Sport - Fußball


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"Es gab eine Meinungsverschiedenheit" ARD-Experte Scholl rückt Doping-Aussage gerade

Ex-Profi Mehmet Scholl hat sich im BR-Hörfunk erstmals zu seinem angeblichen "Zoff" mit der ARD während des Confed Cups geäußert. Zu zwei Spielen, bei denen er als ARD-Experte eingeplant war, war der 46-Jährige nicht erschienen. Scholl sah sich im Doping-Streit missverstanden.

Stand: 08.08.2017

Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl | Bild: picture-alliance/dpa

Schon unmittelbar nach den beiden Halbfinalpartien, für die Scholl als ARD-Experte vorgesehen war, hatte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky eingeräumt: "Ja, es gab eine Meinungsverschiedenheit." Nun räumte der Ex-Bayern-Profi in seiner Sendung "Mehmets Schollplatten" ein, wegen unterschiedlicher Ansichten über die Vorberichterstattung der Sendung ferngeblieben zu sein.

Schon häufiger habe er sich vor der Kamera zu Themen geäußert, "was mir dann regelmäßig um die Ohren geflogen ist", so der Fußballfachmann. Beim Confed Cup sprang Thomas Hitzlsperger als Experte ein. Künftig wird Scholl aber weiterhin für die "Sportschau" als Experte tätig sein - zum nächsten mal gleich am kommenden Montag, wenn die ARD-Sportschau das DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Hansa Rostock und Bayer Leverkusen überträgt.

Doping? Das Schlimmste für den Sport!

Achim und Mehmet vor dem Provino-Club in Augsburg | Bild: Achim Bogdahn / BR

Mehmet Scholl (r.) mit Bayern2-Moderator Achim Bogdahn

Dass man ihm nach dieser Geschichte unterstellt habe, er sei nicht gegen Doping im Fußball, beantwortete Scholl auf seine Art: "So ein Käse. Doping ist das Schlimmste für den Sport, das macht den Sport kaputt, den Sportler kaputt, das macht die Glaubwürdigkeit kaputt. Ich habe da eine ganz klare Meinung, Doping muss ganz ganz hart bestraft werden."


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