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Nürnberger Aufstiegs-Ambitionen Club-Coach Köllner zwischen Optimismus und Realismus

Trotz der Heimniederlage gegen Bielefeld sieht Nürnbergs Trainer Michael Köllner den Club auf einem guten Weg. "Für die Fans wäre der Aufstieg ein tolles Geschenk", sagt er. Doch sein Team müsse sich auch auf Rückschläge einstellen.

Stand: 30.09.2017

Wie schon gegen den FC St. Pauli standen die "Clubberer" in einem Heimspiel ohne Punkte da: Stark und überlegen gespielt, am Ende aber verloren. Ein Fehler des erst 20-jährigen Eduard Löwen kurz vor dem Spielende bescherte den Gästen aus Bielefeld den 2:1-Sieg. Die jungen Spieler beim Club - dennoch der wichtigste Baustein für die Zukunft des Vereins, findet Köllner.

Beispiel Löwen. Gegen Fürth noch einer der gefeierten Derby-Helden, gegen Bielefeld mit einer unglücklichen Partie. "Junge Spieler haben auch Schwankungen, da müssen wir einfach durch", sagt Köllner, der es natürlich als seine Aufgabe ansieht, Spieler nach solchen Fehlern wieder aufzubauen. Er glaubt fest an eine große Zukunft, der Löwens, Teucherts & Co.: "Wenn wir kontinuierlich weiterarbeiten, ist mit der Mannschaft vieles möglich."

Köllner: "Realistisch bleiben"

Ob es schon in dieser Saison nach oben Richtung Bundesliga gehen kann? Köllner warnt vor überzogenen Erwartungen. "Wir müssen realistisch bleiben", sagt er. Schließlich landete der Club in der vergangenen Saison gerade mal auf Platz zwölf.

Oberste Ziele sind derzeit, "eine stabile Saison" zu spielen und "erfolgreich" zu bleiben, sagt Köllner. Und wenn dies mit attraktiver Spielweise gelingt, umso besser. "Wenn uns eine Mannschaft fürchtet, ist das ein Kompliment", sagt der Chef-Coach. Und der Respekt vor dem 1. FC Nürnberg ist definitiv groß in Liga zwei in dieser Saison.


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Stöth Alfred, Dienstag, 03.Oktober, 11:21 Uhr

2. Niederlage

Ich glaube an der Niederlage gegen Bielefeld trägt der Träner eine gewisse Mitschuld.
Denn wenn man drei Spiele gewinnt eine Aufstellung gefunden hat die Funktionier dann sollte man sich an die alte
Weisheit halten , die da Lautet dass man ein erfolgreiches Team nicht ändern soll.

Anton Daiber, Dienstag, 03.Oktober, 09:05 Uhr

1. Ist Köllner der Ancelotti von Nünberg ?

Beim Club zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei den Bayern, zumindest was den Trainer betrifft. Herr Köllner hat auch seine Lieblingsspieler die er aus der U-21 mitgebracht hat und läßt in einem wichtigen Spiel, in einem Heimspiel Spieler wie Möhwald und Margreitter auf der Bank. Was beide Spieler können weiß jeder und die sind auch angeschlagen besser als ein Mühl, Löwen oder Salli. Nichts gegen diese Jungs, aber wenn man siegen und vielleicht ja auch mal aufsteigen will muß die beste Mannschaft auflaufen, mit jungen Spielern kann ich experimentieren wenn wenn die Tabellensituation es erlaubt. Bitte sagen Sie das mal Herrn Köllner, Danke

  • Antwort von Benjamin Martin, Donnerstag, 05.Oktober, 10:15 Uhr

    Ich glaube vom Trainer-Dasein haben Sie nicht gerade viel Ahnung Herr Daiber. Sowohl das grundsätzliche Leistungsvermögen als auch die derzeitige Formkurve haben vor dem Spiel eindeutig für die Spieler Löwen und Mühl gesprochen. Über den Einsatz von Salli kann man sicher streiten, jedoch fehlt dazu jedem Außenstehenden auch der Einblick, Möhwald wird in den kommenden Spielen sowieso ganz sicher wieder zur Stammformation gehören. Die bisherige Arbeit von Herrn Köllner ist aus meiner Sicht nur zu loben, er ist endlich mal ein Trainer der es wagt den jungen Spielern dauerhaft eine Chance zu geben. Klasse Saison bisher, auch falls es am Ende nicht zum Aufstieg reicht, so macht es auf alle Fälle wieder Spaß dem Club zuzuschauen!