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FC Bayern Sandro Wagner als Backup für Lewandowski?

Kehrt der Hoffenheimer Sandro Wagner im Winter zum FC Bayern zurück? Sein Trainer Julian Nagelsmann bestätigte, dass entsprechende Gespräche stattgefunden hätten. Der Rekordmeister ist auf der Suche nach einem Backup für Robert Lewandowski.

Stand: 16.11.2017

Sandro Wagner | Bild: picture-alliance/dpa

Wagner hatte bereits in der Jugend für die Bayern gespielt und beim Rekordmeister seine ersten Profispiele bestritten. Laut Medienberichten hatte der 29-Jährige bereits vor Wochen um eine Freigabe gebeten. Laut Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann gäbe es einen Austausch der beiden Vereine. "Aber es gibt nichts zu verkünden, außer dass es das Interesse gibt", sagte der Coach: "Aber es ist ja nicht mehr so lange, bis wir um den Weihnachtsbaum laufen."

Zehn Millionen Euro Ablöse?

Nagelsmann deutete immerhin an, dass man in Hoffenheim Verständnis für den Wechselwunsch des Nationalspielers habe. Für einen Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt spricht vor allem die private Situation des Profis: "Jeder weiß, dass Sandro Kinder hat, die in Unterhaching (nahe München, d. Red.) leben, der FC Bayern sein Jugendverein und er nicht mehr ganz jung ist", sagte Nagelsmann, der deshalb "keinen Groll" gegen den Stürmer wegen des Wechselwunsch hege. Als Ablösesumme werden zehn Millionen Euro genannt. Wagners Vertrag bei Hoffenheim läuft noch bis 2020.

"Wir wissen bereits länger, dass der @FCBayern Interesse an Sandro #Wagner hat. Uns ist die Interessenlage von Sandro auch bekannt. Wie bei jedem unserer Spieler verkünden wir jedoch erst dann etwas, wenn es etwas zu verkünden gibt."

TSG 1899 Hoffenheim via Twitter

Heynckes reserviert in Stürmer-Debatte

Unterdessen äußerte sich Bayern-Trainer Jupp Heynckes eher zurückhaltend zur Debatte über einen möglichen Ersatz beim FC Bayern München für Topstürmer Robert Lewandowski. "Konkret" sei darüber mit den Vereinsverantwortlichen nicht gesprochen worden, sagte der 72-Jährige dem "kicker". Heynckes stellt nach eigener Aussage "sehr hohe Ansprüche" an einen potenziellen Zugang im Angriff, der hohe sportliche Qualität besitzen und auch schnell integrierbar sein müsse. "Einen Südamerikaner, der nicht deutsch spricht, will ich nicht", stellte Heynckes klar. Er verwies vielmehr auf Thomas Müller, der beim FC Bayern auch in der Sturmmitte aushelfen kann. Der 28-Jährige macht nach seinem Muskelfaserriss weiter Fortschritte zum Comeback.


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