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1. FC Nürnberg Erneutes Minus belastet den Club

Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg vermeldet erneut rote Zahlen. Die vergangene Saison beendete der Club mit einem Defizit von 1,9 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich ebenfalls.

Stand: 08.10.2017

Michael Meeske | Bild: picture-alliance/dpa

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag am 30. Juni um 3,1 Millionen Euro auf 20,8 Millionen Euro, wie der Verein am Sonntag bei seiner Jahreshauptversammlung bekanntgab. Der Umsatz ging in der vergangenen Spielzeit auf 36,7 Millionen Euro zurück. Der kaufmännische Finanzvorstand Michael Meeske sprach von einer weiterhin herausfordernden Situation für den FCN.

"Positiver Trend, aber kein Befreiungsschlag"

"Wir haben einen positiven Trend und kommen mit vielen kleinen Schritten voran. Aber der große Befreiungsschlag ist ausgeblieben", so Meeskes gewagte Einschätzung. Nicht einkalkulierte Personalkosten und ein Mindererlös im Spielbetrieb hätten dafür gesorgt, dass die Kalkulation nicht aufgegangen sei. Einmal mehr wird deutlich, dass die Gesundung des Vereins in der 2. Liga kaum zu bewerkstelligen sein wird. Nur ein Aufstieg in die Bundesliga und damit verbunden deutlich höhere Erlöse könnten die finanzielle Lage rasch verbessern.

Sportvorstand Andreas Bornemann sagte: "Es war eine schwierige und enttäuschende Saison". In der neuen Spielzeit dürfen Fans und Verantwortliche aber wieder auf bessere Resultate und damit auch bessere Zahlen hoffen. Nach dem 9. Spieltag belegt der Club Platz fünf in der Tabelle. Der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz beträgt gerade mal drei Punkte.


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