digitalezukunft umfassende Informationen zur analogen KabelAbschaltung und Umbelegung der Sender zur Verfügung. Fragen beantwortet ebenfalls das Vodafone-Kundenservice-Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800-664 87 87.

Wie verbreitet die ARD ihre Fernsehprogramme?

Die Programme der ARD sind über Satellit (DVB-S/2), Terrestrik (DVB-T/T2 HD), Kabel (DVB-C), IPTV und das Internet abrufbar.

Dabei werden die Kosten für die Übertragung über Satellit, Terrestrik sowie für die ARD-eigenen Live-Streams aus dem Rundfunkbeitrag gedeckt. Für den Empfang der ARD-Programme über diese Verbreitungswege entstehen keine weiteren Gebühren.

Warum beendet die ARD die analoge Fernseh-Programmverbreitung?

Die ARD hat die analoge Programmverbreitung auf den eigenen Verbreitungswegen bereits 2012 beendet. Seit diesem Zeitpunkt stellt die ARD ihre Programme auf den von ihr verantworteten Empfangswegen nur noch digital bereit.

Viele Kabelnetzbetreiber bieten ihren Kunden bisher noch die Möglichkeit an, die Programme der ARD in analoger Qualität zu nutzen. Dazu wandeln die Kabelnetzbetreiber die digitalen Programmsignale in eigener Verantwortung in analoge Signale um.

Die ARD duldet diese Umwandlung, empfiehlt ihren Zuschauerinnen und Zuschauern aber die Nutzung der digitalen Programmangebote. Die Vorteile des digitalen Empfangs sind ein größeres Programmangebot, eine bessere Bild- und Tonqualität sowie zahlreiche Zusatzdienste wie u.a. digitale Untertitel, Audiodeskription und HbbTV.

Warum beenden die Kabelnetzbetreiber die analoge Kabel-Programmverbreitung von Fernsehen und Hörfunk?

Nach Satellit und Antenne wird demnächst auch das Kabel ausschließlich digital angeboten – zumindest beim Fernsehempfang. Generell ist die analoge Programmverbreitung in hohem Maße ineffizient und kostenintensiv.

Die Landesmedienanstalten haben die Analogabschaltung für 2018 vorgesehen. In Bayern und Sachsen ist die Beendigung der analogen Programmverbreitung gesetzlich vorgeschrieben und umfasst dort nicht nur das Fernsehen, sondern auch die analogen Hörfunksignale im Kabel. Abhängig vom jeweiligen Kabelnetzbetreiber kann aber auch in den übrigen Bundesländern die Verbreitung analoger Hörfunkprogramme eingestellt werden.

Als erster großer Kabelnetzbetreiber hat Unitymedia bereits 2017 die Programmverbreitung des Fernsehens auf Digitalempfang umgestellt. In den Unitymedia-Netzen (Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen) ist analoges Fernsehen nicht mehr verfügbar; analoge Hörfunkprogramme können dort aktuell noch empfangen werden.

Hinweis:

Für Fragen, die sich konkret mit der Abschaltung in einem Kabelnetz befassen, wenden Sie sich bitte direkt an ihren Kabelnetzbetreiber.

Dürfen die Kabelnetzanbieter die analoge Kabel-Programmverbreitung von Fernsehen und Hörfunk einseitig beenden?

Mit Beendigung der analogen Satellitenausstrahlung am 30. April 2012 endete für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Ära ihrer analogen Programmverbreitung beim Fernsehen. Die TV-Programmsignale werden seitdem nur noch digital bereitgestellt. Kabelnetzbetreiber müssen daher die TV-Programme der ARD von digital nach analog wandeln, um sie analog zu verbreiten. Die Vorteile der Digitalisierung entfallen dadurch. Die Kabelnetzbetreiber können die "Re-Analogisierung" im Rahmen ihres Geschäftsmodells vornehmen. Umgekehrt kann die analoge Kabel-Programmverbreitung durch die Kabelnetzbetreiber beendet und ausschließlich das digitale Programmsignal genutzt werden.

Die Hörfunk-Programme der ARD werden in den Kabelnetzen in der Regel bisher digital und analog eingespeist. Im Zuge des Digitalumstiegs werden verschiedene Kabelnetzbetreiber auch die analoge Hörfunkverbreitung einstellen – in Bayern und in Sachsen aufgrund der dortigen gesetzlichen Vorschrift.

Ist die Beendigung der analogen Kabel-Programmverbreitung mit der ARD abgestimmt?

Die ARD-Landesrundfunkanstalten werden durch den Runden Tisch der Landesmedienanstalten, an dem auch die Programmveranstalter teilnehmen, vorab über Vorhaben in Zusammenhang mit der Beendigung der analogen Programmverbreitung informiert.

Wann und wo beenden die Kabelnetzbetreiber die analoge Kabel-Programmverbreitung?

Die Beendigung erfolgt 2018 in mehreren Wellen und ist abhängig vom jeweiligen Kabelnetzbetreiber.

Die Initaitive Digitales Kabel informiert über die Planungen in Deutschland und verlinkt auf www.digitaleskabel.de weiter zu den entsprechenden Seiten einzelner Kabelnetzbetreibern.

Als größter Kabelnetzbetreiber Deutschlands hat Vodafone Kabel Deutschland am 9. Januar 2018 die analoge Programmverbreitung zunächst in ihrem Kabelnetz "Landshut-Dingolfing" eingestellt: In Landshut, Dingolfing sowie rund 20 weiteren Gemeinden ist dort die analoge Programmverbreitung von Fernsehen und Hörfunk beendet worden. Weitere Informationen für die betroffene Region hält Vodafone unter www.vodafone.de/digitalezukunft bereit.

Hinweis:

Weitere Informationen, wann und wo die Abschaltungen im Einzelfall stattfinden, teilen die Kabelnetzbetreiber ihren Kunden mit.

Betrifft die Beendigung der analogen Kabel-Programmverbreitung nur das Fernsehen?

Das ist abhängig von den gesetzlichen Vorgaben einzelner Bundesländer sowie vom Kabelnetzbetreiber.

So muss zum Beispiel in Bayern die analoge Fernseh- und Radioverbreitung im Kabel bis spätestens 31.12.2018 beendet werden. Betroffen sind in diesem Fall sowohl Kunden, die einen analogen Kabelanschluss zum Empfang von Fernsehen nutzen, als auch Kunden, die einen digitalen Kabelanschluss nutzen, jedoch die Hörfunkprogramme bislang noch analog über den Kabelanschluss nutzen.

Warum sehe ich seit dem 9. Januar 2018 kein Fernsehprogramm mehr?

Wenn Sie einen Kabelanschluss der Firma Vodafone Kabel Deutschland im Raum Landshut-Dingolfing nutzen, sind Sie von der Beendigung der analogen Kabel-Programmverbreitung direkt betroffen. Das bedeutet, Sie müssen auf digitalen Empfang wechseln.

Prinzipiell gibt es mit Kabel, Satellit, Terrestrik oder Internet verschiedene digitale Empfangsmöglichkeiten. Mit einem digitalen Kabelreceiver können Sie Ihren Kabelanschluss weiterhin nutzen. Doch auch ein Wechsel zum Satellitenempfang, Antennenfernsehen oder Internet kann für manche eine sinnvolle Alternative darstellen.

Hinweis:

Vodafone stellt für Landshut und Dingolfing unter www.vodafone.de/digitalezukunft umfassende Informationen zur analogen Kabelabschaltung sowie zur digitalen Umbelegung der Sender zur Verfügung. Fragen dazu beantwortet ebenfalls das Vodafone-Kundenservice-Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800-664 87 87.

Warum höre ich seit dem 9. Januar 2018 kein Radioprogramm mehr?

Wenn Sie einen Kabelanschluss der Firma Vodafone Kabel Deutschland im Raum Landshut-Dingolfing nutzen, sind Sie von der Beendigung der analogen UKW-Programmverbreitung im Kabel direkt betroffen.

Das gilt auch, wenn Sie bereits digitalen Empfang für Fernsehen nutzen, aber ihre Stereoanlage bisher an der Radiobuchse der Kabeldose angeschlossen haben.

Um künftig weiter Radio hören zu können, stehen verschiedene Alternativen zur Verfügung. Die Stereoanlage kann zum Beispiel um eine klassische Wurf- oder Stabantenne für den drahtlosen UKW-Empfang ergänzt werden. Mit einem DAB+ Adapter kann die bestehende Anlage auch sehr einfach für den Digitalradio-Empfang tauglich gemacht werden. Oder man nutzt den digitalen Kabelreceiver für den Radioempfang. Weitere Optionen zum Radiohören bieten natürlich auch Satellit und Internet.

Hinweis:

Vodafone stellt für Landshut und Dingolfing unter www.vodafone.de/digitalezukunft umfassende Informationen zur analogen Kabelabschaltung sowie zur digitalen Umbelegung der Sender zur Verfügung. Fragen dazu beantwortet ebenfalls das Vodafone-Kundenservice-Center unter der kostenfreien Rufnummer 0800-664 87 87.

Was muss getan werden um weiterhin fernsehen zu können? Wird für den digitalen Fernsehempfang ein neues Endgerät benötigt?

Es gibt mehrere Handlungsmöglichkeiten, grundsätzlich muss in jedem Fall auf den digitalen Empfang gewechselt werden.

Sie möchten weiterhin den vorhandenen Kabelanschluss nutzen?

Dann benötigen Sie ein DVB-C-fähiges Endgerät.

Oft besitzen Haushalte mit analogem Kabelanschluss bereits ein DVB-C-fähiges Fernsehgerät, nutzen aber noch die analogen Signale. Ist ein Flachbild-Fernseher (nicht älter als 6 Jahre) vorhanden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein DVB-C-Tuner/Receiver bereits eingebaut ist. Dann muss lediglich ein neuer Sendersuchlauf zum Auffinden der digitalen Signale (DVB-C) durchgeführt werden.

Ältere Fernseher ohne eingebauten DVB-C-Receiver können mit einer Set-Top-Box nachgerüstet werden.

Sie interessieren sich für einen anderen Verbreitungsweg?

Wenn Sie ein neues Empfangsgerät benötigen, kann auch der Wechsel auf einen anderen Verbreitungsweg sinnvoll sein. Als Alternativen zum analogen Kabelanschluss bieten sich folgende Empfangswege an:

DVB-T2 HD
Das neue terrestrische Antennenfernsehen kann bereits in vielen Teilen Deutschlands genutzt werden. Der Empfang ist einfach einzurichten und in vielen Regionen mit einer kleinen Zimmer- oder Außenantenne realisierbar. Der Ausbau wird 2018 in weiteren Regionen fortgesetzt und bis spätestens Mitte 2019 in ganz Deutschland abgeschlossen sein. Nähere Informationen finden Sie hier: www.dvb-t2hd.de

DVB-S/S2
Ein Satellitenempfang ist mit einem höheren einmaligen Installationsaufwand verbunden, bietet im Anschluss aber die größte Programmvielfalt sowie geringe laufende Kosten.

Kann ein Röhrenfernseher auch für den Digitalempfang mit einem DVB-C-Receiver genutzt werden?

Grundsätzlich kann auch ein Röhrenfernseher weiter genutzt werden. Wichtig: Der neue Receiver (Set-Top-Box) sollte einen SCART-Ausgang besitzen. Über diesen Ausgang lassen sich die meisten Röhrenfernseher direkt anschließen.

Welche Möglichkeit gibt es, ein vorhandenes TV-Gerät mit einer neuen Set-Top-Box zu verbinden?

Die am häufigsten anzutreffenden Anschlussarten sind:

  • der analoge SCART-Eingang
  • der digitale HDMI-Eingang

Die Set-Top-Box der Wahl sollte auf die vorhandenen Anschlüsse abgestimmt sein. Wenn vorhanden, sollten immer die HDMI-Anschlüsse verwendet werden. Nur so lässt sich die beste Bildqualität erzielen.

Kann ein vorhandener Video- oder DVD-Recorder weiter genutzt werden?

Sofern das vorhandene Aufnahmegerät eine Aufnahme von einer externen Quelle zulässt, können die Geräte auch weiterhin zum Aufzeichnen von Programmen genutzt werden.

Wie kann weiterhin Hörfunk empfangen werden?

Es gibt mehrere Möglichkeiten weiterhin Hörfunk zu empfangen:

Sie möchten Ihr vorhandenes UKW-Gerät weiterhin nutzen?

Dann müssen Sie eine Wurf- oder Stabantenne oder eine gesonderte Außen- oder Dachantenne am Antenneneingang anschließen. Dies ist die kostengünstigste Möglichkeit, um weiterhin Hörfunk zu empfangen.

Sie möchten auf digitalen Empfang wechseln?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten digitales Radio zu empfangen: DAB+, digitaler Kabelempfang, Internet oder auch Satellit. Für alle Möglichkeiten wird ein gesondertes Gerät bzw. ein entsprechender Adapter benötigt.

Mehr Informationen zu DAB+ erhalten Sie auf www.dabplus.de

Hinweis:

Mehr Informationen zum digitalen Kabelempfang erhalten Sie bei Ihrem Kabelnetzbetreiber.


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