Bayern schwitzt Tipps für heiße Tage
Sonne und Hitze - für manche das schönste Wetter. Anderen dagegen schlagen die heißen Temperaturen auf die Gesundheit. Sie fühlen sich schlapp, müde und abgeschlagen. Meist ist der Grund: zu wenig Flüssigkeit!
So schön der Sommer ist: Wer sich lange ungeschützt in der Hitze aufhält, verliert viel Flüssigkeit - meist unbemerkt. Der Flüssigkeitsmangel kann zu Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht führen. Da hilft nur, viel trinken! Das hält den Kreislauf stabil und unterstützt das Schwitzen. Eine Körperfunktion, die zwar vielen unangenehm ist, aber extrem wichtig, um die Körperkerntemperatur konstant zu halten.
Sport in Maßen
Auf Sport muss man auch im Sommer nicht verzichten - aber bitte mit Sonnenschutz und in Maßen: Viele unterschätzen nämlich die Hitze. Verlegen Sie ihr Fitnessprogramm auf den Morgen oder den Abend, denn Sport in der heißen Mittagszeit kann den Kreislauf belasten und einen Sonnenstich begünstigen.
Training reduzieren bei hohen Ozon-Werten
Steigen die Ozonwerten über die kritische Marke von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, ist leichtes Training ratsam. Ozon ist ein Gas, das die Atemwege reizt und zu Entzündungen der Lungenbläschen führen kann. Empfindliche Menschen reagieren auf erhöhte Ozon-Konzentrationen mit Atemnot, Augenbrennen oder Nasenjucken.
Tipps für Jogger
Sportler, die auch im Hochsommer nicht auf ihre tägliche Dosis Jogging verzichten möchten, sollten erst trainieren, wenn die Tagestemperatur unter 25 Grad gesunken ist. Um den Wasserverlust beim Ausdauersport auszugleichen, raten Fachleute, pro Stunde Training etwa einen Liter Flüssigkeit zu trinken. Am besten geeignet sind Mineralwasser, Fruchtsäfte oder isotonische Getränke, weil sie dem Körper die verbrauchten Mineralstoffe zurückgeben. Wählt man Sportbekleidung aus atmungsaktiven Stoffen oder Baumwolle, tut man seinem Körper etwas Gutes: Der Feuchtigkeitstransport beim Schwitzen wird nicht behindert. Helle Stoffe sind außerdem geeigneter als dunkle, weil sie die Sonnenstrahlen besser reflektieren.
Erste Hilfe bei Schwächeanfällen
Kommt es zum Schwächeanfall, heißt es: Schnell handeln! Der Betroffene braucht jetzt Schatten und etwas zu trinken. Feuchte Tücher auf Stirn und Nacken bringen erste Erleichterung. Kühle Wadenwickel wirken unterstützend. Das muss solange gemacht werden, bis der Kreislauf sich wieder stabilisiert hat.
Sonnenschutz nicht vergessen
Sonne satt - dafür lieben wir den Sommer. Sich den ganzen Tag in der Sonne zu grillen, ist aber keine gute Idee. Gönnen Sie Ihrer Haut auch mal eine Pause und schmieren Sie sich großzügig mit Sonnencreme ein. Wasser und Schweiß verringern den Sonnenschutz, daher sollten Sie mehrmals nachcremen.
Je sensibler und heller der Hauttyp ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein - vor allem zu Beginn der Sommerzeit. Die Sonne strahlt am intensivsten zwischen 12.00 und 15.00 Uhr. Hautärzte raten, sich in dieser Zeit in den Schatten zu legen.

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