Kultur - Film


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Chaos macht Spaß

Von: Michael Kubitza und Iris Buchheim in Kooperation mit Michael Töteberg und Thomas Kernert

Stand: 04.06.2012 | Archiv

Rainer Werner Fassbinder | Bild: picture-alliance/dpa

1977 feiert die "New York Times" Rainer Werner Fassbinder (1945 - 1982) als den "faszinierendsten, begabtesten, fruchtbarsten, originellsten jungen Filmemacher in Westeuropa". Berühmt aber wird er durchs Theater - genauer: das Münchner Action- und "antiteater". Ein Dossier über das Phänomen RWF.

Rainer Werner Fassbinder 1981 beim Dreh zu "Lola" | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Fassbinder Der geborene Anführer

Kurt Raab bezeichnete Fassbinder als Leithammel. In der Rückschau aber erscheint der Mann mit dem Tartarengesicht eher als Wolf: Ein einsames Alphatier, aggressiv gegen sich und andere und fast sein ganzes kurzes Leben lang auf kreativem Beutezug. [mehr]

Rainer Werner Fassbinder | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Fassbinder Anfänge im Avantgarde-Theater

Rainer Werner Fassbinder bekommt keine Chance an der Filmhochschule. Also stürzt er sich ins Underground-Theater - und sorgt für Eklats und Skandale. [mehr]

Rainer Werner Fassbinder und Hanna Schygulla: Szene aus "Liebe ist kälter als der Tod" (1969) | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Fassbinder Die frühen Filme

In der Zeit von 1969 bis 1982 realisierte Fassbinder rund 30 Spielfilme, zahlreiche Theaterstücke, eine Dokumentation und zwölf Fernsehproduktionen. Schon sein erster Streifen "Liebe ist kälter als der Tod" war eine Initialzündung. [mehr]

Rainer Werner Fassbinder (1977) | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Fassbinder Die späten Filme

1975 wendet sich Fassbinder zunächst wieder dem Theater zu. Doch das Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod" endet im Eklat. Sein spätes Projekt "Berlin Alexanderplatz" ist eines der ambitioniertesten der deutschen TV-Geschichte. [mehr]


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