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Vom WM-Helden zum Bankdrücker Götze spielt beim FC Bayern wohl keine Rolle mehr

Wie geht's weiter mit Mario Götze beim FC Bayern? Beim mühsamen 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln wurde der WM-Finaltorschütze von Trainer Pep Guardiola wieder nicht berücksichtigt. Es sei die "beste Lösung" für den Rekordmeister.

Stand: 20.03.2016

Mario Götze | Bild: picture-alliance/dpa

"Es war die beste Lösung für Bayern München. Und wenn wir gewinnen, liege ich richtig", sagte Guardiola bei Sky. Und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte lapidar: "Ich mische mich da nicht ein. Das muss der Trainer entscheiden. Wir haben in der Offensive sechs oder sieben Topspieler. Es können eben nicht mehr als vier spielen." Er wisse zwar, dass das für Götze "nicht einfach zu akzeptieren" ist, doch auch für die Zeit nach dem im Sommer scheidenden Guardiola wollen die Bayern dem 23-Jährigen keine Arbeitsplatzgarantie in München geben. Obwohl Götze noch einen Vertrag bis 2017 hat, sagte Rummenigge ausweichend: "Ich bitte um Verständnis, dass ich zur Personal-Politik keine Wasserstandsmeldungen abgebe." Sportvorstand Matthias Sammer hatte in der Vorwoche erklärt, man werde "die Lage im Sommer analysieren". Es wird immer wahrscheinlicher, dass am Ende dieser Analyse ein Vereinswechsel Götzes stehen wird.

Für Löw ist Götze EM-Fixpunkt

Zur Nationalmannschaft wird der WM-Held am Dienstag mit geballtem Frust reisen, aber sicher auch mit einer gewissen Erleichterung. Dort braucht man ihn wenigstens. Und man zeigt es ihm. Bei den Bayern hatte Götze, der nach einer viermonatigen Verletzungspause mehr als jeder andere Spielpraxis braucht, am Samstag noch nicht einmal in einer besseren B-Elf eine einzige Minute Spielzeit bekommen. 54 von 720 möglichen Minuten durfte er seit seiner Rückkehr absolvieren. Der "super, super Spieler" (Trainer Pep Guardiola) ist nur noch ein super, super Bankdrücker.

"Auf Mario zähle ich immer. Für die EM plane ich mit Mario Götze, ganz klar."

Bundestrainer Joachim Löw


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Peter Leifeld, Montag, 21.März, 19:27 Uhr

28. Götze

Wenn Herr Götze auch in Zukunft viel Geld für's Nichtstun erhalten möchte, empfehle ich einen Wechsel zu Manchester City

wmnbill, Montag, 21.März, 17:10 Uhr

27. Bayern

Wenn man zurückblickt, hat Bayern schon viele Manschaften "kaputt"-gekauft. Angefangen über Gladbach bis hin zu Dortmund. Das zieht sich schon über Jahre hin. Wenn etwas menschliches bei den Bayern vorhanden wäre, würde der Vorstand den gekauften Spielern nicht die Karriere verbauen, sondern sie einsetzen. Im Nachsatz möchte ich noch vermerken, das ein Herr Reiff wunderbar in diesen Vorstand passen würde.

Dirk U., Montag, 21.März, 12:41 Uhr

26. Wehn ihm nicht nur das Geld wichtig ist, ...

... dann soll er schlau sein und zu einem Verein wechseln wo er sich spielen kann.
Wenn ihm dann auch noch der sportliche Erfolg wichtig ist, dann sucht er sich einem Verein der international mitspielt.
Da Bayern ihn sicher nicht für ein paar Euro abgeben wird, wird es auch schon ein Top Verein sein.
Vielleicht würde ihn sogar der BVB wieder nehmen oder sein alter Trainer Klopp.

Roland Bählkow, Montag, 21.März, 10:20 Uhr

25. Mario Götze

Das macht das "Erfolgsrezept" von Bayern München so unsympathisch, die Herauslösung von Spitzenspielern aus dann geschwächten Konkurrenz-Mannschaften um diese anschließend, wenn´s grad so läuft, zu "verwursten".
Mia san mia und auch noch stolz darauf; sportlich gesehen ein Fiasko für die betroffenen Spieler.

Francesco, Montag, 21.März, 10:05 Uhr

24. Jetzt wird es aber Zeit.....

... dass der egozentrisch-eitle Pep nach Manchester geht, bevor er noch mehr kaputt macht ... Ich hoffe, dass das Signal von Löw Mario das "Überleben" bei Bayern erleichtert und er nicht weg geht. Ich bin sicher, seine Zeit kommt noch. Und Mario, den Pep im nächsten Jahr aus der CL zu schießen, muss doch Motivation pur sein....:-)))

  • Antwort von Steffen, Montag, 21.März, 15:17 Uhr

    Da muss sich ManCity für die nächste CL-Saison erstmal qualifizieren. Bayern ist schon drin.

  • Antwort von Totti69, Montag, 21.März, 21:06 Uhr

    Dafür müssen die "Citys" erst mal die Teilnahme an der Champions-League schaffen. :-)