Heiße Formen, bizarre Gestalten
Sahara, Kalahari, Namib, Gobi, Taklamakan, Lut, Mojave, Sonora, Atacama, Simpson und so weiter. Unter den Landschaftsformen der Erde nimmt die Trockenwüste den größten Raum ein: Mit 50 Millionen Quadratkilometern stellt sie rund 35 Prozent der Landoberfläche. Mit sengender Hitze und endlosen Sandflächen wäre das Phänomen nur sehr unzureichend beschrieben. Auf mehrere Kontinente und verschiedene Klimazonen verteilt, gibt es Wüste in unendlich vielen Variationen.
Die Wüsten der Erde
Insofern ist Wüste das Gegenteil von trostloser Einöde. Zumal Wasser und Wind über Millionen von Jahren Naturgebilde modellierten, die selbst surrealistische Bildhauer mit Neid betrachten. Nicht minder spektakuläre Erscheinungsformen hat die Tier- und Pflanzenwelt hervorgebracht, um sich an extreme Lebensbedingungen anzupassen. Umso besser, wenn es immer mehr Wüste gibt, könnte man meinen. Doch ihre zunehmende weltweite Ausbreitung birgt große Gefahren. Inzwischen auch für Europa.

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