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Nach Schäfers Verletzung Club-Ersatzkeeper Rakovsky erhält neue Chance

Nach dem Ausfall von Stammtorhüter Raphael Schäfer setzt Nürnbergs Trainer René Weiler auf Ersatzmann Patrick Rakovsky. Für den 22-Jährigen ist es vielleicht die letzte Chance, den Durchbruch beim Club zu schaffen.

Stand: 09.03.2016

Patrick Rakovsky | Bild: picture-alliance/dpa

Bereits in der Vorsaison stand Rakovsky als Numer eins im Tor - doch überzeugen konnte der ehemalige Junioren-Nationalspieler nicht: Er musste zugunsten des Oldies Raphael Schäfer wieder auf der Bank Platz nehmen. René Weiler schien am Ende der Saison nicht viel von dem 22-Jährigen zu halten: Der Club verpflichtete in der Sommerpause Thorsten Kirschbaum vom VfB Stuttgart - Rakovsky war nur noch die Nummer drei.

Doch nach der Achillessehnenverletzung von Stamm-Keeper Raphael Schäfer genießt nun Rakovsky wieder das Vertrauen von Coach René Weiler, der ihm den Vorzug vor Kirschbaum gibt. Der Trainer lobt den 22-Jährigen als "tollen Charakter, gut eingebunden in die Mannschaft". Er sei in einem Alter, wo er noch dazulernen könne.

"Im Leben kriegt man immer mal wieder eine Chance. Man muss sich das Glück verdienen. Patrick ist einer, der es sich verdienen kann."

René Weiler

Nach 15 Spielen ohne Niederlage in der 2. Liga soll die Erfolgsserie des Tabellenzweiten also mit Rakovsky weitergehen, der bereits beim 2:1 gegen den 1. FC Kaiserlsautern eine starke Leistung bot. Er zog sich zwar eine Beckenprellung zu, kann aber voraussichtlich am Freitag in Bielefeld auflaufen - und damit seine unverhoffte Chance zum endgültigen Durchbruch beim 1. FC Nürnberg nutzen.


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