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Inklusion Thema
Von: Die Autoren dieses Dossiers sind Volontäre des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses Stand: 19.03.2014

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Alles inklusive?

Alles inklusive? | Bild: BR

Inklusions-Gipfel in Bonn

Auftakt einer zweitägigen Konferenz der Deutschen UNESCO-Kommission zum Thema "Inklusion – Die Zukunft der Bildung“ (bis 20.03.2014)

Sie haben körperliche Behinderungen, Lernschwächen, geistige Einschränkungen - und trotzdem gehen die Kinder in die Regelschulklasse. Dieses Ideal der UN soll seit 2011 auch in Bayern umgesetzt werden. Im Schuljahr 2013/14 gibt es hier 127 Inklusionsschulen. Doch es bestehen Zweifel: "Was wir jetzt machen, ist die Umsetzung der UN-Konvention zum Billigtarif", sagt Schulleiterin Simone Fleischmann, die ihre Schule zur Inklusionsschule machen möchte. Wir haben mit Eltern, Lehrern und Experten gesprochen, haben uns verschiedene Schulen angeschaut und gemerkt: Es gibt eben nicht alles immer inklusive!

Wie dieses Dossier entstanden ist

Dieses Dossier wurde von Hörfunk-Volontären des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) im Rahmen des Seminars "Online/Crossmedia" erstellt. Das ifp ist die Journalistenschule in Trägerschaft der Katholischen Kirche. 

Inklusion

Kinder sitzen an Tischen und melden sich | Bild: Sebastian Grom/ifp zum Artikel Vorzeigeschule Außergewöhnlich normal

In dieser Grundschule funktioniert es schon: Alle lernen zusammen. Und zwar so gut, dass es niemandem auffällt. Woran liegt das? [mehr]

Inklusion

Henrike Paede | Bild: BR zum Artikel Eltern ohne Information Keiner hat wirklich Ahnung

Die Idee ist gut, die Umsetzung miserabel. Der Elternverband steht noch immer vor einem großen Fragezeichen. Es fehlen schlichtweg die Informationen. [mehr]

Inklusion

Linda Summer-Schlecht fördert ihren Sohn auch zu Hause | Bild: Verena Tröster/ifp zum Artikel Erklärtes Ziel Inklusion Vorerst gescheitert

Der Wille war groß, aber gereicht hat es am Ende nicht. Der neunjährige Felix ist zurück im Förderzentrum. In der normalen Grundschule konnte er nicht bestehen. [mehr]

Inklusion

Schulbegleiterin mit Schüler | Bild: Ninja Friedel/ifp zum Artikel Schulbegleiter Nicht allein

Lukas hat Hilfe - zum Glück. Zu zweit kann er schaffen, woran er alleine scheitern würde. [mehr]

Inklusion

Grund- und Mittelschule Poing | Bild: Grund- und Mittelschule Poing zum Artikel Auf dem Weg Vorbild sein wollen

Eine Schulleiterin will die Inklusion. Das Gleiche leisten wie die Förderschulen, trotz weniger Zeit. Geht das? [mehr]

Inklusion

Monika Ahrens unterstützt ihren Sohn in allen Lebenslagen | Bild: Anna Kohn/ifp zum Artikel Förderschule Wie eine große Familie

Eine Mutter will für ihren Sohn nur das Beste: Individuelle Förderung und Lernen ohne Druck. Eine Inklusionsschule kommt deshalb für sie nicht in Frage. [mehr]

Inklusion

Junge sitzt in der Klasse und sortiert seine Unterlagen | Bild: Sebastian Grom/ifp zum Artikel Montessori-Schule Private Alternative

Was die neuen Inklusionsschulen mühsam umsetzen, passiert hier schon seit Jahren. Und das ohne Verordnung, sondern freiwillig. [mehr]

Inklusion

Oswald Utz, Behindertenbeauftragter der Stadt München | Bild: Markus Gann zum Artikel Behindertenbeauftragter Noch ist nichts inklusiv

Die Schule ist nur ein Anfang - Oswald Utz will deutlich mehr. Ihm geht es um die gesamte Gesellschaft. Umdenken dringend erforderlich. [mehr]


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Kommentare

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Kerstin Paulus, Dienstag, 17.September, 08:54 Uhr

12. Inklusion

Ich arbeite als Fachdienst im Kindergarten. Wenn den Kindern erklärt wird, warum zB. Anna anders aussieht oder Lukas im Rollstuhl sitzt, haben Kinder keine Berührungsängste. Die Eltern haben meist mehr Probleme. Eltern beeinträchtigter Kinder haben Angst, ihr Kind wird nicht genug gefördert. Eltern mit Kindern ohne Behinderung haben Angst ihrem Kind entstehen Nachteile. Ich denke beide profitieren. In unserem Zeitalter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass keiner ausgeschlossen wird und eine echte Wahlmöglichkeit besteht, in welche Einrichtung das Kind gehen kann. Aber selbst Fachleute, die mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, kennen nicht die UN Behindertenrechtskonvention oder treten für Inklusion ein, da ihr Berufsfeld gefährdet wäre.

Schmetterling, Montag, 03.Juni, 21:10 Uhr

11. Das Recht auf Inklusion

Von einer individuellen Förderung in Sonderschulen kann nicht die Rede sein. Wenn man sich das Sonderschulsystem besser anguck,t da kann man nur den Kopf schütteln. In Sonderschulen werden seit Jahren vier Jahrgänge mit ungefähr 11 Kindern in einer Klasse unterrichtet, wobei der Grad der Behinderung unterschiedlich groß ist. Eine Sonderpädagogin und eine Heilerzieherin schaffen diese Kinder nicht gerecht zu fördern obwohl diese Kinder auch ein riesen Potenzial haben. Deutschlands Politiker sollten sich eigentlich schämen, weil sie sich seit Jahren nie gekümmert haben, dass behinderte Kinder in Sonderschulen zum Schuljahresbeginn auch mal ein Lehrbuch kriegen. Behinderte Kinder haben das tausendfache an mehr Förderbedarf als nicht behinderte Kinder. Wie kann man dann von einer individuellen Förderung Sonderschulen sprechen? Die hat es in Sonderschulen nie gegeben.Behinderte Kinder werden in Sonderschulen als eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Pädagogen angesehen und nichts anderes.

Spiegl, Montag, 28.Januar, 09:42 Uhr

10. Norbert

Der Beitrag INKLUSION KOMPAKT geht an der Wirklichkeit vorbei.
So schaut die Wirklichkeit aus: Es gibt so gut wie keine Bewegung im Bereich der Regelschulen und deren Träger, inklusive Beschulung Wirklichkeit werden zu lassen. Die vielen Kleinigkeiten, die in der Summe erst eine Inklusion ermöglichen, werden von der Verwaltung zu großen Hindernissen aufgebaut. Deren Überwindung ist für Schüler mit Behinderung und deren Eltern kaum möglich.
Zusammenfassung: Schüler mit Behinderung sind nur in SONDERSchulen gern gesehen. Dort bringen sie Geld und schaffen und erhalten schöne Arbeitsplätze.

Elke Bischoff, Montag, 08.Oktober, 08:54 Uhr

9. Inklusion

Unser Sohn Lukas mit dem Down-Syndrom besucht seit der 1. Klasse die örtliche Regelschule. Jetzt ist er in der 9.Klasse angekommen. Wir sind der Meinung es hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es nicht ganz einfach war. Aber der Schulleiter und die Lehrerschaft standen immer zur Inklusion, wir versuchten immer die Probleme, die ja wirklich auftraten, gemeinsam zu lösen und haben es auch bisher geschafft, dass er immer dabei sein konnte. In den ersten 2 1/2 Jahren funktionierte es sogar ohne Schulbegleiterin. Das was Lukas in dieser Schule gelernt hat, hätte er in einer Sondereinrichtung niemals erreicht. Uns ging es aber hauptsächlich um die soziale Inklusion und ich denke, das haben wir auch geschafft.
Jetzt steht für uns die berufliche Inklusion an. Hier gibt es noch viele Hindernisse, die es gilt aus dem Weg zu räumen.

Volker Müller, Donnerstag, 12.Juli, 16:14 Uhr

8. Inklusion

Ich habe einen Hörgeschädigten Sohn. Regelgrundschule 4 Jahre. Notenschnitt 3,6 . Dann Hörgeschädigten Grundschule in Bamberg. Notenschnitt 1,5. Jetzt Realschule in München. Notenschnitt 2,1. In einer 30 Mann Klaase in einem Altbau kann man mit Hörschaden dem Unterricht nicht folgen. Besonders dann nicht, wenn wie bei uns die Sogenannten Pädagogen zu doof sind um ein Kind zu förderrn. Diese Inklusion soll doch nur die teuren Sonderschulen einsparen, damit die Gelder anderweitig verbrannt werden können. So kann man auch die Grundschulklassen füllen.

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