Der mühsame Weg zum Kind
Vor jeder künstlichen Befruchtung muss die Patientin Hormone einnehmen, um möglichst mehrere Eizellen heranreifen zu lassen. In einer Operation unter Narkose werden dann die Eizellen entnommen, indem mit einer Punktionsnadel die Flüssigkeit der Eibläschen abgesaugt wird. Hier in der Unifrauenklinik in Leipzig.
Zwischen Hoffnung und Tabu
Seit rund 20 Jahren kann man künstlich befruchtete Embryonen sehr früh auf Gen-Defekte hin untersuchen. Seit dem 8. Dezember 2011 gilt das neue Gesetz, dass Gentests an Embryonen in bestimmten Fällen erlaubt. Die PID wird ab 2014 von Paaren genutzt werden können, in deren Familien schwere Erbkrankheiten vorkommen - allerdings werden die Tests nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen durchgeführt.

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