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Vorwürfe gegen FCB-Profi Alonso: "Bin Steuerpflicht nachgekommen"

Xabi Alonso weist Anschuldigungen zu seinem angeblichen Steuerbetrug zurück. Von einer Anklage in Spanien ist ihm nichts bekannt. Die heimischen Medien berichten anders.

Stand: 26.02.2016

Xabi Alonso | Bild: picture-alliance/dpa

Der Mittelfeldspieler vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat Medienberichte über eine Anklage gegen ihn wegen Steuerbetrugs zurückgewiesen. Weder Alonso noch seinen Beratern sei die Einleitung eines Justizverfahrens in Spanien bekannt, hieß es am Freitag in einer Mitteilung auf Facebook. Der spanische Mittelfeldspieler bekräftigte, er sei "allen und jeder einzelnen seiner Steuerpflichten nachgekommen".​ Zuvor hatten spanische Medien unter Berufung auf Justizkreise berichtet, die Madrider Staatsanwaltschaft habe gegen den 34-Jährigen Anklage erhoben. 

Ein Fall wie Javier Mascherano?

Die spanischen Steuerbehörden hatten im Sommer vorigen Jahres Ermittlungen gegen Alonso eingeleitet. Innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Untersuchungen muss die Staatsanwaltschaft über eine eventuelle Anklage entscheiden. Alonso soll in seiner Zeit bei Real Madrid zwischen 2011 und 2012 Einnahmen aus seinen Bildrechten nicht versteuert haben. Um welchen Betrag es geht, wurde nicht bekannt.

Laut spanischen Medien ähnelt der Fall von Alonso aber dem des Argentiniers Javier Mascherano. Der Barcelona-Profi, einst Teamkollege Alonsos beim FC Liverpool, hatte Einahmen aus Bildrechten an eine Firma auf der Atlantik-Insel Madeira überwiesen. Vor Gericht räumte Mascherano Steuerhinterziehung in Höhe von 1,5 Millionen Euro ein. Er zahlte die Summe im September mit den fälligen Zinsen nach. Im Dezember akzeptierte er dann bei Verhandlungen mit Staatsanwaltschaft und Finanzamt eine Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 800 000 Euro.

Quelle: dpa


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