Sport - Olympia


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Biathlon Dahlmeier läuft im Einzel zu Bronze

Nach zweimal Gold jetzt Bronze. Die Garmisch-Partenkirchnerin Laura Dahlmeier setzt ihren Erfolgslauf bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang fort. Eine andere Deutsche verpasst die Medaillenränge knapp.

Stand: 15.02.2018

Ein Fehler gleich beim ersten Liegenschießen kostete Dahlmeier beim Einzel über 15 Kilometer eine Platzierung ganz vorne. Am Ende jubelte sie dennoch überglücklich über Platz drei und Bronze. Gold holte überraschend die Schwedin Hanna Öberg (41:07,20 Minuten), die beim Schießen fehlerfrei blieb. Silber ging an die Russin Anastasiya Kuzmina (+ 24,70 Sekunden). Dahlmeier hatte einen Rückstand von 41,20 Sekunden im Ziel.

Preuß auf Platz vier

Franziska Preuß (+ 59,70 Sekunden) aus Wasserburg am Inn legte eine fehlerfreie Leistung am Schießstand hin und landete direkt hinter Dahlmeier auf Platz vier. Sie musste der Teamkollegin erst spät weichen und sich mit dem undankbaren "Blech"-Platz begnügen. "Ich habe alles gegeben, mehr ging nicht", sagte Preuß. Franziska Hildebrand (+2:31.40 Minuten) wurde Neunte, Maren Hammerschmidt (+3:20.80) erreichte Platz 19.

Spät mit der Startnummer 80 war Laura Dahlmeier ins Rennen gestartet und wirkte auf der Strecke doch ein bisschen müde. Nicht ganz so leichtfüßig wie bei ihren zwei Siegen zuvor kämpfte sie sich ins Ziel. Nachdem sie beim ersten Schießen eine Scheibe stehen gelassen hatte, zeigte sie sich bei den folgenden drei Schießeinlagen makellos. Zuvor hatte Dahlmeier im Sprint und der Verfolgung jeweils Gold errungen.

Gibts das historische drittes Gold?

Vorerst verpasste sie das historische Gold-Triple, allerdings hat sie noch drei weitere Chancen auf Medaillen. Dreimal Gold bei einem Olympia-Event waren zuvor nur Michael Greis 2006 in Turin und der Weißrussin Darja Domratschewa vor vier Jahren in Sotschi gelungen. Nur Norwegens Legende Ole Einar Björndalen ist noch besser. 2002 in Salt Lake City gewann er in den damals nur drei Einzelrennen und der Staffel Gold.


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