Sport - Basketball


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Bayern-Basketballer im Finale Bamberg knapp besiegt, Endspiel gegen Berlin

Die Basketballer von Bayern München haben beim Top Four-Turnier das Endspiel erreicht. Die Gastgeber setzten sich im Halbfinale gegen die Brose Baskets Bamberg mit 86:79 (38:39) durch und treffen nun im Finale auf Berlin.

Stand: 21.02.2016

Zweikampf ih Halbfinale München gegen Bamberg | Bild: dpa-Bildfunk

Die Basketballer von Bayern München sind nur noch einen Schritt vom ersten Pokalsieg seit 48 Jahren entfernt. Beim Top Four in eigener Halle schaltete das Team von Trainer Svetislav Pesic im Halbfinale den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg mit 86:79 (38:39) aus und spielt am Sonntag um seinen zweiten Titel im Wettbewerb nach 1968. München steht damit zum ersten Mal seit dem Bundesliga-Aufstieg vor fast fünf Jahren in einem Pokalfinale.

Top-Scorer Savanovic und Thompson

Wegbereiter zum Sieg im prestigeträchtigen Halbfinalduell waren beim Vizemeister Dusko Savanovic und Deon Thompson mit jeweils 16 Punkten. Für die Bamberger, die nach der Finalniederlage im Vorjahr gegen die EWE Baskets Oldenburg erneut ihre Chance auf den fünften Pokaltriumph verspielten, kam Janis Strelnieks als Topscorer auf 13 Punkte.

"Wir haben ein Spitzenspiel auf hohem europäischen Level gesehen. Die Spieler waren sehr konzentriert."

Trainer der FC Bayern-Basketballer Svetislav Pesic

Duell auf Augenhöhe

Zum Auftakt der ersten Finalrunde in München erlebten die 6.500 Zuschauer im ausverkauften Audi Dome ein Duell auf Augenhöhe. Bamberg erwischte den besseren Start und setzte sich zweimal bis auf sieben Punkte ab (7:0/16:9), die Bayern ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen im hochklassigen Spiel immer wieder heran. Ende der ersten Hälfte erwischte es die ohnehin verletzungsgeplagten Bayern erneut. Der gerade widergenesene Nihad Djedovic musste in der Kabine behandelt werden. Der Bosnier konnte nicht weitermachen. München zeigte sich vom Ausfall unbeeindruckt, der zuvor unauffällige John Bryant drehte nun auf und kam im dritten Viertel auf neun Punkte.

"In einem K.o.-Spiel ist das Gehirn wichtiger als die Muskeln. Wir hatten dumme Turnovers und haben das Spiel in den letzten drei Minuten weggegeben."

Bambergs Trainer Andrea Trinchieri

Entscheidung in der Schlussphase

Das Spiel blieb offen, da auch Bamberg weiterhin gut traf, die Führung wechselte mehrfach. Es blieb bis in die Schlussminuten spannend, nach einem Ballverlust von Bambergs Spielmacher Brad Wanamaker brachte Thompson die Bayern auf 78:73 nach vorn, es waren nur noch 1:16 Minuten auf der Uhr. Erneut Thompson stellte das 80:74 her, Bamberg kam noch einmal bis auf drei Punkte heran, zu mehr reichte es für die Franken nicht mehr.

"Die Spieler sind an ihre Grenzen gegangen."

FC Bayern-Trainer Svetislav Pesic

Berlin folgte den Münchnern ins Endspiel

Im zweiten Halbfinale standen sich ALBA Berlin und die Fraport Skyliners Frankfurt gegenüber. Dabei setzte sich das Team aus der Bundeshauptstadt mit 79:76 durch. Den Frankfurtern bleibt ebenso wie den Brose Baskets aus Bamberg nur das Spiel umd Platz drei. Doch das musste dann wegen eines Wasserrohrbruchs unter der Hallendecke abgesagt worden. Das Finale FC Bayern Basketball gegen ALBA Berlin fand hingegen statt, den Pokal konnten die Gäste aus Berlin mitnehmen.

Brose Baskets Bamberg - Bayern München 79:86 (39:38).

Beste Werfer:
Zisis (15), Strelnieks (13), Miller (11), Theis (11), Wanamaker (11) für Bamberg
Thompson (16), Savanovic (16), Taylor (14), Bryant (10) für München
Zuschauer: 6.500 (ausverkauft)


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