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DVB-T-Empfang Neue Kanäle für Ostbayern

Zum Jahresende ändert sich an drei BR-Sendern in Ostbayern der DVB-T-Kanal für das ARD-Bouquet mit den Programmen Das Erste, arte, Phoenix und EinsPlus. Alle Haushalte, die das digitale Antennenfernsehen von einem dieser drei Senderstandorte empfangen, müssen einen Sendersuchlauf am DVB-T-Empfangsgerät durchführen.

Stand: 24.10.2011
Sendemast des Senders Hoher Bogen | Bild: BR

Die Kanalumstellung begann am 11. Oktober 2011 zunächst am Sender Brotjacklriegel. Der Wechsel am Sender Hoher Bogen im Landkreis Cham folgte am 20. Oktober 2011. Abschließend wird gegen Jahresende der Sender Hohe Linie bei Regensburg ebenfalls auf einem neuen Kanal senden. Geplant ist die Umstellung dort für den 12. Dezember 2011.

Info-Telefon:

Unter 018 05/31 05 05 (14 ct./min aus dem dt. Festnetz) erhalten Sie von Montag bis Freitag, 9.00 bis 19.00 Uhr, Auskünfte rund um DVB-T.

Die Umstellung erfolgt jeweils im Laufe des Vormittags. Ab diesem Zeitpunkt sollten betroffene Zuschauer den erforderlichen Suchlauf an ihrem DVB-T-Empfänger durchführen.

Die neuen Kanäle

Für das ARD-Bouquet (Das Erste, arte, Phoenix, EinsPlus) gilt:

SenderstandortNeuer Kanal (Frequenz)TerminPolarisation
BrotjacklriegelKanal 40 (626 MHz)11.10.2011Vertikal
Hoher BogenKanal 42 (642 MHz)20.10.2011Vertikal
Hohe LinieKanal 42 (642 MHz)12.12.2011Vertikal

Künftig nur noch über UHF-Frequenzen

Seit 6. Dezember 2006 sendet DVB-T: DasÜberallFernsehen in Ostbayern. Da gemäß nationaler Abstimmung der bisherige VHF-Frequenzbereich (Very High Frequency) schrittweise geräumt und künftig das digitale Antennenfernsehen nur noch über UHF-Frequenzen (Ultra High Frequency) verbreitet wird, ändern sich die Kanäle für das ARD-Programmpaket.

Besserer Empfang für viele

Das ARD-Bouquet ist in Ostbayern statt bisher auf Kanal 7 künftig auf Kanal 40 bzw. Kanal 42 zu empfangen. Durch die neuen Kanäle im UHF-Frequenzbereich verbessert sich der Empfang insbesondere bei Geräten mit einfachen Stabantennen und portablen DVB-T-Geräten.

Zuschauer mit Kabel- oder Satellitenempfang sind von der Umstellung in der Regel nicht betroffen. Nur wenn ein Kabelnetzbetreiber oder eine Hausverwaltung ihr Programmangebot über eine terrestrische Empfangsanlage in ihr Kabel- oder Hausnetz einspeist, können Änderungen an der zentralen Einspeisestelle erforderlich sein.

Tipps zum Suchlauf:

  • Zuerst sollte ein automatischer Suchlauf am DVB-T-Empfänger gestartet werden. Die Programme werden meist hinten an die bestehende Programmliste angefügt.
  • Wird dabei der neue Kanal nicht auf Anhieb gefunden, sollte ein manueller Suchlauf auf den neuen Kanal 40 (626 MHz) bzw. Kanal 42 (642 MHz) zum Ziel führen.
  • Wenn auch der manuelle Suchlauf kein Ergebnis bringt, wird empfohlen, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen. Dadurch wird das Empfangsgerät in den Auslieferungszustand versetzt und ein kompletter Suchlauf auf eine leere Programmliste durchgeführt. Zu beachten ist, dass dabei auch Einstellungen für die Stromversorgung einer etwaigen aktiven Zimmerantenne verändert werden könnten.
  • Nach dem Suchlauf sollte man sich vergewissern, dass die korrekten Kanäle eingestellt sind. Möglicherweise wird ein falscher Kanal von einem weiter entfernten Senderstandort genutzt, der beispielsweise bei Witterungsänderungen nicht mehr empfangen werden kann.
  • Bei Empfangsproblemen sollte ein Fachhändler oder Antennenbauer hinzugezogen werden.

Weitere Informationen

Mehr zu DVB-T erfahren Sie im Bayerntext Seite 488, ARD-Text 498.
Online-Abfrage des DVB-T-Empfangs durch Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens: