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SpVgg Greuther Fürth Gala-Auftritt gegen Paderborn

Perfekte Woche für die SpVgg Greuther Fürth: Nach dem Weiterkommen im Pokal und dem Traumlos im Halbfinale haben die Kleeblätter auch in der Liga überzeugt. Das 5:1 gegen Paderborn brachte vorübergehend sogar die Tabellenführung.

Stand: 12.02.2012
Gerald Asamoah | Bild: picture-alliance/dpa

Ganz egal, wie das Montagsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt ausgeht: Die SpVgg belegt nach dem tollen 5:1 (3:1) gegen Aufstiegsmitkonkurrent SC Paderborn auf jeden Fall wieder den zweiten Tabellenplatz und kann weiter vom ersten Bundesligaaufstieg träumen. Grundlage für den überzeugenden Erfolg gegen die Überraschungsmannschaft der Saison war vor 9.230 begeisterten Zuschauern eine spielerisch wie kämpferisch ganz starke Vorstellung der Gastgeber, für die Gerald Asamoah bei seinem Heimdebüt doppelt traf. Serkan Sararer, Olivier Occean sowie Paderborns Florian Mohr mit einem Eigentor sorgten für die weiteren Treffer.

0:1 nach nur einer Minute egalisiert

Stephan Fürstner (r.) lässt Sören Brandy keinen Raum.

Dabei begann das Spiel ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Hausherren. Der sonst so zuverlässige Torhüter Max Grün ließ einen einfachen, hohen Ball ohne Not fallen. Paderborns Torjäger Nick Proschwitz schaltete am schnellsten und bugsierte den Ball zum 0:1 für die Gäste über die Torlinie. Doch der frisch gebackene Pokal-Halbfinalist hatte - vielleicht beflügelt durch die Aussicht auf das DFB-Pokal-Halbfinale zuhause gegen Borussia Dortmund - bereits nach 60 Sekunden die richtige Antwort: Eine abgefälschte Flanke von Sararer landete bei Asamoah, der mit der Brust das 1:1 markierte.

Doppelpack von Asamoah - Paderborn chancenlos

Jetzt waren die Fürther im Spiel und hatten Oberwasser. Und es dauerte erneut nur vier Minuten, bis die Grün-Weißen in Führung gingen: Sararer zog im Strafraum ab. SC-Verteidiger Mohr bekam zwar den Fuß dazwischen, lenkte die Kugel jedoch ins eigene Tor - 2:1. In der Folge zeigte die SpVgg, warum sie in dieser Spielzeit ein ganz heißer Aufstiegsanwärter ist. Die Büskens-Elf überzeugte kämpferisch wie auch spielerisch, ließ Ball und Gegner laufen uind zeigte den bisher so defensivstarken Gästen die Grenzen auf. Das 3:1 kurz vor der Pause war folgerichtig: Occean tanzte auf der linken Seite einen Gegenspieler aus und lupfte gefühlvoll auf Asamoah, der sein zweites Tor machte.

Auch nach der Pause ließen die Fürther die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Occean in der 49. Minute und Mergim Mavraj (58.) sorgten für den 5:1-Endstand. "Wichtig war für uns nach der Niederlage bei Dynamo Dresden, dass wir punkten. Wir haben gezeigt, was für eine Mannschaft wir sind", sagte Doppel-Torschütze Asamoah.

SpVgg Greuther Fürth - SC Paderborn 5:1 (3:1)

Fürth: Grün - Schröck (75. Geis), Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner (63. Pekovic), Zillner - Sararer, Prib - Occean, Asamoah (70. Schahin)
Paderborn: Kruse - Wemmer, Mohr, Strohdiek, Bertels - Krösche (77. Demme), Alushi - Meha (57. Kara), Brückner (46. Rupp) - Proschwitz, Brandy
Tore: 0:1 Proschwitz (5.), 1:1 Asamoah (6.), 2:1 Mohr (11., Eigentor), 3:1 Asamoah (45.+2), 4:1 Occean (47.), 5:1 Mavraj (57.)
Zuschauer: 9.230
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)