Heimatsound


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Heimatsound-Festival 2016 Oberammergau macht sich bereit

Das Heimatsound-Festival 2016 steht schon in den Startlöchern und die Bands sind eingecheckt! Am 29./30. Juli findet das Festival bereits zum vierten Mal in Oberammergau statt.

Stand: 17.12.2015

Stagediving beim Heimatsound-Festival 2015 | Bild: BR / Markus Konvalin

Auch in 2016 lässt das Line-Up nichts zu Wünschen übrig. Diese Bands sind mit dabei:

Seiler und Speer

Eine neue Musiksensation aus Österreich überrollt Oberammergau. War die Zweierformation aus Komiker und Schauspieler Christopher Seiler und dem Filmemacher Bernhard Speer anfangs doch eher als eine Art „Zweckbeziehung“ ins Leben gerufen worden, kann sie sich jetzt vor Anfragen kaum mehr retten. Der bitterböse österreichische  Schmäh und die Tatsache, dass sie sich selbst nicht immer ganz ernst nehmen,  trifft eben den Puls der Zeit und lässt Seiler und Speer bereits jetzt schon echten Kultstatus erreichen.

Konstantin Wecker

Zu seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum besinnt sich der Münchner Liedermacher auf das Wesentliche im Leben zurück und schafft mit seinem neuen Album „Ohne Warum“ ein Werk ohne Wenn und Aber. Als engagierten Politaktivisten kennt man  Konstantin Wecker, der auch dieses Mal kein Blatt vor den Mund nimmt und mit aufrüttelnden und anrührenden Texten seine Wut und seinen Widerstand  aber auch seine Zärtlichkeit zum Ausdruck bringen will.

Dicht & Ergreifend

Sie sind für Heimatsound-Fans keine Unbekannten, denn die Rapper gehörten 2014 zu den Finalisten des Heimatsound-Wettbewerbs. Bisher hat es der bayerische Rap eher selten über die Grenzen des Weißwurstäquators hinaus geschafft, das könnte sich durch dicht & ergreifend nun ändern. Die beiden gebürtigen Niederbayern haben ihre Heimat hinter sich gelassen und sich in die Musikszene Berlins gestürzt. Zu ihrem Repertoire gehören sowohl klassische Soulsamples als auch mit fetten Beats unterlegte Volkstänze. dicht & ergreifend vereint Bayern mit Berghain, Ghetto mit Gstanzl, Blasmusik mit Boombap und Sozialkritik mit Schmarrn – Hauptsache es groovt und bleibt im Ohr.

Pollyester

2007 gründet die gebürtige Weißrussin Polina Lapkovskaja gemeinsam mit Schlagzeuger Manuel da Coll die Band Pollyester. Mittlerweile ist das Duo zu einem Quartett angewachsen und sorgt mit ihrem einzigartigen Musikstil  für Furore. Thematisch behandeln ihre Songs meist die Einsamkeit in all ihren Facetten und schaffen es dabei nicht schwerfällig daherzukommen, sondern sprühen regelrecht vor Energie. Pollyester stehen mit ihrer Musik aus Cosmic, New Wave, Punk, Glam-Pop und Elektro für genialen Club-Sound.

Kofelgschroa

Nach einjähriger Festivalabstinenz sind die Lokalmatadore zurück auf der Bühne des Passionstheaters. Vieles ist passiert in dieser Zeit: Kurz nach Ihrem letzten Festivalauftritt feiert der Dokumentarfilm „Frei.Sein.Wollen“ Premiere in den Kinos. Ein Film über die 4 Freunde, ihre Band und der Suche nach Freiheit und ihrem ganz eigenen Lebensweg. Im November 2014 folgt dann ihr zweites Album „ZAUN“, in dem sie sich selbst treu bleiben und mit ihrem Lieblingsstilmittel „Zeit“ gekonnt umgehen, mal pumpend, mal gemächlich,  aber immer in ihrem Tempo.

Impala Ray

Die vierköpfige Band begeistert mit eigenem, neuem Musikstil, dem Bay-Folk.  Dahinter verbirgt sich die Liebe zur Folkmusik und der US-Westküste, der San Francisco Bay-Area sowie zu der Heimat Bayern. Musikalisch vermischen sich dabei klassische Folkmusik-Instrumente wie das Banjo mit Tuba- oder Hackbrettklängen. 2014 veröffentlicht Impala Ray ihr Debüt-Album „Old Mill Valley“ -authentischen und erwachsenen Folk, der die Freude an den Liedern und den Melodien paart mit Melancholie und Gemütlichkeit.

Herbert Pixner Projekt

Der Südtiroler Herbert Pixner ist ein musikalisches Ausnahmetalent: Er spielt aus Leidenschaft Volksmusik. Dennoch schafft er es, dieses verstaubte Image aus den Köpfen der Leute restlos zu vertreiben. Herbert Pixner bleibt der traditionellen Volksmusik treu und doch erfindet er sie mit seinem grandiosen Mix aus Jazz, Blues, Gypsy, Klassik und Pop wieder neu. Selbstbewusst, authentisch und doch bescheiden erlebt man das Herbert Pixner Projekt auf der Bühne von immer größer werdenden Hallen.

Erwin & Edwin

Erwin & Edwin, das sind vier Musiker – und alle bringen sie verschiedene musikalische Einflüsse in die Band. Sie spielen Brass, Elektro, Rap oder auch mal Soul. Alles extrem powervoll und mit einer Motivation, die garantiert alle Anwesenden zum Tanzen und Toben bringt. Mitunter auch deswegen haben sie sich einen Namen als einer der wohl aktuell besten Live-Bands ihres Heimatlandes Österreich gemacht. Nicht nur die Fans feiern Erwin & Edwin, auch der Erfolg in den Charts gibt ihnen Recht und lässt auf mehr hoffen.

Puts Marie

Die Musik von Puts Marie lässt sich schwer in eine Schublade stecken. Es ist ein zeitgenössischer Sound, der mit verschiedenen musikalischen Elementen spielt und Einflüsse von Django Reinhardt bis Wu-Tang Clan zeigt. Sie mischen Mariachi-Licks mit Noise, Hip Hop mit Kitsch, Melancholie mit Punk, Blues mit Chanson. Typisch für ihren Sound ist vor allem ihre Dynamik. Mal ist die Musik leise und dabei poetisch mit gerne auch mal dadaistischen Texten, gepaart mit dreckiger Vintage-Elektronik, zähen Jazzgitarrenklängen und darunter ein Bett aus Bass und Schlagzeug. Die Jungs sind auf ihre verquerte Weise absolut einzigartig.

Dreiviertelblut

Dass Heimatverbundenheit und Weltoffenheit keine unvereinbare Kombination sind, demonstrieren Gerd Baumann und Sebastian Horn mit ihrem Projekt „Dreiviertelblut“. Mit ihrer Musik beweisen sie: Gegensätze ziehen sich an – auch musikalisch. Hier trifft bayerische Düsternis auf musikalische Melancholie. Die Texte ihrer Lieder beschreiben Tod, Traurigkeit, Leben, Freude und Geschichten aus dem Isarwinkel. Die beiden Musiker schenken der Welt Musik, die sich in keine Schublade stecken lässt: zeitlos, heimatverbunden und weltoffen.

The Whiskey Foundation

Man nehme eine Handvoll Musiker, paare sie mit einer Flasche Single Malt Whiskey und rühre einen kräftigen Schuss Jamsession dazu - fertig ist eine Blues-Rock-Band, die gefühlt dem Mississippi Delta entsprungen zu sein scheint. Mit der rauchig rockigen Stimme von Sänger Murat unterlegt mit den rauen Klängen von Gitarre, Bass, Elektroorgel und Schlagzeug haben die fünf Jungs eine eigene Interpretation des Blues-Spirits geschaffen, der schon eine eingeschworene Fangemeinde gefunden hat. „Eine einzigartige Band mit Kult-Potential, die den Blues so spielt, wie er gespielt werden muss: Roh, dreckig, laut.“

Alle Informationen zum Festival gibt es unter:


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