1. FC Nürnberg Ein Sieg bei schwachen Hanseaten
Der 1. FC Nürnberg ist mit einem "Dreier" in die neue Bundesligasaison gestartet. Die Franken siegten 1:0 beim Hamburger SV, der sich allerdings alles andere als Bundesliga-tauglich präsentierte.
Zwei weitgehend harmlose Teams auf der Suche nach dem Torerfolg: Der Hamburger SV und der 1. FC Nürnberg boten zum Saisonauftakt noch nicht das erhoffte Spektakel. Vor allem beim Club scheint noch viel Luft nach oben. "Ein anderes Gesicht" werde seine Mannschaft zeigen, hatte 1. FCN-Trainer Dieter Hecking nach dem peinlichen Pokal-Aus versprochen. Sein Team folgte dem aber nur in Ansätzen.
Kurz vor dem Pausenpfiff etwa, als nach einer Ecke erst Klose per Kopf und im Nachschuss Esswein am starken HSV-Keeper Adler scheiterten. Da war im Ansatz das Offensivpotenzial der Franken zu sehen. Ansonsten beschränkten sich die "Clubberer" vor allem auf Konter. Der HSV, dem man bereitwillig die Initiative überließ, nutzte die Freiheiten allerdings kaum. Ein Aogo-Schuss zog, abgefälscht von Klose, nach 41 Minuten ganz knapp am Club-Gehäuse vorbei. Viel mehr gab's in Sachen Offensive von den Hanseaten nicht zu sehen.
Siegtreffer nach einer Standardsituation
Wenig Neues auch nach dem Wechsel: Ein laues Spiel, Nürnberg aber insgesamt bemühter und defensiv wesentlich solider als der HSV. Die Führung für den Club mehr als verdient nach 68 Minuten. Nach einer Ecke durfte Nilsson völlig freistehend an die Latte köpfen, der Abpraller rollte vor die Füße von Hanno Balitsch, der das Leder irgendwie über die Linie stocherte.
Was folgte, war das fast schon obligatorische Club-Spiel nach einer Führung: Die Souveränität schwand plötzlich etwas, je meher der HSV nach vorne drängte, desto unsicherer wurde die Franken-Defensive. Westermann hatte nach 72 Minuten die Großchance zum Ausgleich: Nach einem Aogo-Freistoß kam er unbedrängt zum Kopfball, Torwart Schäfer lenkte den Ball gerade so an den Pfosten, dann klärte Klose.
Dass es am Ende beim knappen Club-Sieg blieb, hatten die Franken vor allem dem HSV zu verdanken. Man merkte den Hamburger deutlich an, dass im Mittelfeld noch ein echter Regisseur und Taktgeber fehlt. Ideenlos rannten die Hamburger in der Schlussphase auf das Nürnberger Tor, Chance erarbeiteten sie sich keine mehr.
Hamburger SV - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)
Hamburg: Adler - Diekmeier, Bruma, Mancienne, Aogo - Westermann, Skjelbred (70. Beister) - Sala (58. Tesche), Jansen - Berg, Son (71. Rudnevs). Trainer: Fink
Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Balitsch, Simons - Frantz (76. Gebhart), Kiyotake, Esswein (90. Mak) - Polter (64. Pekhart). Trainer: Hecking
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Tor: 0:1 Balitsch (68.)
Zuschauer: 50.123
Beste Spieler: Adler - Kiyotake, Balitsch
Gelbe Karten: Westermann, Beister, Jansen, Tesche - Pinola, Balitsch
Erweiterte Statistik: Torschüsse 10:17, Ecken 9:5, Ballbesitz 53:47 Prozent

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rehse, Montag, 27.August, 18:52 Uhr
3. HSV vs. Nürnberg
Von zwei sehr schwachen Vereinen hat der ein wenih schwächere 1:0 gewonnen. Das Spiel war sein Eintrittsgekld leider nicht wert.
glubberer, Samstag, 25.August, 16:08 Uhr
2. glubb
Immer habe ich für unseren Glubb bei dumm gelaufenen Spielen eine Entschuldigung gefunden, aber gegen einen viertklassigen Verein so zu verlieren, reißt eine tiefe Wunde. Da muß wieder viel gutgemacht werden bei den hochdodierten hochnäsigen Profis.
Rolliguenny, Samstag, 25.August, 09:20 Uhr
1. HSV : Club
Der Club muss in Hamburg von der 1 Minute kämpfen bis in die 90+x
Damit die Blamage vom Pokalaus aus den Köpfen und Knochen kommt und Mut geschaffen wird wenn am 1.9.12 Dortmund kommt