Interaktion im Netz Mailen und chatten - aber in Sichehrheit
Kinder haben Spass daran, sich mit anderen auszutauschen und neue Freunde zu finden. Sie sollten dies aber in gesicherten Chats tun oder mit Mailprogrammen speziell für Kinder.
Chatten:
Der Begriff "Chatten" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "quatschen, plaudern". Chatten hat sich mittlerweile als Überbegriff für verschiedene Formen der Kommunikation im Netz durchgesetzt: Es gibt Web-Chats, bei denen man sich in Echtzeit mit anderen unterhält, oder auch Unterhaltungen in Social Communities wie Facebook oder Foren, oder über Instant Messenger.
Früher oder später wird Ihr Kind Sie wahrscheinlich fragen, ob es chatten darf. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn es das in einem moderierten, sicheren Kinderchat tut. Deren Adressen sollten Sie dann bereits kennen.
Und: Lassen Sie Ihr Kind zuerst einmal die Regeln der Chatiquette lernen. Und nehmen Sie ihm das Versprechen ab, sich an Sie zu wenden, wenn es im Chat angemacht wird oder ihm anderes Unangenehmes widerfährt. Bleiben Sie anfangs in der Nähe. Auch ein sicherer, moderierter Chat schützt nicht hundertprozentig vor unangenehmen Begegnungen. Die unten genannten Chats sind alle moderiert, das heißt, die Beiträge werden zum großen Teil vorher gelesen und wer stört oder pöbelt, wird gesperrt.
Das müssen Kinder vor dem Chatten wissen
- Sei misstrauisch! Dein Chatpartner ist nicht immer der, für den er sich ausgibt
- Tu's nicht! Gibt niemals persönliche Daten im Chat preis (z.B. Wohnort, Alter, Schule).
- Klick weg! Brich Dialoge ab, die unangenehm werden.
- Sag nein! Kein Treffen in der realen Welt mit einem Chatter ohne die Begleitung eines Erwachsenen.
- Sag Bescheid! Deine Eltern helfen dir, wenn du im Chat unangenehme Erfahrungen gemacht hast Quelle: jugendschutz.net
Kindersache-Schwatzraum:
tivi Treff:
Cyberzwerge-Chat:
Chat von Seitenstark:
Freundebuch "Digiposi":
Digitales Freundebuch oder Posiealbum für 7- bis 12-jährige Kinder. Die Kinder bestimmen selbst, wen sie als Freund betrachten. Kinder lernen durch die Pflege ihres Eintrags wichtige Online-Kompetenzen in einem sicheren Raum. Persönliche Daten sind grundsätzlich nicht einsehbar. Für den Start gibt es eine Seite mit Benimmregeln. Zusätzlich erklärt Willi Winkler aus der Kinderserie "Willi will's wissen" in Videos, was man beachten muss.
Sicher mailen
Spezielle Mailprogramme verhindern, dass Kinder mit Spam-Mails mit jugendgefährdendem Inhalt konfrontiert werden. Die Grundschulpost schickt immer eine Kopie der Mail an den Elternteil und bei unbekannten Absendern einen Warnhinweis. Auch bei Mail4kids bestimmen die Kinder, wer ihnen schreiben darf.
Grundschulpost:
Web-Mail-Angebot der "Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V." (ZUM) für Grundschulkinder. Für die Anmeldung ist ein schriftlicher Antrag auszufüllen. Nur Mails von Absendern, die im Adressbuch der Kinder stehen, werden weitergeleitet, der angegebene Elternteil bekommt immer eine Kopie dieser Mail. Nachrichten unbekannter Absender gehen nur an die elterliche Bezugsperson, das Kind bekommt lediglich Absenderzeile, Betreffzeile und einen Warnhinweis zugestellt. Alle Mails werden vorher auf Spam oder Viren gefiltert, Dateianhänge sind auf eine gewisse Größe beschränkt. Die Grundschulpost ist Teil von www.dasgrundschulnetz.de
Mail4kidz:
Zielgruppe sind die 7- bis 14-Jährigen, die dort kostenlos eine E-Mail-Adresse erhalten. Das Angebot wird finanziert durch Werbung und enthält diese, allerdings in gekennzeichneter Form. Es gibt aber die Möglichkeit für zwei Euro im Monat "Mitfinanzierung" des Angebots die Werbung fürs eigene Kind sperren zu lassen.
LizzyNet:
Instant Messenger - für Kinder
Sicherer als andere Messenger - und daher von Jugendschutz.net empfohlen wird der Kindermessenger.

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