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Confed-Auftakt mit Trauerflor Gedenken an verstorbenen Altkanzler

Das DFB-Team wird zu Ehren des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl gegen Australien mit Trauerflor auflaufen. Der "Kanzler der Einheit" galt stets als großer Freund der Nationalmannschaft.

Stand: 17.06.2017

Trauerflor | Bild: picture-alliance/dpa

Die deutschen Spieler werden nach dem Tod von Altkanzler Helmut Kohl gegen Australien (Montag, 17.00 Uhr) mit Trauerflor auflaufen. Der Weltverband FIFA gestattete einen entsprechenden Antrag des Deutschen Fußball-Bundes.

"Ich verbinde viel mit ihm, nicht nur die EM 96, wo er bei uns in der Kabine war. Die 16 Jahre Kanzlerschaft sind tief in unserem Bewusstsein."

Mannschaftsmanager Oliver Bierhoff

Kohl war am Freitag im Alter von 87 Jahren gestorben. In seine Amtszeit fiel der WM-Triumph 1990 ebenso wie der Sieg bei der EM 1996. Zwei Jahre zuvor, nach der missglückten WM 1994, hielt Kohl den damaligen Bundestrainer Berti Vogts per Telefon vom Rücktritt ab.

Leno zum Auftakt im Tor

"Gegen Australien wird Bernd Leno spielen", verriet Löw. Er verwies bei der Entscheidung darauf, dass dann alle drei Schlussmänner im Kader einen Einsatz gehabt hätten. Kevin Trapp spielte beim 1:1 in Dänemark, Marc-André ter Stegen beim 7:0 gegen San Marino. "Danach wollen wir dann auch sehen, wie es weitergeht", sagte der Coach. Für alle drei geht es darum, sich hinter dem unantastbaren Manuel Neuer als Nummer zwei zu positionieren und alle drei sollen beim Confed Cup möglichst auch zum Einsatz kommen.

Nach den Trainingseindrücken deutet einiges darauf hin, dass der Bundestrainer in der Abwehr vor Leno mit einer Dreierkette agieren möchte. Diese könnte er mit Niklas Süle, Shkodran Mustafi und Antonio Rüdiger formieren.

Freier Nachmittag an der Strandpromenade und im Freizeitpark

Löw belohnte sein von Kapitän Julian Draxler angeführtes Perspektivteam am Samstag nach dem vorletzten Training mit einem freien Nachmittag in der Olympia-Stadt von 2014. Gemeinsame Freizeitstunden sollen den Zusammenhalt noch verstärken. Die Strandpromenade im Ferienort am Schwarzen Meer lockte ebenso wie der Freizeitpark neben dem Olympiastadion.


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