Die Einwohner sind stolz auf ihre Stadt, die ...
Internationaler Preis Pfaffenhofen ist die "lebenswerteste Stadt"
Nirgendwo auf der Welt lebt es sich besser als in Pfaffenhofen an der Ilm - zumindest in der Größenordnung bis zu 75.000 Einwohnern. Die oberbayerische Stadt hat am Montag in Seoul in einem internationalen Wettbewerb gewonnen.
Schon seit Donnerstag war eine Delegation aus Pfaffenhofen in Südkorea. Schließlich war der Ort aus der Hallertau als einzige deutsche Kommune ins Finale der "International Awards for Liveable Communities" (kurz: "Livom Awards") gelangt. In der Schlusspräsentation mussten sich die Oberbayern in ihrer Kleinstadt-Kategorie gegen 15 Konkurrenten aus der ganzen Welt behaupten. Auch Mitbewerber aus Tschechien, Litauen, Japan, Taiwan, China und Südkorea stellten die Vorzüge ihrer Heimatstädte vor.
Vorbildich in Aufbau der Verwaltung und Ökologie
Doch Sieger in der Kategorie für Städte von 20.000 bis 75.000 Einwohnern wurde Pfaffenhofen an der Ilm. Die Stadt punktete bei kulturellem Engagement, dem Umgang mit sozialen Schwachen, der Bürgerbeteiligung, dem Aufbau der Verwaltung und der Ökologie. Die Oberbayern sicherten sich sogar den Sonderpreis für "vorbildliches Umweltmanagement". Im Rathaus des Siegerortes sahen 150 Menschen das Finale im Live-Stream - und jubelten.
Wer vergibt den Preis?
Die "LivCom Awards" werden seit 1997 von der Internationalen Vereinigung der Gartenbauamtsleiter ausgeschrieben. Der Preis wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) befürwortet und bewertet unter anderem, wie die Kommunen mit Umwelt und Landschaft umgehen und wie sie ihre Zukunftsplanung gestalten. Der Wettbewerb "Internationale Awards for Liveable Communities" ist weltweit der einzige, der das Umweltmanagement der Gemeinden und ihre Bemühungen um eine lebenswerte Ort würdigt. Der Preis wird gestaffelt nach Stadtgrößen in fünf Kategorien verliehen.

Wetter

