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Sternbilder im März Ein kleines, kniffeliges Sternbild

Der Winter nimmt langsam Abschied, zumindest am Sternenhimmel: Seine prächtigen Sternbilder stehen tief. Dafür rücken die großen Frühlingsbilder schon heran. Und ganz oben: Ein kleiner Kerl mit stichhaltigen Argumenten.

Stand: 27.02.2015

Die Tage werden im März wieder deutlich länger, am 20. März herrscht Tagundnachtgleiche - Frühlingsbeginn. Die Nächte werden entsprechend kürzer: Doch acht bis zehn Stunden lang ist der Himmel im März noch nachtschwarz. Für Sternengucker Grund zur Freude, denn im Laufe der Nacht zieht beinahe das ganze Firmament der Nordhalbkugel über den Himmel. So sieht das Firmament im März um etwa zehn Uhr abends aus:

Sternbilder in der Märznacht

Wenn die Abenddämmerung etwa um acht Uhr endet und der Himmel nachtschwarz ist, stehen ganz tief im Westen noch die letzten Sternbilder des Herbstes. Hoch im Südwesten erstrahlen die Winterbilder und im Osten ziehen schon die Frühlingsbilder heran, die dann in späterer Nacht das Firmament dominieren. Kurz bevor der Morgen um fünf Uhr zu grauen beginnt, erscheinen im Osten bereits die Sternbilder des Sommers.

Fast der ganze Tierkreis

Eine Märznacht gibt Ihnen die Möglichkeit, fast alle Bilder des Tierkreises kennenzulernen: Während am frühen Abend die Fische im Westen versinken, gefolgt vom kleinen Widder, stehen Stier und Zwillinge noch lange im Westen. Gegen zehn Uhr abends ist der unauffällige Krebs im Süden, wird aber schon bald vom Frühlingsbild Löwe verdrängt. Gegen Mitternacht zieht die große Jungfrau heran, gefolgt von der unscheinbaren Waage. In den Morgenstunden reckt sogar der hübsche Skorpion noch seinen Kopf über den Horizont. Ende März können Sie selbst das Sommerbild Schütze noch vor der Dämmerung erblicken. Nur Steinbock und Wassermann bleiben im März ganz verborgen.

In den Tierkreisbildern erstrahlen meist auch ein paar besondere Lichter, die gar keine Sterne sind: Wir verraten Ihnen, welche Planeten jetzt zu sehen sind.


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