Sport - Olympia


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Olympia 2018 Hörmann fürchtet Störfeuer von Trump

DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht die Annäherung zwischen Nord- und Südkorea im Vorfeld der Olympischen Spiele in Pyeongchang zwar als "großartiges Signal". Allerdings fürchtet er Störfeuer des US-Präsidenten Donald Trump.

Stand: 11.01.2018

DOSB-Präsident Alfons Hörmann | Bild: picture-alliance/dpa

"Es bleibt die Hoffnung, dass nicht unser Freund Trump noch mal zündelt", sagte Hörmann bei der Einkleidung der deutschen Olympia-Mannschaft in München. Verbandsintern sei beim Deutschen Olympischen Sportbund dieser Tage bereits gewitzelt worden: "Vor Rio hatten wir Zika, vor Pyeongchang haben wir Trump - so haben die verschiedenen Spiele ihre jeweils eigenen Problemstellungen."

Olympische Idee soll "Brücken bauen"

Rund einen Monat vor Beginn der Winterspiele (9. bis 25. Februar) hatte Nordkoerea angekündigt, eine eigene Delegation zu den Wettkämpfen ins nur 80 Kilometer von der entmilitarisierten Zone entfernte Pyeongchang schicken zu wollen. Das sieht der DOSB-Präsident als "wichtigen Beweis dafür, dass die olympische Idee nach wie vor trägt. Wo, wenn nicht im Sport, können Brücken gebaut werden."

DOSB will Sicherheit "sorgfältig beobachten"

Bezüglich der Gefahrenlage sagte Hörmann, der DOSB bleibe bei "sorgfältiger Beobachtung" der Lage und werde seiner Verantwortung gegenüber den Athleten nachkommen. Als politische Vorgabe gab der Funktionär den Sportlern mit: "Ihr dürft sagen, was ihr wollt und solltet sagen, was ihr fühlt."


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