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Kaufen, bis die Karte glüht

Stand: 19.12.2013

Frau mit Einkaufstüten | Bild: Stockbyte

Der gelegentliche Frustkauf, nachdem es Ärger zu Hause oder im Büro gegeben hat, ist ganz normal. Kaufen kann aber auch zur Sucht werden, wenn man wiederholt den starken Drang verspürt, etwas zu kaufen, was man nicht benötigt. Die Befriedigung beim Akt des Kaufens ist der Kick für die Süchtigen - nicht der erworbene Gegenstand.

Kauflust | Bild: colourbox.com zum Artikel Gekauftes Glück Die Top Ten der Lustkäufe

Kaufen macht glücklich. Nicht jeder, der das so empfindet, ist gleich kaufsüchtig. Auffällig ist unser Kaufverhalten aber schon, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts forsa im Auftrag der Messe Frankfurt zeigt. Wie, was und warum wir kaufen. [mehr]

Frau mit Einkaufstüten - Illustration | Bild: colourbox.com zum Artikel Statistik Kaufen befriedigt

"Ich kaufe, also bin ich." Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Das Kaufen ist anerkannt und gewünscht. Kaufen bringt Prestige, wird oft als Belohnung empfunden und gibt ein Gefühl der Bestätigung. Kaufsüchtige fallen so lange Zeit gar nicht auf - sie verhalten sich ja den Normen angepasst. [mehr]

Frau mit Einkaufstüten | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Zwangshandlung Zwanghaft immer mehr kaufen

Kleidung, Kosmetika, Lebensmittel und Haushaltsgeräte geben kaufsüchtigen Frauen für kurze Zeit das Gefühl, respektiert und anerkannt zu sein. Auch Männer kaufen, weil sie zu wenig Selbstwertgefühl haben; allerdings landen bei ihnen vor allem Technik-Artikel, Sportgeräte und Autozubehör im Einkaufswagen. [mehr]

Traurige Frau | Bild: Image Source zum Artikel Unerfüllte Sehnsucht Hinter der Sucht steht die Sehnsucht

Dass ein Mensch nur noch beim Kaufen Glück empfindet, kann viele Ursachen haben. Wer seelische Verletzungen in der Kindheit erfahren hat, in einer unglücklichen Beziehung lebt oder ein geringes Selbstwertgefühl hat, ist nach Ansicht der Experten eher gefährdet, seine Sehnsüchte durch zwanghaftes Kaufen zu stillen. [mehr]

Kreditkarte mit Schloss | Bild: colourbox.com zum Artikel Sucht-Bewältigung Oft hilft nur eine Psychotherapie

Kreditkarten und EC-Karte zurückgeben, pro Woche nur einen festgelegten Betrag ausgeben, Haushaltsbuch führen - das sind erste Hilfe-Maßnahmen bei Kaufsucht. Hilft es nicht, sollte man sich an einen Psychotherapeuten wenden, der Kaufsüchtige behandelt. In Selbsthilfegruppen erfährt man, wo man richtig aufgehoben ist. [mehr]


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