1. FC Nürnberg Vierte Niederlage in Folge
Der 1. FC Nürnberg ist wieder da, wo er eigentlich nicht mehr hinwollte: im unteren Tabellendrittel. Beim SC Freiburg verlor der Club mit 0:3 (0:1). Es war die vierte Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking.
Der FCN rutschte nach der Niederlage, die am Ende etwas zu hoch ausfiel, auf den 13. Tabellenplatz zurück. Dagegen stoppten die Breisgauer, die aus den zurückliegenden drei Partien nur einen Punkt geholt hatten, ihren Negativtrend. Cedric Makiadi (36.), Daniel Caligiuri (90.+2, Foulelfmeter) und Marco Terrazzino (90.+3) erzielten die entscheidenden Treffer für die Freiburger, die damit die letzten sieben Spiele gegen Nürnberg nicht verloren haben. Nürnbergs Coach Dieter Hecking muss weiter auf den ersten Sieg als Spieler oder Trainer gegen Freiburg warten.
Pekhart mit der ersten Chance
Die 22.800 Zuschauer mussten nicht lange auf die erste große Tormöglichkeit warten. Der Tscheche Tomas Pekhart hätte die Nürnberger, bei denen Per Nilsson und Adam Hlousek fehlten, bereits nach 70 Sekunden im Anschluss an eine Ecke per Kopf in Führung bringen können. Der Ball ging nur knapp am Freiburger Tor vorbei. Auch im Anschluss verrieten die Gastgeber, die ohne die verletzten Johannes Flum und Jan Rosenthal sowie den gesperrten Karim Guede auskommen mussten, Schwächen bei Standardsituationen. In der Offensive brachten die Freiburger zunächst kaum etwas Konstruktives zustande. Die zuletzt anfällige Nürnberger Abwehr hatte alles im Griff. Das änderte sich erst in der 21. Minute. Erik Jendrisek schloss einen Freiburger Konter mit einem Kopfball an den Pfosten ab.
Torschütze Makiadi allein gelassen
Nach dieser Szene plätscherte die Partie mehr oder weniger ereignislos vor sich hin. Beide Teams waren in erster Linie darauf bedacht, kein Gegentor zu kassieren. Darunter litt die Offensive auf beiden Seiten und die Attraktivität der Begegnung insgesamt. Das änderte sich nach dem Treffer Makiadis, der nach Vorarbeit von Jonathan Schmid und Jendrisek frei vor dem Tor stand und nur noch einnicken musste. Zunächst vergab Schmid die Chance zum zweiten Freiburger Treffer (42.), dann hätten der Japaner Hiroski Kiyotake per Freistoß und Innenverteidiger Timm Klose (beide 45.) für den Ausgleich sorgen können.
Club am Ausgleich dran - Entscheidung in der Nachspielzeit
Nur zehn Sekunden nach dem Seitenwechsel prüfte Jendrisek FCN-Torwart Raphael Schäfer mit einem gefährlichen Distanzschuss. In der Folge waren die Freiburger dem zweiten Treffer wesentlich näher als die Nürnberger dem Ausgleich. In der 52. Minute hatten Daniel Caligiuri (Pfostenschuss), Makiadi und Jendrisek gleich drei große Chancen innerhalb von wenigen Sekunden. Kurz darauf hatte der SC aber auch Glück. Zunächst klärte Außenverteidiger Mensur Mujdza einen Kopfball von Sebastian Polter auf der Torlinie (56.), nur wenige Sekunden später sorgte Polter erneut per Kopf für Gefahr (57.). Auch Timothy Chandler prüfte Freiburgs Torhüter Oliver Baumann (59.). Bei einem Konter vergab der eingewechselte Freiburger Sebastian Freis (62.) die Chance zum zweiten Treffer. Der SC machte erst in der Nachspielzeit alles klar. Die Nürnberger hatten sich spätestens nach dem 0:2 aufgegeben.
SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 3:0 (1:0)
Freiburg: Baumann - Mujdza, Ginter, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri - Jendrisek (82. Terrazzino), Kruse (46. Freis)
Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Simons, Klose, Pinola - Balitsch (72. Frantz), Cohen - Mak (46. Esswein), Kiyotake, Polter - Pekhart (80. Gebhart)
Tore: 1:0 Makiadi (36.), 2:0 Daniel Caligiuri (90.+2, Foulelfmeter), 3:0 Terrazzino (90.+3)
Zuschauer: 22.800
Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen)

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Völker, Armin, Montag, 08.Oktober, 12:28 Uhr
3. 1. FCN vs Freiburg
vier Niederlagen in Folge 0 unkte 2 zu11 Tore, wer redet da noch von einer Auftakt nach maß, Abstiegskanditat .Eine Enttäuschung nach der anderen vom Club, ich bin stinksauer
Schussidoc, Sonntag, 07.Oktober, 10:52 Uhr
2. Jeder Club-Fan wusste was kommen wird
..nur leider die Verantwortlichen Bader und Hecking nicht. Wenn gegen Augsburg wieder verloren wird, kann die Luft sehr schnell dünn werden für die beiden. Das ist nun die Quittung für die Arroganz eine Abwehrstütze wie Maroh vom Hof zu jagen. Super gemacht! Ich bin am Ende des Jahres noch Clubfan, aber vielleicht sind dann zwei andere nicht mehr da! Wundern würde mich das nicht.
Andy, Samstag, 06.Oktober, 07:56 Uhr
1. Abwehrprobleme
Man könnte ja jetzt sagen das die Clubfans schon VOR der Saison gewarnt haben das die Defensive nicht ausreicht, und das sage ich jetzt auch.
Ich kann mich noch erinnern das wir zusammen gesessen und uns über die Neuverpflichtung des noch unbekannten M. Antonio unterhalten haben.
Die Fragen waren alle dieselben, ein 30-jähriger Brasilianer der noch nie länger bei einem Verein war als 1-2 Jahre, überhaupt keine BL Erfahrung besitzt, über noch nicht mal 1 Wort Deutschkenntnisse verfügt und schon gefühlte 15 Mannschaften bespielt hat, soll Wollscheid ersetzen?
Die Antwort ist leider offensichtlich Nein.
Natürlich hat man doch Hoffnungen in den Spieler gesetzt weil proffessionelle Scouts und Trainer doch eigentlich mehr Ahnung haben sollten als wir Fussballlaien.
Da ist man wohl ziemlich enttäuscht worden würde ich sagen.
Dann wurde darauf hingewiesen das wir mit einer IV ins Rennen gehen in der ein "Invalide" (Nilsson) spielt, ein aus der letzten Saison verunsicherter Schweizer (Klose), der aber sich mittlerweile als bester IV herauskristalisiert und ein komplett BL unerfahrener Brasilianer.
Diese Zeichen wurden von den Verantwortlichen höchstwahrscheinlich erkannt, denn es handelt sich ja um Profis, aber schön ignoriert.
Jetzt ist es leider erstmal zu spät zum handeln und es muss ein 18-jähriger richten von dem man keine Wunder erwarten DARF.
Applaus dafür...