Der Vorfahre: Die Falbkatze
Die im Nahen Osten lebende Falbkatze Felis silvestris lybica ist der Vorfahre unserer heutigen Hauskatzen. Begonnen hat die Freundschaft zwischen Mensch und Katze mit dem Futter.
Katzen im Haus Wohnungen katzensicher machen
Zerfetzte Polster oder Pfützen unterm Sofa? Das muss nicht sein. Wir haben Tipps, wie Sie ihrer Wohnungskatze Manieren beibringen - und sie langfristig bei Laune halten. Einem Stubentiger muss es nämlich nicht schlechter gehen als seinen freilebenden Artgenossen.
Die "Pole Position" auf deutschen Schößen besetzten jahrelang Hunde, doch inzwischen haben Katzen die Führung übernommen: 8,2 Millionen Stubentiger lassen sich in deutschen Haushalten die Dosen öffnen - bei Hunden sind es rund 5,4 Millionen. Vor allem Berufstätige halten sich vermehrt Katzen, da sie für Hunde zu wenig Zeit haben.
Doch auch für Katzen braucht man Zeit. Es ist ein Gerücht, dass sie nicht anspruchsvoll sind. Mit Wohnungskatzen muss man zwar nicht Gassi gehen, dafür brauchen sie aber ein artgerechtes Beschäftigungs- und Bewegungsprogramm, um fit und gesund zu bleiben. Ein Kratzbaum gehört daher zur Grundausstattung. Was Katzen sonst noch brauchen, erfahren Sie hier:
Katzen artgerecht halten
Kratzbaum: Das A und O!
Man kann es nicht oft genug erwähnen: Ein Kratzbaum oder andere Klettermöglichkeiten sind wichtig. Beim Turnen, Klettern und Balancieren können sich Katzen austoben - und bleiben beweglich. Zudem ist der Kletterbaum zum Krallenschärfen unverzichtbar. Sofas und Sessel werden es Ihnen danken. Ein guter Kratzbaum ist mit Sisal umwickelt, steht fest und hat auf mehreren Ebenen Plattformen zum Sitzen.
Ein Platz am Fenster
Katzen beobachten gerne, was draußen los ist. Deshalb wissen sie einen gemütlichen Platz am Fensterbrett sehr zu schätzen. Lassen Sie Katzen aber nie alleine mit gekippten Fenstern! Sie können zur tödlichen Falle werden, wenn die Tiere hochklettern. Spezielle Schutzvorrichtungen aus dem Fachhandel verhindern - meist tödliche - Verletzungen.
Abenteuerspielplatz Balkon
Balkone sind für Wohnungskatzen ein besonderes Schmankerl, das einem Abenteuerspielplatz gleichkommt. Damit Ihr Stubentiger das Abenteuer überlebt, sollten Sie den Balkon mit einem Netz absichern. Packt Katzen die Jagdlust, haben sie nämlich nur noch Augen für die Beute, nicht mehr für nasse Geländer.
Futternapf
Der Futternapf sollte an einem ungestörten Ort stehen und immer an dergleichen Stelle. Jede Katze sollte einen eigenen Napf haben. Dieser sollte regelmäßig gesäubert werden, denn Katzen sind sehr reinliche Tiere. Wenn es ihnen stinkt, hören sie auf zu fressen.
Katzenklo
Katzen schätzen Sauberkeit und wollen für ihre Toilette einen ruhigen Platz. Meist eignet sich das Badezimmer am besten. Wenn Sie eine stubenreine Katze wollen, muss das Katzenklo rein gehalten werden und so viel Streu enthalten, dass die Katze darin ausgiebig scharren kann. Wird ihr das nicht geboten, sucht sie sich einen anderen Ort zum Graben ...
Schutz für Blumentöpfe
... zum Beispiel Ihre Blumentöpfe! Gegen die angeborene Scharr-Lust von Katzen gibt es aber ein Mittel: Bedecken Sie Blumenkübel mit Draht oder bepflanzen Sie diese dicht. So verhindern Sie ausgegrabene Erde auf dem Teppichboden.
Katzengras hilft beim Verdauen
Katzengras hilft der Katze beim Verdauen. Man kann es im Fachhandel kaufen. Fehlt diese Verdauungshilfe, wird sich die Katze in der Wohnung über die Zimmerpflanzen hermachen. Das kann gefährlich werden, denn einige Zimmerpflanzen sind für Katzen giftig: zum Beispiel Wolfsmilchgewächse wie Weihnachtssterne oder Eiben.
Tag der offenen Türen
In einer katzengerechten Wohnung sollte der Stubentiger überall Zutritt haben. Geschlossene Türen tolerieren Katzen schlecht und empfinden sie als persönliche Beleidigung.
Reinigungsmittel aufräumen
Reinigungsmittel sollten von Katzen fern gehalten und sicher verwahrt werden.
Lieber gemeinsam statt einsam
Berufstätige Katzenhalter sollten ihrem Stubentiger einen Artgenossen gönnen. Das sorgt für Ablenkung, gute Laune und süße Träume.
Charakterköpfe
Wer sich unbedingt eine Rassekatze anschaffen möchte, sollte sich vor dem Kauf gut informieren. Jede Rasse hat bestimmte Charaktermerkmale, die zu Wohnung und Besitzer passen sollten. Schöne und beliebte Rassen wie Abessinier-, Siam- und Perserkatzen vertragen es beispielsweise sehr schlecht, wenn sie viel alleine gelassen werden. Zudem sind sie sehr "gesprächig". Sie sind nicht für Menschen geeignet, die häufiges Maunzen als lästig empfinden. Nicht alle Züchtungen sind artgerecht: Viele Rassekatzen haben gesundheitliche Probleme.

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