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DFB-Pokal Ingolstadt will Historisches schaffen

Machen sich die Schanzer selbst das größte Weihnachtsgeschenk? Der FC Ingolstadt könnte zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale des DFB-Pokals ziehen. Das Team von Stefan Leitl trifft im Achtelfinale auf den SC Paderborn.

Stand: 18.12.2017

Stefan Leitl | Bild: picture-alliance/dpa

"Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel. Wir wollen etwas Historisches für den Verein und im Viertelfinale überwintern", sagte Trainer Stefan Leitl vor dem K.o.-Duell des Zweitligavierten am Dienstag (18.30 Uhr) beim SC Paderborn. "Wir nehmen die Favoritenrolle an. Wir wollen agieren und haben die bessere Qualität auf dem Platz. Wenn die Einstellung und Mentalität stimmen, dann bin ich überzeugt, dass wir gewinnen."

"Haben genügend Qualität"

Leitl hat bis auf den Ausfall von Verteidiger Romain Brégerie (Nervenirritation in der Wade) keine personellen Sorgen. Unterschätzen will der 40-Jährige den Drittliga-Zweiten unter keinen Umständen. "Paderborn hat eine hohe Qualität und schießt viele Tore. Sie werden uns früh attackieren. Darauf müssen wir uns einstellen und im Spielaufbau das Risiko abwägen", mahnte Leitl. "Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir genügend Qualität haben, um dem standzuhalten und auch die nötigen Mittel dagegen zu finden."

Paderborner Coach lobt den FC Ingolstadt

Die Paderborner hoffen ihrerseits natürlich auf den Coup. "Wir werden auf den Punkt fit sein", kündigte Coach Steffen Baumgart an. Die Ostwestfalen hatten im bisherigen Wettbewerb zuvor die Zweitligisten St. Pauli (2:1) und VfL Bochum (2:0) besiegt. Im Pokal kam Paderborn - wie auch der FCI - aber noch nie über das Achtelfinale hinaus. "Wir spielen gegen eine der besten Mannschaften der zweiten Liga", sagte Baumgart. Dabei gehe es auch um "die große Bühne. Das ist unsere Motivation", betonte der 45-Jährige.


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