1. FC Nürnberg Zvezdan Cebinac gestorben
Noch am vergangenen Samstag hat die ARD-Sportschau einen Beitrag gesendet, in dem er ein ziemliches Bubenstück dementierte. Nun starb Zvezdan Cebinac, Mitglied der Club-Meisterelf von 1968 und jugoslawischer Nationalspieler, im Alter von 73 Jahren.
Cebinak wurde in Belgrad geboren und mit Partizan dreimal jugoslawischer Meister. Nach einer Zwischenstation beim PSV Eindhoven wechselte der Außenstürmer 1967 in die Bundesliga zum 1. FC Nürnberg. Schnell war "Zick-Zack-Cebinac" bekannt für seine Flanken. Seinen größten Erfolg feierte der Serbe 1968 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem Club unter Trainer Max Merkel. Nachdem Nürnberg das Kunststück fertiggebracht hatte, gleich in der nächsten Saison aus der Bundesliga abzusteigen, wechselte Cebinac zu Hannover 96.
Zwischen 1967 und 1971 absolvierte er insgesamt 93 Erstliga-Partien für Nürnberg (55) und Hannover (38), für das er bis 1971 spielte. Für den Club erzielte er acht Tore, für die Niedersachsen zwei. Nach seiner Spielerkarriere arbeitete der 20-malige jugoslawische Nationalspieler als Vereinstrainer in der Schweiz. Nach Angaben des Schweizer Rundfunks starb Cebinac in der Nacht von Freitag auf Samstag in seinem Haus in Suhr im Kanton Aargau.
Probetraining für den schwächeren Zwillingsbruder
Am vergangenen Samstag hatte die ARD-Sportschau an Cebinac und dessen Zwillingsbruder Srdjan erinnert. Der wollte einen Vertrag beim 1. FC Köln. Da er aber nicht so talentiert war wie Zvezdan, sprang der beim Probetraining ein - so lautet zumindest die Legende, der Zvezdan jedoch in dem TV-Beitrag widersprach. Ohnehin hätte es nicht viel geholfen: Srdjan absolvierte in der Spielzeit 1965/66 nur drei Partien für Köln.

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