Kultur

Kunst und Design

Burçak Bingöl: Follower, 2017 | Bild: Courtesy die Künstlerin, Foto: Poyraz Tütüncü zur Bildergalerie "A Good Neighbour" "Gute Zäune machen gute Nachbarn" - stimmt das?

"A good Neighbour": Unter diesem Titel kuratierte das dänisch-norwegische Künstlerduo Elmgreen & Dragset in diesem Jahr die Istanbul Biennale 2017 und jetzt eine Schau von internationalen Künstlern in der Pinakothek der Moderne. [mehr]

Gemälde "Thérèse, träumend" von Balthus | Bild: picture-alliance/dpa zum Audio mit Informationen Petition gegen Balthus-Bild Warum es hilft, Kunst und Leben zu unterscheiden

Eine Online-Petition fordert, ein Balthus-Gemälde aus dem Metropolitan Museum abzuhängen, das ein junges Mädchen in sexualisierter Pose zeigt. Es kann anstrengend sein, Kunst und Leben zu unterscheiden – aber es hilft. [mehr]


Die Künstlerin Lubaina Himid steht am 05.12.2017 in Hull, Großbritannien, in einem ihrer Kunstwerke («A Fashionable Marriage»), nachdem bekannt gegeben wurde, dass Himid den Turner Prize 2017 gewonnen hat. Der renommierte Turner-Preis geht in diesem Jahr an Lubaina Himid für ihre stark politisch geprägten Werke. Die aus Afrika stammende Künstlerin widmet sich in Gemälden, Grafiken und Installationen dem Einfluss schwarzer Einwanderer auf die westliche Kultur. Die Jury lobte ihre «kompromisslose Herangehensweise» an Themen wie Kolonialgeschichte und Rassismus. Der Turner-Preis ist die wichtigste britische Auszeichnung für moderne Kunst. (Wiederholung mit verändertem BIldausschnitt) Foto: Danny Lawson/PA Wire/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Bild: dpa-Bildfunk/Danny Lawson zum Audio mit Informationen Kunst zu Kolonialismus und Rassismus Lubaina Himid gewinnt den Turner-Preis 2017

Lubaina Himid bekommt als erste schwarze Frau und als älteste Künstlerin überhaupt den renommierten Turner-Preis. Die Jury zeichnete die 63-Jährige für ihre kompromisslose Arbeit zum Thema Kolonialismus und Rassismus aus. [mehr]


USA, Junction City | Bild: Gregor Sailer zur Bildergalerie Gregor Sailer: Potemkinsche Dörfer Fake-Städte und Lügen-Häuser

Nichts als Schein: In China, den USA und Deutschland stehen gespenstische Kulissen, gebaut von Militär und Wirtschaft. Gregor Sailer hat sie fotografiert – jetzt zu sehen in "The Potemkin Villages" im FO.KU.S Stadtforum Innsbruck. [mehr]


Bataclan Comic | Bild: Fred Dewilde/Panini Comics zum Artikel Graphic Novel "Bataclan: Wie ich überlebte" Vielleicht war es doch nur ein Albtraum?

Wie ist es, einen Terroranschlag zu überleben? Der Illustrator Fred Dewilde aus Paris kann diese Frage beantworten. Er war beim Bataclan-Anschlag vor zwei Jahren dabei und hat seine Eindrücke in einem Comic verarbeitet. [mehr]


Roter Hirsch, 1972, Rote Tusche, 6 x 9,5 cm, Sammlung Lothar Schirmer, München | Bild: VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Montage: BR zur Bildergalerie Hirsche, Hasen und Frauen Joseph Beuys' 200 Arbeiten auf Papier im Lenbachhaus

"Vielleicht bin ich ein wiedergeborener Höhlenzeichner", sagte Joseph Beuys, als er seine Leidenschaft fürs Zeichnen entdeckte, die er bis zu seinem Tod im Jahr 1984 bewahrte. Diese stillere Seite des berühmten Aktionskünstlers präsentiert jetzt das Lenbachhaus. [mehr]


Louvre Abu Dhabi | Bild: Anna Osius zum Artikel Louvre Abu Dhabi Spektakulärer Museumsbau am Persischen Golf

Eine filigrane Kuppel, Architektur, die an arabische Dörfer erinnert – und alles ins Wasser gebaut: Jean Nouvel hat einen spektakulären Bau für den Louvre Abu Dhabi geschaffen. Drinnen: Kunst aus Europa. Nur ein Bildthema fehlt. [mehr]


Theodore »Tao« Gofers: Wohnhaus Sirius, Sydney, Australien, 1978–1980 | Bild: Craig Hayman, 2017 zur Bildergalerie Ausstellung im DAM Frankfurt SOS Brutalismus - Rettet die Betonmonster!

Roh, modern – und unbeliebt: Der Brutalismus zeigte nackten Beton und legte die Konstruktion seiner Bauten bloß. Später kam er in Verruf. Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum stellt internationale Beispiele auf den Prüfstand. [mehr]


Belgium | Bild: Martin Parr / Magnum Photos und Kunstfoyer zur Bildergalerie Martin Parr im Kunstfoyer München Die grellen Farben der Wirklichkeit

Sonnenbrände, Pelze, schweigende Paare: Die Fotos von Martin Parr zeigen gesellschaftliche Realitäten in knalligen Farben. Der Brite beschönigt nichts, setzt aber auch die Verletzlichkeit des Menschen ins Bild. Zu sehen bis 28. Januar in München. [mehr]


 Virgil Blacklance, from the Lower Sioux Indian Reservation, visited the site of a protest near Sam Durant's "Scaffold" sculpture | Bild: picture-alliance/dpa  Aaron Lavinsky zum Audio mit Informationen Kunst und politische Korrektheit Gegen eine Zensur im Namen der Verletzlichkeit

Verletzt ein Weißer, der schwarze Lynch-Opfer malt, oder mit einer Skulptur an die Massenhinrichtung der Dakota erinnert, die betroffenen Gruppen? Einige ihrer Vertreter sehen das so – und bringen die Freiheit der Kunst in Gefahr. Ein Kommentar. [mehr]



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Peter Zumthor
Dear to Me, 2017
Ausstellungsansicht 1. OG, Kunsthaus Bregenz
| Bild: Foto: Markus Tretter/ Peter Zumthor, Kunsthaus Bregenz zur Bildergalerie Peter Zumthor im Kunsthaus Bregenz Ein Fest der Sinne

Zum 20-jährigen Jubiläum ehrt das Kunsthaus Bregenz den Mann, der das Museum entworfen hat: Peter Zumthor. Zu sehen sind Bücher, Fotos und Modelle, die den Architekten inspirierten, und zu hören ist die Musik, die ihn beflügelte. [mehr]