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Historisches Archiv Die Chronik des BR im Überblick

Hier finden Sie die gesamte Chronik auf einen Blick - für eine schnelle Suche wichtiger Ereignisse.

Stand: 29.02.2016

Die Deutsche Stunde in Bayern: 1922 - 1932

DatumEreignis 
18.9.1922Notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags "Deutsche Stunde in Bayern. Gesellschaft für drahtlose Belehrung und Unterhaltung mbH". Die vier Gesellschafter sind die Münchner Geschäftsleute Hermann Kloepfer, Josef Böhm und Robert Riemerschmid sowie der Direktor der Deutschen Stunde in Berlin, Ernst Ludwig Voss.
29.10.1923Erste öffentliche Radiosendung aus dem Berliner Vox-Haus. Damit beginnt in Deutschland das Rundfunkzeitalter.
21.11.1923Die Münchner Funkabteilung des Reichspostministeriums erteilt der Deutschen Stunde in Bayern die erste Sendekonzession
30.3.1924Die Deutsche Stunde in Bayern startet im Gebäude des Verkehrsministeriums in der Arnulfstraße ihr Programm. Die Eröffnungsansprache und das anschließende Festkonzert werden drahtlos in das Auditorium Maximum der Universität übertragen. Die ersten Sendungen beinhalten in erster Linie Zeitansagen, Nachrichten, Wetterberichte, Börsennachrichten und Musik.
1.4.1924Die Rundfunkgebühr wird auf monatlich zwei Reichsmark festgelegt und bleibt bis 1970 bei zwei Mark.
2.8.1924Der Nebensender Nürnberg nimmt mit einer Leistung von 250 Watt im Postgebäude am Bahnhof seinen Betrieb auf.
3.8.1924Die erste Ausgabe der Bayerischen Radio-Zeitung erscheint mit aktuellen Informationen zum Rundfunkwesen.
1.9.1924Der Dirigent Franz Adam wird beauftragt, ein Konzertorchester für die Deutsche Stunde in Bayern zu schaffen.
4.2.1925Der populäre bayerische Volkssänger und Humorist, Weiß Ferdl, tritt erstmals im Rundfunk auf.
21.2.1925Erste Opernübertragung aus dem Münchner Nationaltheater im Rundfunk (Richard Wagners "Lohengrin").
30.3.1925Aus Anlass eines Festaktes zum einjährigen Jubiläum der Deutschen Stunde in Bayern, der live gesendet wird, dirigiert Franz Adam erstmals das rundfunkeigene Orchester.
15.5.1925Gründung der zentralen Reichsrundfunkgesellschaft (RRG) in Berlin zur Wahrnehmung gemeinsamer Interessen der regionalen Sendegesellschaften. Der bayerische Sender wird erst 1934 zum Beitritt gezwungen.
17.2.1926Mit der Berichterstattung Josef Kirmaiers vom Eishockeyspiel SC Riessersee gegen den Berliner Schlittschuhclub beginnen die Sportreportagen im Funk.
1.6.1926Beschluss der Deutschen Stunde in Bayern, ein festes Hörspielensemble einzurichten.
23.9.1926Das Programm der Deutschen Stunde in Bayern wird erstmals auf den Deutschlandsender Königswusterhausen und von dort ins Ausland (Amsterdam) übertragen.
12.10.1926Erste Fußball-Länderspiel Übertragung (Deutschland-Schweiz) vom Sportplatz des Turn- und Sportvereins 1860 München.
1.11.1926Einführung eines Pausenzeichens in Form von Morsezeichen MÜ, NG und anschließend drei Glockentöne in As, Fis und D. Zur selben Zeit beginnen die täglichen Ansagen landwirtschaftlicher Meldungen und die Sendung regelmäßiger Literaturbesprechungen in der "Bücherstunde".
1.4.1927Der Münchner Humorist Karl Valentin hat seinen ersten Auftritt im Rundfunk.
1.4.1927Kurt von Boeckmann wird erster Intendant der Deutschen Stunde in Bayern.
8/1927Der Frauenfunk wird zum festen Programmbestandteil mit wöchentlich einer Stunde Sendezeit.
1.9.1927Der Nebensender Augsburg nimmt nach dreiwöchiger Erprobungsphase seinen Betrieb auf.
31.12.1927Zur Neujahrsnacht überträgt die Deutsche Stunde in Bayern erstmals Jazzmusik und Songs direkt aus New York.
14.3.1928An der Marsstraße, Ecke Hopfenstraße in München wird mit dem Bau eines Funkhauses begonnen.
1.5.1928Offizielle Eröffnung des Pfalzsenders in Kaiserslautern, der sein Programm vom Münchner Sender erhält.
10.6.1928Erstmals wird das Trabrennen um den großen Preis von Bayern live aus Daglfing übertragen.
3.12.1928Aufnahme von Frühgymnastik-Sendungen in das Programm.
25. - 26.12.1928Erste katholische (25. Dezember) und evangelische (26. Dezember) Morgenfeier der Deutschen Stunde in Bayern.
2.1.1929Die "Stunde der Jugend" wird unterteilt in eine Kinderstunde (bis zwölf Jahre) und eine Jugendstunde.
30.6.1929Als erstes gesellschaftseigenes Funkhaus Deutschlands wird der Riemerschmidbau feierlich eingeweiht. Das Gebäude ist nach seinem Architekten Richard Riemerschmid benannt, ein Onkel des Gründungsmitglieds der Deutschen Stunde in Bayern, Robert Riemerschmid.
29. - 30.3.1930Der Münchner Sender führt auf Veranlassung von Kiem Pauli und Prof. Kurt Huber das erste oberbayerische Preissingen in Egern durch, bei dem Volksmusikgruppen aus ganz Bayern und Tirol auftreten.
1.10.1930Gründung eines kleinen Unterhaltungsorchesters, bestehend aus zwölf Musikern unter der Leitung von Karl List.
1.1.1931Die "Deutsche Stunde in Bayern" wird gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung in "Bayerischer Rundfunk GmbH" umbenannt.
1.6.1931Die Welt hört nach München. Der Rundfunkreporter Otto Willi Gail interviewt Auguste Piccard anlässlich dessen spektakulären Ballonflugs durch die Stratosphäre. Das Gespräch wird von 82 Sendern Europas direkt übertragen und verschafft dem bayerischen Sender internationale Anerkennung.
18.8.1931Erste Hörfunkübertragung aus dem Festspielhaus Bayreuth: "Tristan und Isolde" von Richard Wagner unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler. Angeschlossen an die erste Weltsendung in der Geschichte des Rundfunks sind über 200 europäische, amerikanische und afrikanische Sender.
11.2.1932Die privaten Gesellschafter verkaufen ihre Anteile am Münchner Sender an die Reichspost und den bayerischen Staat.
29.3.1932Einführung der 7-Uhr-Frühnachrichten auf Wunsch der Landbevölkerung.
6/1932Die "Neuregelung des Rundfunks" durch die Regierung von Papen hat eine stärkere Politisierung des Rundfunks in Deutschland zur Folge.
3.12.1932Eröffnung des Großsenders Ismaning im Erdinger Moos. Zugleich stellt der Sender Stadelheim (1926 gebaut) seinen Betrieb ein. Die Leistung der Mittelwellen-Großsenderanlage beträgt 60 Kilowatt. Am 1. April 1934 wird die Leistung auf 100 Kilowatt erhöht.

Rundfunk im Dritten Reich: 1933 - 1944

DatumEreignis 
17.3.1933Einheiten der SA und der SS besetzen das Münchner Funkhaus und hissen die Hakenkreuzfahne.
23.4.1933Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, verkündet im Münchner Funkhaus den "neuen Kurs" der nationalsozialistischen Rundfunkarbeit.
1.7.1933Die Gralsglocken aus der Oper "Parsifal" von Richard Wagner bilden das Motiv für das neue Pausenzeichen. Der Nürnberger Sender erhält als neuen Ton den Anfang des Liebesmotivs aus der Wagner-Oper "Die Meistersinger von Nürnberg".
18.8.1933Der Volksempfänger VE 301 wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit ist für die neue nationalsozialistische Regierung ein Propagandainstrument und Mittel zur Gleichschaltung der Bevölkerung geschaffen.
1.4.1934Die Bayerischer Rundfunk GmbH wird wie alle ehemaligen selbstständigen Rundfunkgesellschaften als Reichssender München Teil des nationalsozialistischen Einheitsrundfunks. Damit ist das Funkwesen in Händen des Ministeriums für Propaganda und Volksaufklärung.
22.3.1935Beginn regelmäßiger Fernsehsendungen in Berlin. Programmhöhepunkt sind die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin.
12.10.1935Verbot von "Niggerjazz" für alle deutschen Rundfunkanstalten durch Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky.
31.12.1935Nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten findet zum letzten Mal eine Reklamesendung im Rundfunk statt. Von 1936 bis 1949 gibt es keine Werbesendungen mehr.
6. - 16.2.1936Der Reichssender München überträgt als Zentralsender die Olympischen Winterspiele aus Garmisch-Partenkirchen in die ganze Welt.
10.7.1936Eröffnung eines Nebensenders in Bayreuth.
9.9.1936Eröffnung des Reichsparteitages der NSDAP in Nürnberg. Der Reichssender München überträgt deutschlandweit die Veranstaltungen der folgenden Tage.
10.9.1937In Augsburg wird ein neuer Sender mit zwei Studios im Börsengebäude eröffnet.
2.10.1937Karl Valentin und Liesl Karlstadt stehen erstmals mit Originalvorträgen, Soli und Gesang zusammen vor dem Mikrofon.
1938 - 1944Von 1938 bis 1944 werden die Salzburger Festspiele vom Reichssender München übertragen.
15. - 21.8.1938Auf der Deutschen Rundfunkausstellung in Berlin stellt Goebbels den "Deutschen Kleinempfänger" vor. Er kostet nur 35 Reichsmark und wird vom Volksmund als "Goebbels-Schnauze" bezeichnet.
1/1939Auf Veranlassung von Goebbels wird die Bezeichnung "Großdeutscher Rundfunk" eingeführt.
1.9.1939Mit Kriegsbeginn treten "Außerordentliche Rundfunkmaßnahmen" in Kraft, die das Abhören ausländischer Sender unter Strafe stellen.
9.6.1940Wie alle Reichssender übernimmt auch die bayerische Sendestation das Einheitsprogramm des "Großdeutschen Rundfunks". Nur die Vormittagsstunden von 8.00 bis 12.00 Uhr sind bedingt für lokale Sendungen freigegeben.
10.8.1942Musikinstrumente und Notenmaterial des Reichssenders München werden ins Chorherrenstift St. Florian bei Linz ausgelagert.
8.3.1943Der Sender Nürnberg in der Allersbergerstraße gerät durch Bombentreffer in Brand; dabei werden 16 Arbeitsräume zerstört. Durch den Brand des Nürnberger Herkulessaals geht die gesamte Anlage für Übertragungszwecke verloren.
7.7.1943Sämtliche Reichssender führen ein 24-Stunden-Programm ein, um die immer häufiger werdenden Luftwarnungen senden zu können.
12. - 13.7.1944 und 4.10.1944Das Münchner Funkhaus wird nach Bombentreffern stark zerstört. Im April war bereits der große Sendesaal ausgebrannt. In den Kellerräumen wird daraufhin ein Notsendebetrieb eingerichtet.

Der Wiederaufbau: 1945 - 1952

DatumEreignis 
27. - 28.4.1945Die Widerstandsgruppe "Freiheitsaktion Bayern" besetzt den Sender Ismaning, um die Bevölkerung zur Kapitulation zu bewegen. Der Sender wird aber von der SS zurückerobert.
30.4.1945Mit der Einnahme des Münchner Funkhauses durch amerikanische Truppen stellt der bayerische Reichssender seinen Betrieb ein.
12.5.1945Sendebeginn von Radio München als Sender der amerikanischen Militärregierung. "Chief of section" wird der Deutschlandexperte Field Horine. Der Sendebetrieb erfolgt über den Ismaninger Großsender. Als Pausenzeichen dient eine Volksweise aus Bayern, das Bandltanzmotiv.
31.5.1945Erste Sendung von Radio München aus dem notdürftig reparierten Funkhaus.
17.11.1945Radio München sendet das erste Hörspiel nach dem Krieg: "Das Märchen" von Curt Goetz.
22.11.1945Unter der Leitung eines amerikanischen Offiziers beginnt der Sendebetrieb in Nürnberg auf gleicher Welle wie in München. In der Anfangszeit liegt ein Schwerpunkt der Berichterstattung bei den Kriegsverbrecherprozessen. Ab Januar 1948 sendet Nürnberg auf eigener Welle.
1.5.1946Der Chor des Bayerischen Rundfunks wird neu gegründet. Sein erster Leiter ist Josef Kugler.
6.7.1946Richtfest beim Wiederaufbau des zerstörten Funkhauses.
16.5.1947Ausstrahlungsbeginn der "Brummlg'schichten" von Kurt Wilhelm, einer der populärsten Reihen von Radio München.
8.9.1947Start von Schulfunksendungen.
11.12.1947Start der beliebten Hörfunksendung "Sie wünschen ...". Ab 1949 übernimmt Fred Rauch die Moderation, in den folgenden 30 Jahren moderiert er die Sendung rund 1.500 Mal.
13.1.1948Der Münchner Sender erhält ein neues Pausenzeichen: die ersten Takte des Liedes "Solang der alte Peter". Es fehlte die Endsilbe "-ter", um an die Zerstörung der Kirche ("Alter Peter") zu erinnern.
25.6. - 15.9.1948Die Kopenhagener Wellenkonferenz gesteht den Deutschen nur geringe Bereiche auf Mittel- und Langwelle zu. Zur Kompensation erfolgt die Übertragung auf Ultrakurzwelle (UKW), womit der BR auch ein zweites Hörfunkprogramm einrichten kann.
15.9.1948Beginn der Schulwerksendungen nach Carl Orff.
1.10.1948Das vom bayerischen Landtag verabschiedete "Gesetz über die Errichtung und die Aufgaben einer Anstalt des öffentlichen Rechts" tritt in Kraft. Damit war die Grundlage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk geschaffen.
24.11.1948Start der Bergsteigersendungen im Hörfunk.
27.11.1948Radio München übernimmt die Schirmherrschaft der musica-viva-Konzerte, die seit Oktober 1945 auf Anregung des Münchner Komponisten Karl Amadeus Hartmann Musik des 20. Jahrhunderts fördern.
25.1.1949Gründungsfeier des Bayerischen Rundfunks als Anstalt des öffentlichen Rechts. Der Direktor der Militärregierung in Bayern, Murray D. van Wagoner, übergibt die Lizenzurkunde an den Vorsitzenden des Rundfunkrats, Alois Johannes Lippl und den Intendanten, Rudolf von Scholtz.
28.2.1949In München-Freimann wird der erste UKW-Sender Europas in Betrieb genommen.
3.6.1949Einweihung des Nürnberger Funkhauses im umgebauten Pferdelazarett an der Wallensteinstraße.
5.6.1949Start der Sendung "Zwölfuhrläuten", die jeden Sonntag einen bayerischen Ort porträtiert.
1.7.1949Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wird unter Chefdirigent Eugen Jochum gegründet.
3.10.1949Offizieller Beginn der Werbefunksendungen nach dem Krieg, die 1936 eingestellt werden mussten. Beauftragt damit ist die im Juni gegründete "Bayerische Werbefunk GmbH" als Tochtergesellschaft des BR.
9. - 10.6.1950In München wird die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) gegründet. Der BR gehört zu den Gründungsmitgliedern. Am 5. August ist die konstituierende Sitzung der ARD in München.
18.8.1950Beginn eines zweiten Hörfunkprogramms aus der UKW-Zentrale in Nürnberg (bis 1957) während einiger Abendstunden. Daraus wird ab 1958 ein Vollprogramm, das heutige Bayern 2.
4.3.1951Start der Sendereihe "Diese unsere Welt".
15.7.1951Offizielle Inbetriebnahme der Senderstation Kreuzberg/Rhön, zunächst für die Hörfunk-, später auch für die Fernsehprogramme.
28.10.1951Nach dem vollständigen Aufbau der Münchner Peterskirche sendet der BR das Pausenzeichen mit der vollständigen Erkennungsmelodie "Solang der alte Peter". Bis dahin fehlte die Endsilbe "-ter", also der letzte Ton.
1.4.1952Gründung des Münchner Rundfunkorchesters. Der erste Leiter wird Werner Schmidt-Boelcke.
2. - 17.9.1952Der BR führt erstmals den Internationalen Musikwettbewerb der ARD durch.
9.11.1952Das "Musikalische Tafelkonfekt" wird zum festen Bestandteil der Sendungen in Nürnberg.
11.11.1952Beim täglichen Sendeschluss wird auf Wunsch des Bayerischen Landtags neben dem Deutschlandlied auch die Bayernhymne gespielt.
25.12.1952Offizieller Beginn des Fernsehens in der Bundesrepublik. Der NWDR strahlt täglich von 20.00 bis 22.00 (bzw. 22.30) Uhr ein Programm aus. Zusätzlich gibt es ein halb- bis einstündiges Nachmittagsprogramm.

Das Fernsehen kommt: 1953 - 1969

DatumEreignis 
4/1953Baubeginn des Fernsehstudios München-Freimann und des Fernsehsenders Wendelstein.
11.5.1953Aufnahme des Fernseh-Probebetriebs in einem Saal des Münchner Blindenheims in der Lothstraße.
2.6.1953Live-Übertragung der Krönung von Elisabeth II. zur Königin im Rahmen einer Gemeinschaftswoche zum Beginn des europäischen Fernseh-Gemeinschaftsprogramms.
5.10.1953Beginn des "Betthupferls", der täglichen Gute-Nacht-Geschichte des Kinderfunks mit Adele Hoffmann.
1.5.1954Das Fernsehstudio München-Freimann wird bezogen.
1.11.1954Die ARD startet offiziell ihr Gemeinschaftsprogramm (Erstes) Deutsches Fernsehen.
6.11.1954Fernsehstart in Bayern: Ausstrahlung der ersten Programmbeiträge zum offiziellen ARD-Gemeinschaftsprogramm über den Sender Wendelstein: "München - Bilder einer Stadt" und das Mozart-Singspiel "Die Gärtnerin aus Liebe".
6.11.1954Annette von Aretin wird erste Fernsehansagerin in Bayern.
8.11.1954Das Fernseh-Regionalprogramm des BR startet mit der "Münchner Abendschau". Es bringt als erste ARD-Anstalt landesbezogene Nachrichten.
2.1.1955Start der beliebten Unterhaltungssendung "Was bin ich?", ein heiteres Berufe-Raten mit Robert Lembke. Bis Ende 1988 entstehen 337 Folgen.
19.6.1955Start der ersten Autofahrersendung "Nimm's Gas weg" mit Fritz Benscher, die 1959 in "Gute Fahrt" umbenannt wird.
3.11.1956Der BR beginnt als erster Sender in der Bundesrepublik mit der Ausstrahlung von Fernsehwerbung. Im ersten Werbespot der Bayerischen Werbefernsehen GmbH sind Liesl Karlstadt und Beppo Brem zu sehen.
19.3.1957Die "Münchner Lach- und Schießgesellschaft" mit Dieter Hildebrandt erscheint erstmals auf dem Bildschirm.
12.2.1958Inbetriebnahme des Großsenders Ochsenkopf im Fichtelgebirge: ein Fernsehsender und zwei UKW-Sender mit je 100 kW Strahlungsleistung.
1.10.1958Das zweite Programm wird zum Vollprogramm ausgebaut, damit sendet der BR täglich zwei volle Hörfunkprogramme (rund 18 Stunden).
16.5.1959Erster "Komödienstadel" im Fernsehen. Zu sehen sind die zwei Einakter "Späte Entdeckung" und "Der zerbrochene Krug".
22.5.1959Das neue Institut für Rundfunktechnik (IRT) in München-Freimann wird in Betrieb genommen.
3.5.1960Die Familienfunk-Sendung "Notizbuch" beginnt im Hörfunk.
2.10.1960Die Regionalisierung im Hörfunk setzt mit der Dreiteilung für die bayerischen Regionen Franken, Altbayern und Schwaben ein: "Vom Main zur Donau", "Zwischen Arber und Wetterstein" und "Der Schwabenspiegel". Bis 1979 entstehen drei weitere Regionalprogramme.
25.10.1960Erstmals wird das Fernseh-Magazin "Anno - Filmberichte zu Nachrichten von gestern und morgen" ausgestrahlt, seit 1962 unter dem Titel "Report", produziert von BR und SWR.
17.1.1961Der Bayerische Rundfunk strahlt das Fernsehspiel "Lysistrata", eine im Ersten Fernsehprogramm angebotene Aristophanes-Inszenierung von Fritz Kortner, "aus sittlichen Gründen" in seinem Sendegebiet nicht aus.
15.3.1961In Jerusalem beginnt der Kriegsverbrecherprozess gegen Adolph Eichmann. Unter der Federführung des BR berichtet die ARD täglich vom Prozessverlauf.
21.2.1962Die erste Folge von "Meister Eder und sein Pumuckl" von Ellis Kaut startet im Kinderfunk.
18.6.1962Der BR erwirbt die RIVA-Fernsehstudios in Unterföhring, die er 1963 bezieht.
1.10.1962Start des "Musikjournal" im Bayern 1-Hörfunk.
1.1.1963Inbetriebnahme des Fernsehstudios Unterföhring. Der Bayerische Rundfunk hatte die ehemaligen RIVA-Fernsehstudios am 18. Juni 1962 erworben. Der Name "RIVA" setzt sich zusammen aus den Namen der beiden Gründer und Vorbesitzer Ritter und Vailland.
1.5.1963Eröffnung des Hörfunk- und Fernsehstudios in Rom.
4.7.1963In Nürnberg wird die Schule für Rundfunktechnik (SRT) gegründet.
16.9.1963Inbetriebnahme des Hörfunk-Studiobaus an der Marsstraße.
23. - 27.10.1963Der BR veranstaltet das erste "Internationale Festival der leichten Musik" mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus zwölf Ländern.
1.5.1964Die Redaktion Wien wird eingerichtet.
5. - 12.6.1964Der erste PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL zur Förderung des Kinder- und Jugendfernsehens findet in München statt.
14.9.1964Als Vorlauf zum Studienprogramm beginnt der BR als erste ARD-Anstalt mit der regelmäßigen Ausstrahlung von Schulfernsehen.
22.9.1964Als erste ARD-Rundfunkanstalt eröffnet der BR ein drittes Fernsehprogramm, das "Studienprogramm", das heutige Bayerische Fernsehen.
22.9.1964Der erste in Deutschland hergestellte Fernseh-Sprachkurs ist eine BR-Produktion: "Benvenuti in Italia".
1.11.1964Ein drittes Hörfunkprogramm zur Ausstrahlung von ARD-Sendungen für Ausländer wird eröffnet. Der BR liefert dafür Programme in italienischer, spanischer und griechischer Sprache. 2003 wird das Ausländerprogramm aufgelöst.
1.4.1965Das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) wird in München gegründet.
2.6.1965Erstausstrahlung der Informationssendung "Funkstreifzug" im Hörfunk, in der aktuelle Themen in Analysen und Berichten behandelt werden.
18.3.1966Beginn der Sendereihe "Gespräche im Studio Nürnberg" (heute: "Gespräche im Studio Franken") im Hörfunk.
8.11.1966Nach einer Unwetterkatastrophe in Italien startet der Bayerische Rundfunk zusammen mit dem Italienischen und Deutschen Roten Kreuz die erfolgreiche "Italienhilfe".
24.12.1966Die Ära der Stereosendungen wird mit der "Missa solemnis" von Ludwig van Beethoven eingeläutet.
2.1.1967Start des "Telekollegs" im Studienprogramm. Durch Teilnahme an einem Fernkurs kann erstmals ein staatlicher Abschluss erworben werden.
25.8.1967Durch einen symbolischen Knopfdruck startet Willy Brand im Rahmen der Eröffnung der Internationalen Funkausstellung in Berlin das Zeitalter des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland. Die erste in Farbe ausgestrahlte Sendung ist am gleichen Tag die 25. Folge von "Der goldene Schuß" mit Vico Torriani.
21.5.1968ARD und ZDF gründen das Deutsche Olympia Hörfunk- und Fernsehzentrum ARD/ZDF (DOZ) mit Sitz in München für die Ton- und Bildübertragungen der Olympischen Sommerspiele 1972 in München.
15.10.1969Zwei neue Mittelwellensender werden in München-Ismaning und Nürnberg-Dillberg in Betrieb genommen.
18.11.1969Start der Sendereihe "Unter unserem Himmel" im Regionalprogramm des Bayerischen Fernsehens.

Konsolidierung und Ausbau: 1970 - 1983

DatumEreignis 
1.1.1970Die erste Gebührenerhöhung seit 1924 tritt in Kraft. Für den Hörfunk-Empfang zahlt man jetzt 2,50 DM, für den Fernseh-Empfang 6,00 DM.
10.3.1971Der Wirtshausdiskurs "Jetzt red i", in dem das Publikum seine Meinung äußern kann, läuft im Bayerischen Fernsehen an.
1.4.1971Start von Bayern 3, der ersten Servicewelle im deutschen Hörfunk. Der Schwerpunkt des dritten Hörfunkprogramms liegt bei aktuellen Verkehrshinweisen, Nachrichten und Popmusik.
3.5.1971Ausstrahlung der drei Regionalprogramme "Altbayern heute", "Franken aktuell" und "Schwaben aktuell" im Hörfunk.
15.3.1972In München gründet sich ein Landesbürgerkomitee Rundfunkfreiheit, das ein Volksbegehren gegen das neue, von der CSU durchgesetzte Rundfunkgesetz einleiten will. Dem Landesbürgerkomitee gehören verschiedene Organisationen (u.a. SPD-Landesverband Bayern, FDP-Landesverband Bayern, DGB, RFFU, Verband der Schriftsteller, Bayerischer Journalistenverband, BDKJ) und Privatpersonen an.
14.5.1972Start der Kindersendung "Das feuerrote Spielmobil", die bis 1981 als eine preisgekrönte Reihe des BR im Ersten Fernsehprogramm läuft.
15.5.1972Fusion der Werbefunk- und Werbefernsehgesellschaft zur Bayerischen Rundfunkwerbung GmbH (BRW). Zu ihren Hauptaufgaben zählen Beschaffung und Durchführung von Aufträgen für Werbesendungen, die der Bayerische Rundfunk in seinen Programmen ausstrahlt.
26.8. - 11.9.1972Bei den Olympischen Sommerspielen in München hat der BR die Federführung für die Übertragung in alle Erdteile.
11.10.1972Ado Schliers "Gute Nacht, Freunde" startet im Hörfunk. Die Sendung war 30 Jahre zu hören.
2.1.1973Start des vierten Regionalprogramms "Ostbayern heute" im Hörfunk.
15.1.1973Der Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" von Rosa von Praunheim wird im Ersten ausgestrahlt. Der Bayerische Rundfunk schaltet sich als einziger Sender aus.
1.7.1973Aufgrund eines Volksentscheids, initiiert vom Volksbegehren Rundfunkfreiheit, wird die bayerische Verfassung um den Artikel 111a ergänzt. Dieser schreibt für Hörfunk und Fernsehen im Freistaat eine öffentlich-rechtliche Trägerschaft vor und legt fest, dass beim Bayerischen Rundfunk Regierung, Landtag und Senat nicht mehr als ein Drittel der Rundfunkratsmitglieder stellen dürfen. Das Gesetz für den Bayerischen Rundfunk wird zum 1. August 1973 entsprechend geändert.
25.9.1973Beginn der Fernsehsendung "Die Sprechstunde" Ratschläge für die Gesundheit", moderiert von Antje-Katrin Kühnemann. Die Sendung ist bis 2007 im Bayerischen Fernsehen zu sehen.
1.10.1973Programmstrukturänderung im Fernsehen: Aus dem Studienprogramm wird das Bayerische Fernsehen.
19.10.1973Ausstrahlung des ersten in kopfbezogener Stereophonie produzierten Hörspiels "Demolition".
1.1.1974Radioreform beim Bayerischen Rundfunk: Die Programme werden deutlicher als bisher voneinander abgegrenzt und profiliert. Während Bayern 1 aktuelle Themen, Lebenshilfe, populäre Musik, Unterhaltung und Bayerisches bietet, wird Bayern 2 von anspruchsvollen Wortsendungen, Zielgruppen- angeboten und E-Musik geprägt. Bayern 3 bleibt die "Servicewelle von Radio München". Bei dieser Reform erhält das 1. Hörfunkprogramm den Namen "Bayern 1" und das zweite den Namen "Bayern 2".
1.1.1974Erstausstrahlung des "Zündfunks", der Jugendsendung im Hörfunk.
1.5.1974In Nürnberg wird eine Fernsehredaktion gegründet.
9.1.1975Erstsendung des Wirtschaftsmagazins "Plusminus" im Ersten Deutschen Fernsehen. "Plusminus" wird inzwischen abwechselnd produziert von BR, MDR, NDR, SR, SWR und WDR. Die erste Sendung des Bayerischen Rundfunks wird am 23. Januar 1975 ausgestrahlt.
20.1.1975Erstsendung von "BR unterwegs", der Bürgersendung des Bayerischen Fernsehens.
16.4.1975Erste Videotext-Versuchssendungen in der Bundesrepublik über den Sender Wendelstein.
23.9.1975Start der Fernseh-Sendereihe für Bergsteiger "Bergauf-Bergab".
1.3.1976Beginn des Bayerischen Fernsehens in Würzburg, Kurt Hepperlin wird erster Korrespondent.
1.10.1976Das Hochhaus an der Arnulfstraße wird bezogen. Der Bau entstand in den Jahren 1974 bis 1976 und ist 60 Meter hoch.
6.2.1977Die "Welle Mainfranken" wird als fünftes Regionalprogramm des Hörfunks für den Bereich Mittel- und Unterfranken eingerichtet.
8.11.1977Der Bayerische Rundfunk schaltet sich bei dem Film "Die Konsequenz" aus dem Gemeinschaftsprogramm aus. In dem Film von Wolfgang Petersen werden die Probleme eines homosexuellen Paares thematisiert.
1.1.1978Ausbau des Bayerischen Fernsehens zum Vollprogramm.
14.1.1978"Kino Kino" startet im Bayerischen Fernsehen.
1.10.1978Mit der "Frankenchronik", der späteren "Frankenschau", wird die Regionalisierung im Bayerischen Fernsehen ausgebaut.
2.4.1979Start des "Münchner Mittagsmagazins" als sechstes Regional- und erstes deutsches Lokalprogramm für den Großraum München.
1.10.1979Der Bayerische Rundfunk reformiert sein Drittes Fernsehprogramm und startet die neue Nachrichtensendung "Rundschau".
10.10.1979Eröffnung des Redaktionsbüros Regensburg.
4.10.1980Als erste ARD-Anstalt verbreitet der BR ein Hörfunkprogramm mit ausschließlich klassischer Musik, den Spartenkanal Bayern 4 Klassik.
27.5.1981Der Bayerische Rundfunk erhält durch die Landeshauptstadt München den Preis für Stadtbildpflege verliehen. Der Preis im Wettbewerb "Denkmalschutz und Neues Bauen" wird für den "vorbildlichen Neubau am Rundfunkplatz 1" vergeben.
10.1.1982Start der Sendereihe "Sonntags um Sechs - Ein Kulturjournal" auf Bayern 2. Die Sendung der Kulturkritik heißt seit 1985 "Kulturjournal".
24.9.1982Fernsehstart für den "Pumuckl" im BR-Regionalprogramm der ARD mit 26 Folgen.
16.7.1983Erstmals findet "Sommer im Park", ein Wochenende mit Musik und einem "Tag der offenen Tür", im Studio Franken statt.

Der BR im Wettbewerb: 1984 - 1989

DatumEreignis 
2.1.1984"Live aus dem Alabama" (später "Live aus dem Nachtwerk" und bis 1997 "Live aus dem Schlachthof"), die wöchentliche Jugendsendung mit Musik und Diskussionen, startet im Bayerischen Fernsehen. Am 18. Dezember 1997 wird die Sendung eingestellt.
1.4.1984Der Bayerische Rundfunk beteiligt sich bis Ende 1985 mit Sendungen in zwei Fernsehkanälen und einem Hörfunkkanal am Kabelpilotprojekt München.
2/1985Der Bayerische Rundfunk testet als erste deutsche Rundfunkanstalt HDTV-Produktionen.
5.10.1985Bayern 4 Klassik wird zum Vollprogramm.
6.11.1985Beginn der bundesweiten Ausstrahlung des Bayerischen Fernsehens über Satellit.
1.9.1986Der Bayerntext wird als Videotextprogramm über die Senderkette des Bayerischen Fernsehens ausgestrahlt.
4.11.1986Das Bundesverfassungsgericht erklärt im "4. Rundfunkurteil" privaten Rundfunk unter bestimmten Bedingungen für zulässig. Damit ist der Weg für das "duale Rundfunksystem" geschaffen.
10.1.1987"Kanal fatal", die Comedy-Sendung, startet im Bayerischen Fernsehen. 2011 endet die Sketchparade mit der 400. Folge.
2.10.1989Start des "ARD-Mittagsmagazins" im Ersten Fernsehprogramm.

Der BR im Wettbewerb: 1990 - 1999

DatumEreignis 
1.5.1990Umbenennung von "Studio Nürnberg" in "Studio Franken".
10.6.1990Intendant Prof. Albert Scharf beglückwünscht in Nürnberg die fünfmillionste Hörfunkteilnehmerin in Bayern.
28.7. - 4.8.1990Erste BR-Radltour von Donauwörth nach Dingolfing, die seither jährlich begleitet von Hörfunk- und Fernsehteams, durch verschiedene Landschaften Bayerns führt.
6.5.1991Mit "B5 aktuell" startet der erste reine Nachrichtenkanal als fünftes Radioprogramm des BR.
15.7.1992Eröffnung neuer Korrespondentenbüros in Kempten (15.7.), Hof und Augsburg (21.12.).
30.11.1992Der BR bietet als neuen Dienst das RDS-System an, mit dem auch aus anderen Hörfunkprogrammen die Bayern 3-Durchsagen zugeschaltet werden können.
17.12.1992Ein neues Fernsehzentrum im "Studio Franken" wird in Betrieb genommen.
1.10.1993Eröffnung neuer Korrespondentenbüros in Murnau / Oberland (1.10.) und Arnschwang / Bayerischer Wald (10.12.).
1.12.1993Start der großen BR-Benefizaktion "Sternstunden - Wir helfen Kindern" zu Gunsten Not leidender Kinder.
17.12.1993Der BR nimmt seine erste eigene Satelliten-Erdfunkstelle in Freimann in Betrieb.
1.1.1994Eröffnung neuer Korrespondentenbüros in Landshut (1.1.), Ingolstadt (15.12.), Ansbach (19.4.) und Amberg/Oberpfalz (20.12.).
25.1.1994Neues BR-Hörfunkstudio im Bayerischen Landtag eingerichtet.
25.1.1994Start der Fernsehreihe "BayernTour".
2.5.1994Die "Abendschau" wird regional aufgeteilt in "Bayern live - der Norden" und "Bayern live - der Süden".
1.6.1994Start der "SpaceNight" mit Bildern aus dem Weltall im Nachtprogramm des Bayerischen Fernsehens.
1.1.1995Das modernisierte Fernsehstudio in Unterföhring nimmt seinen Produktionsbetrieb auf. UF 1 ist auch für Produktionen im Format 16:9 geeignet.
17.7.1995Eröffnung eines neuen Korrespondentenbüros in Traunstein / Chiemgau.
16.10.1995Start von BR-ONLINE - heute BR.de: Der BR ist mit Informationen sowie Audios und Videos im Internet vertreten.
17.10.1995Beginn des digitalen Hörfunks in Bayern: Das gemeinsame DAB-Pilotprojekt (Digital Audio Broadcasting) des BR und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien läuft während der Medientage München an.
1.1.1997Start des neuen Kinderkanals von ARD und ZDF.
11.1.1997Die Sendung "Wir in Bayern - Der Familiennachmittag" neu im Bayerischen Fernsehen.
17.2.1997Die "Rundschau" erscheint im Internet. Fernsehnachrichten können seither "online" abgerufen werden.
7.4.1997Start von Phoenix, dem gemeinsamen Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF.
15.10.1997Eröffnung des "Bayern 1-Radioclubs".
7.1.1998BR-alpha, der neue Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens, geht auf Sendung.
16.1.1998Start des ersten volldigitalisierten Verkehrssenders "Bayern Mobil", das 2008 durch Bayern plus ersetzt wurde.
7. - 22.2.1998Der BR berichtet von den XVIII. Olympischen Winterspielen in Nagano/Japan erstmals neben Hörfunk und Fernsehen auch via Internet.
26.2.1998"quer", die Jugendsendung im Bayerischen Fernsehen, hat Premiere.
17.10.1998Radio in neuer Dimension: Bayern 3 startet "Bayern3.de - das NetRadio".
10.1.1999Unter dem Titel "Fernweh" präsentiert das Bayerische Fernsehen ein neues Reisemagazin.
26.4.1999Neue Korrespondentenbüros in Donauwörth / Donau-Ries (26.4.) und Schweinfurt / Rhön (7.10.).
1.5.1999BR-alpha live im Internet. Erstmals in Deutschland wird ein öffentlich-rechtliches Fernsehprogramm 24 Stunden täglich live im Internet gesendet (bis 2002).
23.12.1999"Pumuckl" kommt auf den Bildschirm zurück. Im Ersten werden 13 neue Folgen der Serie gezeigt. Die Figur des Meister Eder wird nach dem Tod von Gustl Bayrhammer durch den Schiffskoch Odessi, gespielt von Towje Kleiner, ersetzt.

Der BR im Wettbewerb: 2000 - 2004

DatumEreignis 
14.1.2000Neues Korrespondentenbüro in Rosenheim.
17.1.2000"Die Abendschau" startet mit verfeinertem Konzept im neuen Studio und im Internet.
4.4.2001Live aus der Muffathalle präsentiert Bayern2Radio erstmals eine vierstündige Radionacht für Lyrik mit dem Titel "Lyrik.Eins".
1.10.2001Start der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. 18 Stipendiaten und Stipendiatinnen aus verschiedenen Ländern nehmen an der zweijährigen Ausbildung teil.
10.1.2002Im Bayerischen Fernsehen startet die neue Talkshow "Unter 4 Augen".
20.2.2002Bayern 1 sendet erstmals aus seinem neuen Sendezentrum, das mit modernster digitaler Produktions- und Sendetechnik ausgerüstet ist.
3.3.2002Erstmals ist das Medienmagazin "Einblicke" im Bayerischen Fernsehen zu sehen.
31.3.2003Die Abteilung Ausländerprogramm wird aufgelöst. Nach Einstellung der ARD-Gemeinschaftsaufgabe Ausländerprogramme zum 31. Dezember 2002 werden auch die Redaktion beim Bayerischen Rundfunk aufgelöst.
21.4.2003Start der Sendereihe "Gipfeltreffen" im Bayerischen Fernsehen.
7.5.2003Start des Magazins "W wie Wissen" im Ersten.
26.6.2003Start des Magazins "LaVita" im Bayerischen Fernsehen.
1.7.2003Bayern 2 wird reformiert. Neu hinzu kommen die Sendungen "Orange", "IQ" und "Nahaufnahme".
1.9.2003Mariss Jansons wird Chefdirigent von Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks.
1.7.2004Das Halbjahres-Programmheft des Bayerischen Rundfunks wird nach fast 50 Jahren eingestellt.
24.10.2004Im Bayerischen Fernsehen startet die Serie "München 7" von Franz Xaver Bogner. Erzählt werden die Erlebnisse der Polizisten Xaver und Felix. Hauptdarsteller sind Andreas Giebel und Florian Karlheim.

Der BR im Wettbewerb: 2005 - 2009

DatumEreignis 
8.1.2005BR-alpha sendet als erstes Programm aus dem neuen Sendezentrum in Freimann. Nach vier Tagen Umzug geht das Programm pünktlich um 6.00 Uhr auf Sendung.
27.3.2005"Ralphi", das Wissensmagazin für Kinder, startet auf BR-alpha. Der Bär aus der Augsburger Puppenkiste ist sonn- und feiertags ab 11.15 Uhr zu sehen.
30.5.2005Das digitale ÜberallFernsehen DVB-T startet in Bayern. Von 6.00 Uhr bis Mitternacht strahlen Bayerisches Fernsehen und BR-alpha die wichtigsten Meldungen in Kurz- und Langfassung aus.
9. - 10.7.2005"HörMal!", das erste Bayerische Jugendradiofestival, findet im Studio Franken statt. Kinder und Jugendliche machen und hören gemeinsam Radio. Die Workshops werden von Profis aus den Bereichen Comedy, Reportage oder Hörspiel geleitet. Veranstaltet wird "HörMal!" vom Bayerischen Rundfunk, dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis JFF, dem Bayerischen Jugendring und der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien.
1.9.2005Die Radioprogramme der ARD werden in DVB-S übertragen. Dies steigert die Übertragungsqualität. Die Programme können in ganz Europa empfangen werden. Das digitale Radiopaket startet damit zur Internationalen Funkausstellung in Berlin.
28.9.2005"Jetzt red i, Europa" startet im Bayerischen Fernsehen. Einmal im Monat diskutiert Irmtraud Richardson mit Politikern und Verantwortlichen in Brüssel.
2.12.2005Der neue Künstlerische Leiter des Münchner Rundfunkorchesters, Ulf Schirmer, wird vorgestellt.
3.4.2006Eine Million Downloads von BR-Online. In den Download-Angeboten des Bayerischen Rundfunks wird die Millionenmarke komplett heruntergeladener Radio- und Fernsehsendungen erreicht.
15.5.2006Als erste deutsche Rundfunkanstalt verbreitet der Bayerische Rundfunk in Eigenregie Fernsehprogramme im DVB-H- sowie im DMB-Format. Das Pilotprojekt "Mobiles Taschenfernsehen" startet in und um München und wird über einen Teil der digitalen DAB-Hörfunk-Sender verbreitet.
25.7. - 8.8.2006Erstmals überträgt der Bayerische Rundfunk seine Live-Übertragungen aus Bayreuth im 5.1 Dolby Surround Sound europaweit über DVB-S Radio. Damit wird zum ersten Mal ein europäisches Festival in Mehrkanaltontechnik für ganz Europa via Satellit übertragen.
15.8.2006Papst Benedikt XVI. spricht erstmals in einem Interview im deutschen Fernsehen. Das Gespräch wird am 5. August 2006 in Castel Gandolfo vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet. Die Gesprächspartner sind Gerhard Fuchs (Fernsehdirektor Bayerischer Rundfunk), Thomas Bellut (Programmdirektor ZDF), Christoph Lanz (Direktor Deutsche Welle TV) sowie Pater Eberhard von Gemmingen (Radio Vatikan).
25.2.2007Die BR-Koproduktion "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck wird in der Kategorie "Bester nicht englischsprachiger Film" mit dem Oscar ausgezeichnet.
28.3.2007Um exakt 7.32 Uhr und 17 Sekunden wird das Bayerische Fernsehen von der neuen Sendeabwicklung in Sendezentrum Freimann aus gesendet. Sendungen wie die "Rundschau" oder "Wir in Bayern" werden bereits seit Januar stufenweise umgestellt.
12. - 14.5.2007Erstmals findet "Vokal genial", ein Internationaler Gesangswettbewerb in memoriam Marcello Viotti, statt. Veranstalter sind das Münchner Rundfunkorchester und die Münchner Konzertgesellschaft. Erste Preisträgerin wird die Sopranistin Melissa Shippen.
24.5.2007Start der Doku-Soap "Nashorn, Zebra & Co" im Ersten. Die ersten 40 Sendungen wurden von Mai bis Oktober 2006 vom Bayerischen Rundfunk in Hellabrunn gedreht und zeigen den Alltag eines Tierparks.
8.10.2007Start für das neue BR-Dachmarken-Logo. Gleichzeitig geht das Bayerische Fernsehen unter dem Motto "Bayerisches Fernsehen zwischen Tradition und Moderne" mit modernisiertem Erscheinungsbild und neuem Programmschema auf Sendung. Mit "Dahoam is Dahoam" startet im Bayerischen Fernsehen die erste tägliche TV-Serie des BR. In Radio, Fernsehen und Internet startet die erste Stufe des multimedialen Jugendangebots des BR.
8.10.2007Das Programm Bayern2Radio wird umbenannt in Bayern 2. Ebenso ändert sich damit der Name des betreffenden Programmbereichs in Programmbereich Bayern 2 - Kultur und Gesellschaft.
11.10.2007Start der Gesprächsreihe "Nachtlinie" im Bayerischen Fernsehen. Als ersten Gast begrüßt Andreas Bönte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.
14.10.2007Start der Talkshow "Sonntags-Stammtisch" im Bayerischen Fernsehen. Jeden Sonntag diskutiert Helmut Markwort mit seinen Stammgästen Dieter Hanitzsch und Wolfgang M. Heckl sowie wechselnden Gästen live zwischen 11.00 und 12.00 Uhr.
27.11.2007In Schwaben, Teilen Altbayerns und Landshut startet das digitale Antennenfernsehen DVB-T. Die Sendeanlagen Grünten, Augsburg/Welden, Hohenpeißenberg, Pfaffenhofen und Landshut senden elf öffentlich-rechtliche Programme fortan digital. Die analoge Verbreitung über diese Sender wird eingestellt.
7.1.2008Bayern 3 startet mit einem eigenen Nachtprogramm und sendet täglich 24 Stunden lang. "Bayern 3 - die Nacht" beginnt um 0.05 Uhr und endet beim Start der "MorningShow" um 5.00 Uhr.
7.1.2008Bayern 2 startet mit einem neuen Programmschema am Nachmittag. Die größte Neuerung ist die tägliche Talk-Sendung "Eins zu Eins. Der Talk" um 16.05 Uhr. Ab 14.05 Uhr sind Sendungen mit zu den Schwerpunkten Kultur, Freizeit und Urlaub zu hören, um 15.05 Uhr folgt "radioWissen" und ab 15.30 Uhr die "Nahaufnahme" mit aktuellen Reportagen. Das Kinderprogramm "radioMikro" wird auf den frühen Abend verlegt. Neu sind ebenfalls die Sendungen "Theo.Logik" und "Dossier Politik", sowie das wöchentliche "musikFeature" am Sonntagabend. Die Nachmittage am Wochenende widmen sich der Literatur und der Radiokunst mit den Sendungen "Diwan" und "musikWelt", ebenso wie mit Porträts und Hörspielen.
9.1.2008"U21 - wir auf vier" startet in Bayern 4 Klassik. In der wöchentlichen Sendung werden junge Talente präsentiert und unterschiedliche Musikstile präsentiert. Die Sendung baut mit neuem Konzept auf der Sendung "19.4. - Das junge Magazin" auf. Gleichzeitig wird in BR-online die Web-TV-Ausgabe "U21 - Das Verhör" präsentiert.
25.1.2008Das erste "musica viva festival" beginnt mit einem Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Lucas Vis.
8.2.2008"Der Kaiser von Schexing" startet im Bayerischen Fernsehen. Die Serie von Franz Xaver Bogner ist immer freitags um 21.35 Uhr zu sehen.
5.5.2008Das multimediale BR-Jugendprojekt startet in die nächste Ausbaustufe: Aus Bavaria Open Radio wird on3radio. Der neue Name zeigt den trimedialen Ansatz des Projekts mit einer Verbreitung in Radio, Fernsehen und Internet. on3radio ist über Internet, im Digitalradio, via Satelllit und über Mittelwelle zu empfangen.
26.5.2008Der neue Morgen in Bayern 3 startet mit Claudia Conrath, Marcus Fahn (später Axel Robert Müller) und Bernhard Fleischmann. "Die Frühaufdreher" sind von Montag bis Freitag zwischen 5.00 und 9.00 Uhr zu hören.
18.6.2008In Bayern 2 ist der erste ARD-Radio "Tatort" des Bayerischen Rundfunks zu hören. Autor des Krimis "Irmis Ehre" ist Robert Hültner, Regie führt Ulrich Lampen.
1.9.2008Start des digitalen Radioprogramms Bayern plus. Gesendet werden Nachrichten, Wetter und Verkehr sowie Schlager - vor allem aus deutschsprachigen Ländern -, Instrumentalmusik und Volksmusik. Ausgestrahlt wird mittels DAB, über digitale Satelliten, digitales Kabel und als Livestream im Internet. Bayern plus ersetzt das bisherige Digitalprogramm Bayern mobil.
6.10.2008"Mensch, Otto!" startet auf Bayern 3. Thorsten Otto spricht in der neuen Talkshow täglich eine Stunde mit seinen Gästen.
27.2.2009Die Serie "Franzi" startet mit vorerst sieben Folgen im Bayerischen Fernsehen. Regie führt Matthias Kiefersauer, in der Rolle der Franzi ist Jule Ronstedt zu sehen.
30.3.2009on3 startet mit neuem Design und neuen Angeboten. Den Kern der Marke on3 bilden das Digitalradio on3-radio, die Livesendung "on3-südwild" im Bayerischen Fernsehen (ab August 2009 in BR-alpha) und ab 19. April die Musiksendung "on3-startrampe" in BR-alpha. Am 15.5.2013 wurde on3 abgelöst von Puls.
3.6.2009Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks startet das Drei-Stufen-Test-Verfahren gemäß dem in Kraft getretenen 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag. Das Telemediengesetz wird für acht Wochen vollständig auf den Internetseiten des Rundfunkrats publiziert.
26.6.2009Erstmals findet "filmtonart - Tag der Filmmusik" statt. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zum Filmfest München und wird veranstaltet vom Bayerischen Rundfunk, der Abendzeitung, dem FilmFernsehFonds Bayern, dem Composers Club und dem Deutschen Komponistenverband.
15.8.2009ARD und ZDF übertragen die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin in HDTV. Damit wird erstmals ein Sportereignis im frei empfangbaren Fernsehen mit dieser Technik übertragen. Der HDTV-Regelbetrieb startet 2010 mit den Olympischen Winterspielen in Vancouver.
1.10.2009Aus Bayern 4 Klassik wird BR-Klassik. Unter der Dachmarke vereint sind die Klangkörper, die Hörfunkwelle und der Online-Auftritt. Unter dem gleichnamigen Label werden auch CD-Veröffentlichungen des Münchner Rundfunkorchesters, des Symphonieorchesters und des Chors des Bayerischen Rundfunks vertrieben.

Der BR im Wettbewerb: 2010 - 2013

DatumEreignis 
17.1.2010"Das weiße Band" von Michael Haneke wird in Los Angeles als "Bester nicht englischsprachiger Film" mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Die BR-Koproduktion hatte bereits 2009 zahlreiche Preise - unter anderem die Goldene Palme in Cannes – gewinnen können.
9.3.2010Die "Rundschau"-App startet und bietet direkten Zugriff auf die neuesten Fernseh-Nachrichten. In 100 Sekunden wird an sieben Tagen in der Woche das Wichtigste des Tages präsentiert. Die App wird von 7 bis 24 Uhr ständig aktualisiert.
9.6.2010Die Ministerpräsidenten der Länder beschließen ein neues Gebührenmodell. Ab 2013 wird die Gebühr nicht mehr für Geräte erhoben, sondern eine Wohnungs- und Betriebsstättenabgabe eingeführt. Die Höhe des Beitrags soll unverändert bleiben.
1.10.2010Der Bayerische Rundfunk stellt die Programmverbreitung über Kurzwelle ein. Von 1949 bis 2005 wurde ein analoges Kurzwellenprogramm ausgestrahlt, seit 2005 war B5 aktuell in der digitalen Sendenorm Digital Radio Mondiale (DRM) über Kurzwelle zu empfangen.
3.11.2010Unter www.br-volksmusikplattform.de startet der Bayerische Rundfunk einen neuen Service. Auf der Internetplattform können die Nutzer Volksmusik nach ihrem persönlichen Geschmack zusammenstellen und unabhängig von festen Sendezeiten hören. Ebenso können Sänger und Musikanten ihre eigene Musik hochladen und den Nutzern damit zur Verfügung stellen. Interessante Gruppen werden auch in den Radiosendungen präsentiert. Die Volksmusikplattform ist eine Kooperation mit dem Schweizer Radio DRS Musikwelle und in Deutschland einzigartig.
1.2.2011Ulrich Wilhelm wird Intendant des Bayerischen Rundfunks. Wilhelm wurde am 6. Mai 2010 vom Rundfunkrat gewählt. Von 2005 bis 2010 war er Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher.
7.2.2011Die Eröffnungsfeier der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen wird vom Bayerischen Rundfunk konzipiert und live übertragen. Begleitet wird die Zeremonie vom Münchner Rundfunkfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer. In den folgenden zwei Wochen berichten Fernsehen, Hörfunk und Online von allen Wettkämpfen in Garmisch-Partenkirchen. Allein das Fernsehteam produziert 156 Beiträge für die ARD und das Bayerische Fernsehen. Mehr als 100 Hörfunk-Beiträge laufen in den ARD-Pool ein.
3.3.2011Das Bayerische Fernsehen erhält ein neues Erscheinungsbild. Das aktuelle Designkonzept wurde weiterentwickelt. Im Zentrum steht der Begriff Heimat. Dafür wurden neue Image-Trailer produziert, in denen Menschen aus ganz Bayern erklären, was für sie Heimat ist.
12.4.2011Das Klassikportal startet mit dem Angebot: Konzerte zum Nachhören. Die in BR-Klassik übertragenen Konzerte der Klangkörper des Bayerischen Rundfunks können nach Erstsendung sieben Tage nachgehört werden. Den Auftakt macht "Eugen Onegin" von Tschaikowskys mit Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons.
3.6.2011Im Bayerischen Fernsehen startet die Kabarettsendung "SchleichFernsehen". Helmut Schleich berichtet satirisch über aktuelle politische Ereignisse. Die Pilotsendung ist dem 125. Todestag von Ludwig II. gewidmet.
21.10.2011"cOHRwürmer - ein Konzert zum Mitsingen" wird beim Wettbewerb zum "Tag der Musik 2011" mit dem 1. Preis in der Kategorie "Musikerleben - eine Bühne für Profis und Laien" ausgezeichnet. 1500 LaiensängerInnen sangen am 19. Juni 2011 mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Landesjugendchor und dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Peter Dijkstra.
26.10.2011Aus br-online wird BR.de. Der Internetauftritt ist nicht nur unter einer neuen Adresse abrufbar, es erfolgt auch eine technische Umstellung sowie eine veränderte Ansicht und eine einfachere Navigation. Stärker im Mittelpunkt stehen Audios und Videos, Programmseiten werden übersichtlich und zeitgemäß präsentiert.
30.4.2012Der Bayerische Rundfunk startet in die HD-Welt. Damit hat die Ausstrahlung des Bayerischen Fernsehens über Satellit in hochauflösender Qualität begonnen. Gleichzeitig wird die analoge Satellitenübertragung der TV-Programme eingestellt.
2.9.2012Im KiKa startet die neue Reihe "Paula und die wilden Tiere" mit Paula Paulussen, die in jeder Folge ein spezielles Tier vorstellt. Die Produktion im Auftrag des Bayerischen Rundfunks ist jeweils sonntags zu sehen.
8.10.2012Die „Abendschau“ erhält ein umfangreiches Relaunch. Erneuert werden Studio sowie Logo. Das Regionalsplitting-Magazin erhält einen neuen Namen. Aus "Schwaben und Altbayern aktuell" wird "Abendschau - Der Süden".
11.10.2012Der Bayerische Rundfunk stellt die Entscheidungen, die im Rahmen des Veränderungsprozesses "BR hoch drei" getroffen wurden, der Öffentlichkeit offiziell vor. Eine der Grundüberlegungen ist, Hörfunk, Fernsehen und Online in trimedial arbeitenden Einheiten an einem Standort zu bündeln. Die Standorte Funkhaus, Freimann und Unterföhring werden dazu neu gegliedert. In Freimann wird ein Aktualitätenzentrum entstehen sowie neue Hörfunk- und Verwaltungsgebäude. Dort sollen alle Hörfunk-wellen, außer BR-Klassik, arbeiten. Ebenso alle Programm-bereiche des Fernsehens sowie die Online-Bereiche. Die Produktionsflächen aus Unterföhring gehen langfristig auch nach Freimann. Am Standort Funkhaus bleiben die Regionalstudios München und Oberbayern, BR-Klassik, die Klangkörper sowie Reporterarbeitsplätze. Die Fertigstellung der neuen Gebäude in Freimann ist bis spätestens 2020 geplant, am Standort Funkhaus bis 2023.
11.10.2012Im Studio Franken wird das neue Aktualitätenzentrum "AktZent" eingeweiht. In dem zweistöckigen Neubau mit rund 70 Arbeitsplätzen planen und recherchieren die aktuellen Redaktionen von Hörfunk, Fernsehen und Online gemeinsam das Themenangebot aus Franken. Auch ist ein Archivarbeitsplatz dort integriert, der die Redaktionen bei Recherchen unterstützt. Aus dem "AktZent" werden live die Regionalnachrichten für Mittel- und Oberfranken gesendet.
15.11.2012Der Bayerische Rundfunk hat erstmals einen Qualitätsbericht veröffentlicht. Der Qualitätsbericht dokumentiert, wie der Bayerische Rundfunk seinen Programmauftrag erfüllt. In Form von Reportagen, Berichten, Essays und Interviews verdeutlicht er die Vielfalt der Programmangebote.
16.11.2012Der Bayerische Rundfunk wird mit dem Poetentaler 2012 der Münchner Turmschreiber ausgezeichnet. Stellvertretend für den Bayerischen Rundfunk nimmt Fernsehdirektorin Bettina Reitz den Poetentaler entgegen.
14.12.2012Beim Sternstunden-Tag wird ein Spendenrekord von 5,96 Millionen Euro erzielt. In Hörfunk, Fernsehen und Multimedia stehen notleidende Kinder den ganzen Tag im Mittelpunkt. Ab 6.00 Uhr früh sind die Telefone besetzt und es melden sich etwa 60.000 Spender. Höhepunkt ist die dreistündige Gala aus der Nürnberger Frankenhalle im Abendprogramm, durch die Sabine Sauer führte.
1.1.2013Die geräteabhängige Rundfunkgebühr wird durch die Wohnungs- und Betriebsstättenabgabe ersetzt. Der Beitrag von 17,98 Euro bleibt gleich, somit ändert sich für etwa 90 % der Bevölkerung nichts. Die Gesetzesgrundlage für die Finanzierung heißt nicht mehr "Rundfunkgebührenstaatsvertrag", sondern "Rundfunkbeitragsstaatsvertrag", die GEZ bezeichnet sich nun als "Beitragsservice", die Abteilung Rundfunkgebühren als "BR Beitragsservice" und das Gebührenmarketing heißt "Beitragskommunikation und -Marketing".
5.4.2013Im Bayerischen Fernsehen startet die neue Serie "Im Schleudergang". Immer freitags um 22.00 Uhr zeigen unter anderem Gisela Schneeberger, Udo Wachtveitl und Gerd Anthoff, was sich hinter den Kulissen einer Schwabinger Wäscherei abspielt.
10.5.2013"Heimatrauschen" startet im Bayerischen Fernsehen. In dem Magazin wird über Menschen, Geschichten und Orte in Bayern berichtet, die Tradition und Moderne auf besondere Art verbinden. Präsentiert wird die Sendung von Florian Wagner.
15.5.2013Das Jugendradio PULS startet als 24-stündiges Vollprogramm. Zu empfangen ist PULS per Smartphone App, via Web-Livestream, im Kabel und über Satellit. Jeden Freitag zwischen 22.00 und 5.00 Uhr ist es auf der Welle von BAYERN 3 zu hören.
24.5.2013PULS sendet erstmals im Fernsehen. "PULS - Qualitätsfernsehen deines Vertrauens", heißt das Magazin, das von Freitag auf Samstag im Bayerischen Fernsehen und sonntags in EinsPlus zu sehen ist. Themen der ersten Sendung sind die Champions League, Preise im Cafe selbst bestimmen sowie Upsycling - wie aus Müll Schmuck entsteht.
2.6.2013Auf Bayern 2 startet die neue Sendung "Bayern 2-Heimatsound". Sonntags um 11.30 Uhr wird neue Musik aus Bayern und dem Alpenraum präsentiert. Moderiert wird der "Bayern 2-Heimatsound" von Dagmar Golle.
7.6.2013Die trimediale Plattform "BR interkulturell - Die Homepage für Vielfalt" geht an den Start. Der Bayerische Rundfunk bündelt aus dem gesamten Bereich Migration, Integration und kulturelle Vielfalt Beiträge und Themen auf der   Onlineplattform "BR interkulturell". Das Angebot beinhaltet Videos, Audios, Artikel und sonstige multimediale Inhalte des ganzen interkulturellen Themenspektrums.
24.6.2013In Hörfunk, Fernsehen und Online des Bayerischen Rundfunks wird zu Spenden für die Opfer der Flutkatstrophe in Bayern aufgerufen. Nach dem "BR-Fluthilfe-Tag für Bayern" gingen Spenden in Höhe von 4,70 Millionen Euro ein. Die Sonderaktion "Hochwasserhilfe Bayern" wurde bereits am ersten Juniwochen-ende ins Leben gerufen. Die BR-Benefizaktion "Sternstunden" stellte einen Grundstock von 1 Million Euro zur Verfügung, dazu kamen Spenden von  5,67 Millionen Euro. Somit können insgesamt 11,4 Millionen Euro an die Opfer der Flutkatastrophe weitergeleitet werden.
6.11.2013Der Bayerische Rundfunk startet seine neue Mediathek für Videos. Sie ist übersichtlich und leicht bedienbar. Sendungen lassen sich schnell auffinden und zum Teil als Previews oder bereits in Gänze vor der TV-Ausstrahlung abrufen.
6.12.2013"Sternstunden" feiert 20-jähriges Jubiläum und erzielt am Sternstunden-Tag ein Ergebnis von 5,6 Millionen Euro für Kinder in Not. Die Spendenzentrale ist ab 6.00 Uhr früh mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie prominenten Gästen besetzt und nimmt die Spenden der Hörerinnen und Hörer entgegen. Höhepunkt ist die Sternstunden-Gala aus Nürnberg, moderiert von Michael Altinger und Sabine Sauer.

Der BR im Wettbewerb: ab 2014

DatumEreignis 
12.1.2014"Blickpunkt Sport" startet mit neuem Design. Logo, Opener und Set präsentieren sich in einer neuen Ästhetik. Angestoßen wurden die Neuerungen im Design zusammen mit weiteren Veränderungen durch den Umzug des "Blickpunkt Sport"-Studios von Unterföhring nach Freimann, von wo aus das Magazin künftig in HD gesendet wird.
1.2.2014BR-KLASSIK geht mit verändertem Programmschema auf Sendung. Den Hörerinnen und Hörern werden damit mehr Konzerte und zusätzliche Themensendungen zu einer optimierten Sendezeit angeboten. Konzerte der drei Klangkörper des Bayerischen Rundfunks und Übertragungen aus den Konzertsälen sowie Opernhäusern Bayerns und der Welt beginnen um 20.00 Uhr. Das neue Format "On stage - Junge Interpreten" ist samstags von 16.00 bis 18.00 Uhr zu hören. Die Jugendsendung "U 21 - Deine Szene. Deine Musik" ist sonntags um 21.00 Uhr zu hören.
12.4.2014Im Bayerischen Fernsehen und auf ARTE ist die Echtzeitdokumentation "24h Jerusalem" zu sehen. Das medienübergreifende Dokumentarfilmereignis wird ergänzt mit dem 24-stündigen Livestream auf 24hjerusalem.tv. Über das Vine-Tool von Twitter posten Mitglieder des Projektteams und Künstlerinnen und Künstler an diesem Tag kurze Videoclips mit Liveeindrücken, die den Alltag in Jerusalem authentisch miterleben lassen. Nach der Ausstrahlung sind die 24-Stunden-Dokumentation und die Second-Screen-Welt weitere zwei Monate in vollem Umfang online abrufbar.
1.5.2014Die Informationsdirektion des Bayerischen Rundfunks wird eingerichtet. Informationsdirektor wird Thomas Hinrichs. Dort zusammengeführt sind die Einheiten: Programmbereich Politik / Fernsehen, Programmbereich Sport und Freizeit / Fernsehen, Programmbereich B5 aktuell Politik und Wirtschaft / Hörfunk sowie die Redaktion Telemedien (bisher bei der Hauptabteilung Strategie und Innovationsmanagement).
30.5.2014Im Funkhaus startet der PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL. Rund 500 Fernsehexperten aus aller Welt bewerten die besten Kindersendungen. Knapp 400 Filme aus über 60 Ländern waren im Wettbewerb. 92 davon haben es in die Finalrunde geschafft. Das Festival, das alle zwei Jahre stattfindet, feiert 2014 seinen 50. Geburtstag.
29.6.2014Aus BR-alpha wird ARD-alpha. Der einzige Fernsehbildungskanal im deutschsprachigen Raum geht mit neuem Logo, neuem Schema und neuen Programminhalten ab 6 Uhr morgens an den Start. Der neue Slogan ist "ARD-alpha – Die Welt verstehen". ARD-alpha ist ab 29. Juni bis 4. Juli 2014 Medienpartner der Nobelpreisträgertagung in Lindau. Die weltweit einzige Veranstaltung dieser Art bringt junge Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt mit Nobelpreisträgern zusammen.
3.9.2014Mit der Serie "Mann/Frau" startet der Bayerische Rundfunk mit vorerst 20 Folgen eine Web-Serie. Zu sehen sind die Folgen auf mannfrau.de und ab 12. September 2014 im Bayerischen Fernsehen. In den Hauptrollen Christian Ulmen, Friedrich Liechtenstein und Collien Ulmen-Fernandes.
16.10.2014Auf ARD-alpha startet das neue "Campus MAGAZIN". Max Beier und David Hang moderieren das trimediale Hochschulmagazin. Beteiligt an dem Projekt sind die Redaktion Wissenschaft und Bildungspolitik sowie die Redaktion Telemedien. Auf der Online-Plattform werden die Campus-Inhalte aus Hörfunk und Fernsehen gemeinsam angeboten und zusätzliche Informationen und Serviceangebote zur Verfügung gestellt.
1.2.2015Die Welle Bayern plus zieht in das Studio Franken. Ebenso wird die Welle organisatorisch vom Programmbereich Bayern 1 - Bayern / Hörfunkdirektion in das Studio Franken verlegt.
2.2.2015Der Bayerische Rundfunk startet sein neues digitales Vollprogramm BR Heimat, 24 Stunden mit bayerischer Musik und Geschichten aus und über Bayern. BR Heimat wird als digitales Programm ausgestrahlt und ist über das digitale Antennenradio DAB+, über Kabel, über Satellit und über das Internet zu empfangen.
1.4.2015Der Rundfunkbeitrag wird von 17,98 Euro auf 17,50 Euro gesenkt.
12.4.2015Der erste Franken-"Tatort" im Ersten, "Der Himmel ist ein Platz auf Erden", gehört zu den erfolgreichsten "Tatorten" aller Zeiten. Insgesamt sahen 12,11 Millionen ZuschauerInnen die BR-Produktion, was einem Marktanteil von 33,7 Prozent entspricht.
3.8.2015Das neue Format "Bayern 3 Puls" startet. Es wird gemeinsam von BAYERN 3 und PULS produziert. Moderiert wird von Christina Wolf und Matthias Kammel im wöchentlichen Wechsel mit Diane Hielscher und Rapper Roger Rekless alias David Mayonga.
21.9.2015BR24, die Nachrichten-App für Smartphones und Tablets, und die Webseite starten offiziell: Aus br.de/nachrichten wird br24.de.
30.9.2015Der Bayerische Rundfunk stellt den ältesten analogen Übertragungsweg für Radioprogramme ein. Das letzte noch über die BR-Mittelwelle verbreitete Hörfunkprogramm, Bayern plus, ist aber weiter zu hören. Wie bisher lässt sich Bayern plus alternativ im Digitalradio DAB+, per Satellit, Digitalkabel und als Livestream im Internet empfangen.
27.11.2015Das PULS Festival findet  zum ersten Mal an zwei Tagen statt: am 27. November erstmals in Erlangen und am 28. November in München. 2015 richtet sich der Fokus auf die junge Szene in Deutschland. Das PULS Festival ist am 28. November im Videolivestream auf deinpuls.de und ab 22.00 Uhr live im Bayerischen Fernsehen zu sehen.
8.12.2015Das bayerische Kabinett entscheidet, dass der Standort für den
neuen Konzertsaal das "Werksviertel" am Münchner Ostbahnhof sein wird. Dort soll ein Saal mit 1800 Plätzen und eine kleinere Spielstätte mit 300 Plätzen entstehen. Ziel ist es, dass Ende 2021 die ersten Konzerte dort stattfinden. Die Staatsregierung ist der Bauherr.
12.1.2016Die Flüchtlings-App geht unter dem Namen "Ankommen" an den Start. Asylsuchende finden dort Informationen in mehreren Sprachen sowie einen multimedialen Sprachkurs. Die Inhalte kommen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die technische Entwicklung übernahm der Bayerische Rundfunk. "Ankommen" steht in den Sprachen Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch zur Verfügung.
11.4.2016Aus dem Bayerischen Fernsehen wird BR Fernsehen. Gleichzeitig startet das neue Programmschema: Die "Rundschau"-Hauptausgabe beginnt um 18.30 Uhr und die Sendezeit wird auf 30 Minuten verdoppelt. "Dahoam is Dahoam" startet bereits um 19.30 Uhr und ab 20.00 Uhr ist die "Tagesschau" zu sehen. Weitere Formate sind "Bayern erleben", Magazinsendungen von 19.00 bis 19.30 Uhr, "Südlicht - Kunst und Literatur" und "DokThema" mit politischen Dokumentationen.
13.4.2016"Südlicht - Kunst und Literatur" startet im BR Fernsehen. Die Sendung bündelt die bisherigen Formate "LeseZeichen" und "LIDO" und richtet sich mit einem modernen Konzept an Zuschauer/innen aller Generationen. Präsentiert wird die Sendung von Bumillo alias Christian Bumeder.
15.5.2016Die Volks- und Blasmusik zieht von Bayern 1 auf BR Heimat. Ab Pfingsten werden die langbewährten Sendungen dann komplett dort zu hören sein.
31.5.2016DVB-T2 HD geht an den Start. TV-Signale in HD-Qualität sind damit auch über Antenne, also terrestrisch, zu empfangen. Zum Einstieg umfasst das Angebot die Programme Das Erste HD, ZDF HD, RTL HD, Sat1 HD, Pro7 HD und Vox HD. Der Regelbetrieb startet 2017. Die öffentlich-rechtlichen Programme werden auch dann weiterhin kostenfrei und unverschlüsselt zu sehen sein. Für die meisten Privatsender ist ab Beginn des Regelbetriebs 2017 eine Zusatzgebühr fällig.
1.9.2016Aus Bayerntext wird BR Text. Der Videotext des Bayerischen Rundfunks liefert seit 30 Jahren Informationen aus Bayern und der Welt. Pro Tag informieren sich bis zu einer Million Nutzerinnen und Nutzer über BR Text.
22.9.2016"Moni's Grill" startet im Ersten. Ab 23. September 2016 ist die Serie von Franz Xaver Bogner mit Monika Gruber und Christine Neubauer auch im BR Fernsehen zu sehen. "Moni's Grill" ist eine Kombination von Serie und Talk, erster Gast ist Hella von Sinnen.
1.10.2016Das junge Angebot von ARD und ZDF "funk" startet. Der Bayerische Rundfunk liefert für das Content-Netzwerk zunächst vier Formate zu, produziert von PULS: "iam.serafina" live auf Snapchat und "Team Playground". Das Reportageformat "Die Frage" ist für "funk" weiter-entwickelt worden und sucht Antworten auf Fragen wie: Wie schlimm ist Knast? oder Warum haten wir so viel im Netz? Und im finnischen Comedy-Teenie-Drama "#lovemilla" dreht sich alles um die 17-jährige Milla, Heldin in einer Welt aus Problemen, Wahnsinn, erster Liebe und viel Spaß.
14.10.2016Die neue Bayern 2-App startet unter dem Motto "Das Radio das auf mich hört". Die Bayern 2-App liefert den Hörerinnen und Hörern einen personalisierten Stream, der die ganze Bandbreite der Welle umfasst.
2.11.2016Das Multimedia-Projekt #uploadingholocaust - ein Projekt zur digitalen Erinnerungskultur startet im Web. Der dazugehörige Dokumentarfilm von Udi Nir und Sagi Bornstein besteht zu 100 Prozent aus YouTube-Material und begleitet junge Israelis auf ihrer Reise in ehemalige Konzentrationslager und Gedenkstätten und ist am 8. November im BR Fernsehen zu sehen.
1.12.2016Im BR Fernsehen startet der neue Talk "Ringlstetter auf Sendung". Hannes Ringlstetter empfängt immer donnerstags um 22.30 Uhr zwei Gäste in seiner Sendung. Unterstützt wird er von Carlo Matzo.
12.12.2016Die neue BAYERN 3 App startet. Die App bietet einen Livestream mit Infos zu DJs, Musikern und Bands, eine extra Like-Funktion, die die eigenen Lieblingshits zu einer Playlist sortiert, die BAYERN 3 Song-Battle.

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