Unternehmen - Organisation

Unternehmensstruktur Gleichstellung im BR

Zum 1. November 2014 hat beim Bayerischen Rundfunk die neue Gleichstellungsbeauftragte Sandra David ihr Amt angetreten. Wir stellen sie vor und zeigen, wie weit die Gleichstellung beim BR inzwischen vorangekommen ist.

Stand: 07.12.2016

Sandra David wurde vom Intendanten zum 1. November 2014 im Benehmen mit dem Gesamtpersonalrat als Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks bestellt. Ihre Amtszeit läuft bis zum 31. Oktober 2017.

Zur Person

Sandra David kam 1993 als kaufmännische Auszubildende zum Bayerischen Rundfunk. Nach Abschluss ihrer Ausbildung wechselte sie in den Ausstattungsbetrieb. Nachdem sie ein Jahr beim SWR in Baden-Baden und im Tourismusbereich in Spanien verbrachte, kam sie zum BR in die Abteilung Medienforschung zurück. Dort studierte sie berufsbegleitend Marketing und wechselte anschließend in die Programmredaktion von Bayern 1. Zuletzt war sie im Referat Ausbildung als fachverantwortliche Ausbilderin für 40 kaufmännische Auszubildende im Haus verantwortlich.

Zur Aufgabe

Der Bayerische Rundfunk hat sich im Jahre 1997 dafür entschieden, mit der Dienstanweisung 5-03 aktiv für die Gleichstellung von Männern und Frauen einzutreten. Gleichstellung, das ist ein Wunsch, den Frauen und Männer heutzutage gleichermaßen haben. Beide wollen sich nicht mehr auf die traditionelle Rollenverteilung reduzieren lassen. Gleichstellung darf nicht nur in den Köpfen stattfinden, sie muss gelebter Alltag sein.

Stellvertreterin Michaela Gleissner

Michaela Gleissner ist seit 2008 beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt. Sie war viele Jahre in der Ausbildungsredaktion tätig. Berufsbegleitend absolvierte sie ein BWL-Studium.
2015 wechselte Michaela Gleissner in die Hörfunkdirektion, Zentrale Planung und Koordination. Dort kümmert sie sich nun unter anderem um die Personalangelegenheiten der festen und freien Mitarbeitenden im Hörfunk.

Ziele der Gleichstellungsarbeit:

  • die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, um eine ausgewogene Beteiligung zu erreichen
  • die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu sichern
  • die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Frauen und Männer zu fördern

Kontakt

Bayerischer Rundfunk
Gleichstellungsbeauftragte
Sandra David
80300 München

Tel: 089 / 59 00 - 247 05
Fax: 089 / 59 00 - 247 06

Durch diverse Maßnahmen entwickelt sich die Gleichstellung im Bayerischen Rundfunk kontinuierlich weiter.
Gleichstellung wird als ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur wahrgenommen und umgesetzt.

Insgesamt befindet sich der Bayerische Rundfunk im Bereich der Gleichstellung auf dem richtigen Weg:
Durch Beharrlichkeit hat sich vieles zum Positiven verändert.


Die wichtigsten Punkte:

  • Bewerbungsverfahren werden eingehalten
  • Kinderbetreuungsangebote wurden realisiert
  • Es sind mehr Frauen als Männer im Führungskräfteentwicklungsprogramm
  • Die Elternbroschüre ist eine optimale Informationsgrundlage für Mütter und Väter
  • Das Cross-Mentoring-Programm unterstützt junge, weibliche Führungskräfte in ihrem persönlichen und beruflichen Fortkommen
  • Das Gleichstellungskonzept gibt Orientierungen für die Unternehmenskultur und für Unternehmensentscheidungen

Gleichstellung ist immer noch kein Automatismus und muss immer wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden. Das zeigt der 10-Jahres Vergleich in Bezug auf weibliche Führungskräfte. Im Zeitraum 2005 bis 2015 ergab sich eine Steigerung des Frauenanteils in Führungspositionen von 5,7 Prozent – ein Erfolg. Zum 31.12.2015 lag die Anzahl der festangestellten Mitarbeitenden bei 3.509 – 1.740 Frauen und 1.769 Männer.

Der BR versteht sich als soziales, familienfreundliches Unternehmen. Über die Gleichstellungsbeauftragte des Bayerischen Rundfunks ist er Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Girls' Day:

Die Gleichstellungsbeauftragte organisiert jährlich den Girls' Day in München, Nürnberg und Würzburg. Hier sollen Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren ihr Potential erkennen und vor Ort erleben, wie interessant und zukunftsträchtig technische Berufe sind.