Sport - Olympia


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Enttäuschung im Riesenslalom Rebensburg auf undankbarem Platz vier

Der Kreutherin Viktoria Rebensburg fehlten zwölf Hundertstel auf Bronze. Diese Medaille holte sich Federica Brignone aus Italien hinter der Norwegerin Ragnhild Mowinckel. Gold gewann die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Stand: 15.02.2018

Trotz einer Aufholjagd im zweiten Durchgang hat Viktoria Rebensburg (Kreuth) ihre dritte Medaille im Riesenslalom bei Olympischen Spielen knapp verpasst. Nach Rang acht im ersten Lauf erreichte die als Topfavoritin gestartete Olympiasiegerin von Vancouver 2010 im Yongpyong Alpine Centre in 2:20,60 Minuten Rang vier.

"Es ist bitter, das tut weh, aber das ist Skirennsport. Da muss man am Limit fahren, das habe ich getan. Wenn man das nicht tut, gewinnt man nichts."

Viktoria Rebensburg

Großer Fahrfehler im ersten Lauf

Im ersten Lauf hatte Rebensburg nach Problemen im Steilhang und einem Fahrfehler am drittletzten Tor bereits 0,83 Sekunden hinter der überraschend führenden Italienerin Manuela Mölgg nur auf dem achten Platz gelegen. Wegen starken Windes am Montag war der Wettbewerb auf Donnerstag verlegt worden.

Shiffrin gewinnt Rebensburgs Paradedisziplin

Zur Goldmedaille fuhr Mikaela Shiffrin, Slalom-Olympiasiegerin von Sotschi, in 2:20,02 Minuten vor der Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,39 Sekunden). Dritte wurde die Italienerin Federica Brignone (+0,46). Vor vier Jahren in Sotschi hatte Rebensburg Bronze gewonnen. Rebensburg war eigentlich als große Favoritin ins Rennen gegangen, in der laufenden Saison hatte sie drei von sieben Rennen in ihrer Paradedisziplin gewonnen sowie zwei zweite Plätze geholt.


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