Unternehmensstruktur Der Hörfunkdirektor Dr. Johannes Grotzky
Der Hörfunkdirektor wird mit Zustimmung des Rundfunkrats vom Intendanten berufen. Die Berufung erfolgt in der Regel auf fünf Jahre, wobei wiederholte Berufung zulässig ist.
Zur Person
Dr. Johannes Grotzky ist seit dem 1. Januar 2002 Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks. Im Januar 2007 trat er seine zweite Amtszeit an.
Dr. Grotzky wurde 1949 in Hildesheim geboren, absolvierte das altsprachliche Gymnasium Josephinum und studierte Slavische Philologie, Balkanphilologie und Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München und Zagreb. 1976 promovierte er an der Universität München. Weitere Studienaufenthalte führten ihn nach Belgrad, Sarajewo und Skopje.
Dr. Grotzky begann beim Bayerischen Rundfunk 1977 als Presselektor, wurde 1983 ARD-Hörfunkkorrespondent in Moskau und 1989 Leiter des ARD-Hörfunkstudios Südosteuropa in Wien. 1994 kehrte er als Chefkorrespondent und Leiter der Abteilung "Hauptstadtstudio Bonn-Berlin und Auslandskorrespondenten" zum Bayerischen Rundfunk zurück. 2001 übernahm Dr. Grotzky die Hauptabteilung Politik und Aktuelles und wurde Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks Hörfunk.
Dr. Grotzky ist Autor zahlreicher Bücher sowie Aufsätze in Fachzeitschriften und ist seit 1996 Lehrbeauftragter am Institut für Slavische Philologie und am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität München.
Aufgaben des Hörfunkdirektors
Er trägt insbesondere die Gesamtverantwortung für den Etat, das Personal und das Programm im Hörfunk. Dazu gehören:
- Bayern 1
- Bayern 2
- BAYERN 3
- BR-KLASSIK
- B5 aktuell
- BR-Digital Radio
- Bayern plus
- die Auslandsstudios des Bayerischen Rundfunks in Brüssel, London, Paris, Washington
- die ARD-Gemeinschaftsstudios unter Federführung des BR in Buenos Aires, Rom, Tel Aviv, Wien (Südosteuropa)
Er ist zuständig für die Klangkörper des Bayerischen Rundfunks:
- das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
- den Chor des Bayerischen Rundfunks
- das Münchner Rundfunkorchesters
Er vertritt den BR in der ARD-Hörfunkkommission.

Wetter


