Erdbeeren Zeit für süße Sinnesfreuden
Süß, saftig, leuchtend rot - Erdbeeren sind Sommerfreude pur. In Bayern werden auf rund 2.000 Hektar Erdbeeren angebaut, damit sind sie flächenmäßig die bedeutendste Obstkultur im Freistaat. 70 Prozent der bayerischen Erdbeeren werden in Hofläden, Verkaufsständen oder zum Selbstpflücken auf dem Feld verkauft. Selbstpflücker müssen sich allerdings noch bis Ende Mai gedulden: Der kalte April hat dem Wachstum deutlich zugesetzt.
Tipps zu Kauf und Lagerung
Herkunft
Erdbeeren aus deutschen Anbaugebieten weisen meist weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf als solche aus dem Ausland. Außerdem werden ausländische Erdbeeren für den Transport zusätzlich behandelt. Regelmäßig in der Kritik stehen vor allem Erdbeeren aus Spanien - wegen der dort vorherrschenden intensiven Bewässerungsmaßnahmen.
Konsistenz
Die Erdbeeren sollten ein festes Fruchtfleisch haben und keine Druckstellen aufweisen. Die Farbe sollte einheitlich rot leuchtend sein. Wenn sie matt und tief dunkelrot erscheinen, sind sie überreif. Gute Erdbeeren duften aromatisch, haben saftig grüne Kelchblätter und einen Stiel.
Schimmel
Wenn Sie Erdbeeren im Supermarkt kaufen, sehen Sie sich die Schale auch von unten an. So können Sie sichergehen, dass die Früchte nicht bereits schimmeln.
Verarbeitung
Erdbeeren, die nicht vom Biobauern stammen, sollten mit warmem Wasser gewaschen werden - am besten nicht unter fließendem Wasser, sondern in stehendem, denn Erdbeeren sind sehr empfindlich. Den Blütenansatz entfernt man erst nach dem Waschen mit einem spitzen Küchenmesser.
Lagerung
Im Kühlschrank halten sich Erdbeeren zwei Tage lang. Am besten lagern Sie sie ungewaschen und zugedeckt, verteilt in einem flachen Gefäß. Erdbeeren lassen sich gut einfrieren. Allerdings sehen sie nach dem Auftauen nicht mehr besonders ansprechend aus. Daher eignen sich aufgetaute Erdbeeren am besten für Marmelade oder Kompott.

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