Ratgeber - Gesundheit


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Es geht jeden an - immer noch

Stand: 01.12.2015

Bunte Aidsschleifen | Bild: colourbox.com

Frauen und HIV

Frauen gehören nicht zu den klassischen Risikogruppen für HIV. Bisher! Denn es fällt auf, dass immer mehr Frauen an Aids erkranken, aber meist erst spät ein HIV-Test gemacht wird. Für einige ist es dann zu spät ...

In Sachen Aids kann immer noch keine Entwarnung gegeben werden - auch in Deutschland. Hierzulande leben rund 83.400 Menschen mit einer HIV-Infektion oder Aids. 3.200 Menschen infizierten sich 2014. Die Rate der HIV-Neuinfektionen stagniert im internationalen Vergleich seit Jahren auf niedrigem Niveau. Die Rate der HIV-Erstdiagnosen in Deutschland ist dagegen 2014 leicht gestiegen (4,4), liegt aber deutlich unter dem Durchschnitt der WHO-Europäischen Region (5,9), die mehr Länder umfasst als die EU. Die Liste der HIV-Erstdiagnosen führen in der WHO-Europäischen Region an: Estland (22,1), Lettland (17,3) und Luxemburg (12,6). Die Zahlen herausgegeben hat das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Weltweit betrachtet leben die meisten HIV-Infizierten in Afrika südlich der Sahara ("Subsahara").

In Deutschland leben die meisten HIV-Infizierten in den Großstädten. Immer noch sind vor allem Männer betroffen, die Sex mit Männern haben, aber immer wieder stecken sich auch Frauen an. Meist wird bei ihnen erst spät ein Aids-Test gemacht. Ein Versäumnis, das tödlich sein kann, denn je früher eine HIV-Infektion entdeckt und behandelt wird, desto besser sind die Aussichten, trotz Erkrankung lange zu leben.

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