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Erneutes Comeback FC Bayern: "Doc" Müller-Wohlfahrt vor der Rückkehr

Beim FC Bayern München bahnt sich ein überraschendes Comeback an. Der "Doc" Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kehrt nach Medieninformationen zurück und soll die Stars des deutschen Fußball-Rekordmeisters wieder fit machen.

Stand: 13.11.2017

ARCHIV - Fußball: WM-Qualifikation, Deutschland - Aserbaidschan, Europa, Gruppenphase, Gruppe C, 10. Spieltag am 08.10.2017 im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz). Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (Deutschland). (zu dpa:"«Bild»: Müller-Wohlfahrt kehrt als Teamarzt zum FC Bayern zurück" vom 13.11.2017) Foto: Thomas Frey/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Bild: dpa-Bildfunk/Thomas Frey

Mannschaftsarzt Volker Braun und die Bayern hatten sich in der vergangenen Woche getrennt. Der 75-jährige Müller-Wohlfahrt, der auch die Nationalmannschaft medizinisch betreut, soll nun als Teamchef des Ärztestabes des FC Bayern wirken. Eine Reaktion der Bayern gab es am Montagmorgen allerdings noch nicht.

Tagesgeschäft übernehmen drei Kollegen

Bei großen Spielen, etwa in der Champions League, soll Müller-Wohlfahrt sogar wieder auf der Bank der Bayern Platz nehmen. Die Tagesarbeit beim Training und den meisten Spielen werden laut Bild drei Kollegen Müller-Wohlfahrts übernehmen - das wären Peter Ueblacker, Lutz Hänsel und Jochen Hahne.

Müller-Wohlfahrt hatte seine Mitarbeit im April 2015 bei den Bayern nach einem Streit mit Trainer Pep Guardiola beendet. Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich damals kritisch geäußert. Stars wie Arjen Robben nahmen jedoch weiterhin die Dienste von Müller-Wohlfahrt in Anspruch. Präsident Uli Hoeneß soll sich nun für eine Rückkehr des Arztes zum Verein eingesetzt haben.

Zweites Comeback

Für "Mull" ist es bereits das zweite Comeback bei den Münchnern. 2008 hatte Müller-Wohlfahrt den Klub nach Differenzen mit dem damaligen Coach Jürgen Klinsmann verlassen. Unter Jupp Heynckes kehrte er dann 2009 zurück.

Nach der Trennung von Volker Braun hatte in der vergangenen Woche der verletzte DFB-Kapitän Manuel Neuer Behauptungen vehement widersprochen, der 44-Jährige sei "für die Entwicklung meiner Verletzung verantwortlich, da er nicht die idealen Behandlungsmethoden angewandt habe". Braun, sagte Neuer, treffe "absolut keine Schuld".


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