Sport - Basketball

23. Spieltag Bamberg und Würzburg siegen, München verliert

Erfolgreicher Abend für die fränkischen Teams in der Basketball-Bundesliga: Spitzenreiter Bamberg, Bayreuth und Würzburg gewannen jeweils ihre Partien des 23. Spieltags. Für Bayern München setzte es dagegen eine Niederlage.

Stand: 19.02.2012
Ein Basketball fällt in einen Korb | Bild: picture-alliance/dpa

Die Brose Baskets Bamberg siegten bei BG Göttingen souverän mit 101:68 (45:31). Der Bundesliga-Tabellenführer bleibt damit vier Punkte vor ratiopharm Ulm, das sich mit 98:71 (60:48) gegen die Eisbären Bremerhaven durchsetzte. Erfolgreichste Werfer für Bamberg waren Anthony Tucker (17) und Casey Jacobsen (15). Insgesamt punkteten sechs Spieler des deutschen Meisters in Göttingen zweistellig. Bamberg und Ulm treffen am 24. März im Pokal-Halbfinale der Top Four in Bonn aufeinander.

Der Aufsteiger Baskets Würzburg setzte sich mit 72:54 (32:28) gegen den direkten Konkurrenten Phantoms Braunschweig durch und festigte damit die Position in der ersten Tabellenhälfte. BBC Bayreuth gewann mit 83:86 (39:23) bei den LTi Gießen 46ers.

Bauermann: Bayern-Vorstellung "nicht akzeptabel"

Bayern-Trainer Dirk Bauermann

Liganeuling Bayern München musste dagegen im Rennen um die Play-off-Plätze einen Rückschlag hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Bauermann unterlag in Frankfurt 49:68 (27:37) und fiel in der Tabelle hinter die Telekom Baskets Bonn zurück, die mit 90:78 (43:30) gegen EnBW Ludwigsburg gewannen.

Die Vorstellung in Frankfurt bezeichnete Bauermann als "nicht akzeptabel", brachte aber auch Verständnis für seine junge Mannschaft auf. "Das 'mir san mir' haben die Basketballer noch nicht verstanden. Der Druck, für diese Weltmarke unterwegs zu sein, gehört ständig dazu", sagte der frühere Nationaltrainer und stellte nach der katastrophalen Leistung in Frankfurt klar: "Das zeigt, dass die Mannschaft ein Problem hat, auswärts mit dem Druck im Kopf zurechtzukommen."