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Mandeln Mandeln: wahre Fettbremsen

Die Inhaltsstoffe von Mandeln sind besonders wertvoll und cholesterinfrei. Wissenschaftliche Forschungen ergaben, dass der Genuss von drei bis vier Portionen Mandeln pro Woche das Herzinfarktrisiko senken kann.

Stand: 12.10.2015

Bildbeschreibung Nüsse | Bild: colourbox.com

Süße Mandeln sind gesund. Das ist wissenschaftlich eindeutig bewiesen. Sie enthalten die Vitamine E und B, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Kupfer und Zink, wertvolle pflanzliche Proteine, Ballaststoffe und eine außergewöhnliche Zusammensetzung von sekundären Pflanzenstoffen - besonders in der Mandelhaut. Rohe Bittermandeln dagegen sind giftig. Sie enthalten nämlich den Stoff Amygdalin, der zur Gruppe der "cyanogenen Glycoside" zählt. Im Magen spaltet er Blausäure ab, und die ist giftig. Aber keine Angst: Solche Vergiftungen gibt es heute nur noch im Krimi.

Mandeln: leckere Fettbremsen

Günstig und wirksam: Mandeln helfen, Hüftgold zu bekämpfen.

Eine Studie der US-amerikanischen Universität Purdue ergab, dass der regelmäßige Verzehr von Mandeln eine Gewichtszunahme verhindern kann: Mandeln machen satt, ihre Energie wird vom Körper aber nicht effizient aufgenommen. Wer Mandeln isst, hat weniger Appetit auf Kohlenhydrate - klassische Dickmacher. Außerdem versorgen die Mandeln den Körper mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Nährstoffen wie Vitamin E, Magnesium und Kupfer. In der Studie aßen die Probandinnen etwa 60 Gramm Mandeln pro Tag, ungesalzen und mit Schale.

Heilkraft seit Jahrhunderten

"Gut fürs Gehirn und die Gesichtsfarbe."

Schon Hildegard von Bingen (* um 1098 nach Christus), die bekannteste Vertreterin der Klosterheilkunde, wusste um die wohltuende Wirkung der Mandeln - etwa auf die Nerven: "Wenn jemand das Gehirn leer geworden ist, soll er oft die Mandelkerne essen. Das füllt sein Gehirn wieder auf und gibt die rechte Gesichtsfarbe." Fünf bis zehn Mandeln pro Tag waren ihre Empfehlung.

Geheimtipp für schöne Haut

Gesunde Alternative zu Paraffinölen: Mandelöl

Schon seit Jahrhunderten ist Mandelöl ein Klassiker in der Hautpflege. Seine Zusammensetzung ist ähnlich der des Olivenöls. Es enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren, zum Beispiel die hautaktive Linolsäure und auch Palmitinsäure. Die eine macht die Haut widerstandsfähig, die andere hält sie weich und glatt. Deshalb wird Mandelöl gerne als Basis für Cremes verwendet.


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