Seerose
Gewässerpflege Damit der Teich nicht verschlammt
Bachläufe und Gartenteiche gehören zu den Höhepunkten eines Gartens - wenn Sie regelmäßig gepflegt werden. Ansonsten drohen gerade im Sommer Verschlammung und Algenwuchs. Ein weiteres Dauerthema des Sommers: die Rasenpflege.
12. Juli
Donnerstag, 12. Juli 2012, 10:00 Uhr
Im Juli lachen viele Blüten:
- Sonnenhut und Großblumiger Ziest im Beet.
- Dreimasterblume und Seerose am Teich.
- Ringelblume und Fingerhut im Bauerngarten.
Gartengewässer
Bauernregel:
Wenn großblumig im Juli
wir Disteln erblicken,
will Gott gar guten Herbst uns schicken.
Das Wasser von Gartenteich und Bachlauf erwärmt sich jetzt rasch, das senkt den Sauerstoffgehalt und fördert Algenwuchs. Deshalb unbedingt Algenteppiche abfischen. Im Gartenteich sorgen Schwimmblattpflanzen für Beschattung und Unterwasserpflanzen für Sauerstoffanreicherung. Im Bachlauf frischen Kaskaden oder Steinstufen das Wasser auf. Achten Sie auf Wasserverluste. Sinkt der Wasserspiegel sehr stark, muss eventuell nachgefüllt werden.
Würziger Nachwuchs
Lavendel, Rosmarin, Thymian, Ysop und weitere mediterrane Gewürzkräuter, deren Stängel im unteren Bereich verholzen, kann man jetzt sehr gut durch Stecklinge vermehren. Etwa 10 cm lange, blütenlose Triebe werden geschnitten, in der unteren Hälfte von Blättern befreit und paarweise oder zu dritt bis zum ersten Blattansatz in einen Topf mit sandiger Aussaaterde gesteckt. Sorgfältig andrücken und sanft angießen. Halbschattig aufstellen, nicht austrocknen lassen. Nach ungefähr zwei Monaten haben sich die Stecklinge bewurzelt.
Ameisen
Eigentlich nützlich als Gesundheitspolizei, doch oft auch lästig – die kleinen Krabbler können im Rasen, im Hochbeet oder unter Terrassenplatten durchaus zur Plage werden. Siedeln Sie Ameisen um, indem sie einen mit Holzwolle gefüllten Tontopf übers Nest stülpen. Sobald das Ameisenvolk dort eingezogen ist, bringen Sie den Topf mit Hilfe einer Schaufel an einen entfernten Ort, wo die Ameisen nicht stören. Oder irritieren Sie die Ameisen, indem Sie Lavendel- oder Zitronenöl ins Nest tropfen, Curry oder Zimt darauf streuen.
Gartenweisheit: Rasentypen
Rasen ist nicht gleich Rasen, das sieht man sofort beim Blick in verschiedene Gärten. Die häufigste Rasenart ist der Haus- oder Gartenrasen, auch Gebrauchsrasen genannt. Das robuste Grün setzt sich aus feinen wie gröberen Gräsern zusammen, die einiges mehr aushalten als Zierrasen, trotzdem einen weichen Teppich bilden. Nicht ganz so trockenheitsempfindlich wie das feinhalmige Ziergrün duldet der Hausrasen durchaus mehr Betreten. Je stärker er allerdings strapaziert wird, desto intensivere Pflege verlangt er.

Wetter



