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Abschied im Sommer Guardiola geht, Ancelotti kommt

Der Abschied von Pep Guardiola als Trainer vom FC Bayern ist beschlossene Sache. Nach drei Jahren will der Spanier die Münchner im Sommer verlassen. Nachfolger soll Carlo Ancelotti werden. Das bestätigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Stand: 20.12.2015

Lange wurde spekuliert, jetzt wurde das Rätsel um Guardiolas Zukunft gelüftet. Seine Offensivtaktik ist beeindruckend, die Dominanz der Bayern in der Bundesliga ebenfalls. Der Spanier pulverisierte mit dem nach seinen Wünschen umgebauten Team die Ligarekorde, nur International hat es bislang noch nicht zum großen Coup gereicht. Doch einen Versuch auf das Triple hat der Katalane ja noch, vor seinem Abschied. Der Drei-Jahres-Vertrag des Spaniers endet erst im Sommer 2016.

"Wir sind Guardiola dankbar für alles, was er unserem Verein gegeben hat und hoffen, dass wir in dieser Saison gemeinsam noch viele Erfolge feiern werden. Mit Ancelotti kommt erneut ein sehr erfolgreicher Trainer zum FC Bayern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit" so Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Ancelotti folgt auf Guardiola

Der Abgang des Katalanen ist eine Zäsur, doch "es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen sein muss", hatte Rummenigge schon im Vorfeld der erwarteten Veränderung gesagt. "Trainer kommen, Trainer gehen irgendwann auch."

"Ich bin sehr geehrt, dass ich von der kommenden Saison an Trainer des großen FC Bayern sein werde."

Carlo Ancelotti

Ancelotti war eine naheliegende Lösung. Achtmal trat der 56-Jährige gegen die Bayern an - und kassierte keine einzige Niederlage. Zudem hatte er es bisher schon mit den größten Führungsegos des Weltfußballs zu tun. Bei Chelsea war es Roman Abramowitsch, bei Real Madrid der eigenwillige Unternehmer Florentino Perez und in Mailand regierte Silvio Berlusconi. Da sind auch Uli Hoeneß und Matthias Sammer keine Angstgegner.

Rummenigge schwärmt vom Italiener

"Carlo Ancelotti“, so Rummenigge in der offiziellen Bestätigung, "hatte als Trainer überall Erfolg und drei Mal die Champions League gewonnen. Carlo ist ein ruhiger, ausgeglichener Fachmann, der mit Stars umgehen kann und einen variantenreichen Fußball spielen lässt - das haben wir gesucht, das haben wir gefunden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Für den erfolgreichen Trainer ist der FC Bayern eine attraktive Adresse in Europa. Der 56-Jährige hat in seiner Karriere mit dem AC Mailand (2003, 2007) und Real Madrid (2014) die Champions League gewonnen. Er kann ein Starensemble führen. Sein Aus bei den Königlichen im Sommer diesen Jahres war im Real-Umfeld bedauert worden. Allerdings muss der Italiener - so wie es Guardiola halbwegs gelang - wohl Deutsch lernen.

Wer ist Carlo Ancelotti?

Spielerstationen: AC Parma (1976 -79), AS Rom (1979 - 87), AC Mailand (1987 - 92)
Trainerstationen: u.a. Juventus Turin (1999- 2001), AC Mailand (2001 - 09), FC Chelsea (2009- 11), Paris St. Germain (2012 -13), Real Madrid (2013 - 15)
Erfolge als Trainer: u.a. Champions League-Sieger mit AC Mailand (2002/03, 2006/07) und Real Madrid (2013/14)

Wohin geht Guardiola?

Guardiola wird indes weiterhin mit Manchester City in Verbindung gebracht. Beim englischen Ex-Meister sind einige Vertraute aus Guardiolas Zeit beim FC Barcelona tätig, Txiki Begiristain (Sportdirektor) und Ferran Soriano (Geschäftsführer). Aus der Premier League kämen außerdem der FC Chelsea und Manchester United infrage. Laut "Bild" sei jedoch, wie vor dem Bayern-Engagement, auch eine erneute Auszeit Guardiolas denkbar.


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Amundsen, Sonntag, 20.Dezember, 18:16 Uhr

21. Der Lauf der (Pfofifussball-)Dinge

Also gilt ab kommender Saison:
Schieds- und Linienrichter werden vor Umarmungen und sonstigen Herzereien wesentlich sicherer sein.
Und mit Ancelotti wird eine neue Ausdauersportart erschreckenden Ausmaßes in die Bundesliga eingeführt: das Langzeitwiederkäuen! Wehe euch, ihr Kaugummis!

Andreas Möbius, Sonntag, 20.Dezember, 18:09 Uhr

20. Guardiola

Er hat nie zum FC Bayern gepasst. Und ich bin froh wenn er weg ist. Bei diesen Spielern spielt es keine Rolle wie schlecht ein Trainer ist. Sie gewinnen trotz eines Guardiola, der mehr kaputt gemacht als gebaut hat.

luca, Sonntag, 20.Dezember, 17:30 Uhr

19. Pep geht und Carlo kommt! Servus Carlos!!!


Guardiola ist ein großartiger Trainer.
ABER trotzdem bin ich ned traurig daß er weiterwandert!

Die vielen Verletzten Spieler scheinen (mir) ein Rätsel zu sein...
FÖRDERND DIESE ungewohnt vielen Verletzungen Pep's > DIE TRAININGS-METHODEN<?

Adé Pep!
Servus Carlo !!!

Zinedine Zidane , Sonntag, 20.Dezember, 17:01 Uhr

18. Zlatans Truth

Ciao Ragazzi.
Super , Super.
Nimm Locke Sammer mit. Unerträglich das Gequatsche der beiden.
Bekommt Ihr noch mit was auf der Welt so passiert?
Zlatan sprachs und hatte recht. Guardiola ohne Eier.

Ne Jong, Sonntag, 20.Dezember, 16:55 Uhr

17.

Et hat sich usjepept.
Aber bisher ist immer noch alles gut gegangen.

  • Antwort von Schäl Sick Düx, Sonntag, 20.Dezember, 18:23 Uhr

    Pep ist ein Paradiesvogel, den viele vermissen werden. Nicht nur Barbie wird traurig sein.