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Sprint in Ruhpolding Dahlmeier verpasst Podest knapp, Hildebrand gewinnt

Nur 0,5 Sekunden fehlten der Partenkirchenerin Laura Dahlmeier auf einen Podestplatz. Trotzdem gab es für die Fans in Ruhpolding Grund zum Jubeln: Franziska Hildebrand holte im Sprint ihren zweiten Weltcup-Erfolg.

Stand: 08.01.2016

Zweite wurde die Gesamtweltcup-Führenden Gabriela Soukalova aus Tschechien (+0,3 Sek.). Auf dem dritten Platz landete die Finnin Kaisa Makarainen (+2,3). Laura Dahlmeier leistete sich einen Schießfehler, überzeugte aber auf der Lopie und sicherte sich den undankbaren vierten Platz (+2,8). Vom Infekt, der die 22-Jährige über den Jahreswechsel geplagt hatte, war nichts mehr zu merken. "Es hat mich überrascht, dass ich so schnell unterwegs war. Umso mehr ärgere ich mich über den Fehler", sagte die Partenkirchenerin im Ziel, die am Sonntag um 22.00 Uhr zu Gast in Blickpunkt Sport ist.

Ebenfalls am Samstag (09.01.) beim Verfolger dabei sind Vanessa Hinz (Schliersee/+55,1/2 Schießfehler), Miriam Gössner (Garmisch/+1:49,8 Minuten/4), Luise Kummer (Frankenhain/1:59,3/0) und Maren Hammerschmidt (Winterberg/2:02,1/3), die auf den Plätzen 13, 46, 48 und 49 landeten.

Brüder-Triumph bei den Herren

Ohne Ausnahmekönner Simon Schempp haben die deutschen Biathleten im Sprint das Podest deutlich verpasst. Beim Doppelsieg der fehlerfreien Bö-Brüder Johannes Thingnes und Tarjei (+3,0 Sekunden) aus Norwegen liefen Andreas Birnbacher (Schleching/+45,3) und Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/+55,0/je 1 Schießfehler) im Sprint über zehn Kilometer auf die Plätze neun und elf. Als Dritter komplettierte Emil Hegle Svendsen (+7,6/0) das norwegische Podium. Der achtmalige Weltcup-Sieger Schempp (Uhingen) hatte wegen den Folgen einer Erkältung auf einen Start verzichtet und fehlt damit auch im Verfolgungsrennen am Samstag.


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