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Slalom in Schladming Neureuther scheidet in Führung liegend aus

Was für ein Pech! Felix Neureuther führt beim Nachtslalom von Schladming zur Halbzeit deutlich - und scheidet dann im zweiten Lauf, den Sieg vor Augen, auf den letzten Metern aus.

Stand: 26.01.2016

Felix Neureuther beim Slalom in Schladming | Bild: picture-alliance/dpa

Ein Einfädler im zweiten Durchgang kostete Neureuther den ersten Saisonsieg. Als klar Führender des ersten Laufs blieb Neureuther beim Flutlicht-Slalom in Schladming im Finale an einem Tor hängen. Der Sieg ging erneut an den Norweger Henrik Kristoffersen. Marcel Hirscher aus Österreich schob sich von Rang 22 auf zwei, Alexander Choroschilow aus Russland wurde Dritter. Der Nachtslalom bot beste Unterhaltung - auf das abschließende Drama hätten die deutschen Fans allerdings verzichten können.

Trotzdem konnte sich das deutsche Ergebnis insgesamt sehen lassen: Denn Dominik Stehle (Garmisch-Partenkirchen) wurde auf der WM-Strecke von 2013 völlig überraschend Vierter und erreichte damit das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. Fritz Dopfer landete auf Platz fünf, Linus Straßer auf Rang 23.

Neureuther mit erstem Sensationslauf

Mit der Startnummer eins war Neureuther auf der Schladminger Planai im ersten Durchgang noch ein Sensationslauf gelungen. Mit 48,30 Sekunden kam er ins Ziel - und blieb zunächst unangefochten.

Österreichs Slalomgott Marcel Hirscher mit der Startnummer vier erwischte dagegen einen ganz schlechten Start: 2,59 Sekunden zurück. Es wurde erstmals richtig ruhig im Zielstadion am Ende der Planai. Hirschers spätere Erklärung: Er habe das Glas falsch herum in die Skibrille gesetzt, innen und außen vertauscht. Mit beschlagener Sichthilfe sei nicht mehr möglich gewesen.

Im zweiten Durchgang drehte sich das Ergebnis dann, Hirscher flog regelrecht den hang hinunter und preschte auf Rang zwei vor. Neureuther dagegen schied unglücklich auf den letzten Metern aus.


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